Pumpe auf Nachtschaltung

Hallo, Ihr Heizungsspezialisten!
Ein merkwürdige, doch ernstgemeinte Frage!
Man kann bei der Heizung bei Warmwasser auf NACHT und TAG schalten.
Wenn man auf NACHT schaltet, muss man eine ganze Weile, etwas über eine Minute das Wasser laufen lassen, bis es warm wird. Was ist teurer oder billiger.?
a) auf Nachtschaltung, dann verbraucht man relativ viel Wasser, bis es warm ist-
b) auf Tag-Schaltung, dann ist es immer warm, aber man verbraucht mehr Strom!
Was ist empfehlenswert.
Die meisten, die ich frage, sagen: Auf NACHTSCHALTUNG ist es günstiger!

Was meint Ihr.liebe Fachleute? Ich bin ein vollkommener Laie!

Gruss Kapp

Hallo

Was für eine Art Brauchwassererwärmung hast du denn?
Ein Gerät das im Durchlauf das Wasser erwärmt oder über einen Speicher.

Dreht es sich um die Zirkulationspumpe?
Diese kann man sehr gut über Zeit steuern oder über einen selbstlernen Zirkulationsregler. Zudem gibt´s mittlerweile auch Zirkulationspumpen der Energieklasse A die verbrauchen sehr wenig und sind teilweise auch selbstlernend. Siehe z.B. mal hier:
http://www.grundfos.de/gebaudetechnik/produkte-loesu…

Ist teilweise natürlich auch eine Frage des Komforts wie man es lieber hat.
Aber es gibt an Heizungsanlage noch mehrere wichtigere Punkte um Energie einzusparen, da ist eine Zirkulationspumpe nicht unbedingt der größte Energievernichter.

MfG
Nelsont

Hallo !

Neben dem Stromverbrauch der Zirkulationspumpe kommt ja noch der Wärmeverlust in den Leitungen hinzu.
Trotz vorgeschriebener(und hoffentlich vorh. Rohrisolierung) geht auch dort Wärme verloren,das kommt hinzu.
Und Verluste durch die Verwirbelung im Speicher.

Ich halte es für teurer,die Zirkulation nachts beizubehalten.

Mit einem Betriebsstundenzähler der Heizung könnte man es nachweisen.

Z.B. 1 Woche Betrieb mit Zirkulation dauernd und 1 Woche mit kompletter Nachtabschaltung.
Da sollte sich ein Unterschied zeigen. Falls nicht wären es tatsächlich „nur“ die Pumpenkosten an Strom.

Außerdem wird m.E. nachts nicht nur die Zirkulation ausgeschaltet sondern auch die Speichertemperatur insgesamt abgesenkt.
Das muss man auch berücksichtigen.
Es macht doch keinen Sinn nachts das Waser auf z.B. 60°C vorrätig zu halten,wenn es nach 22 Uhr erst morgens um 6 Uhr wieder gebraucht würde.
Es ist ja nicht so,es käme nur kaltes Wasser in der Nacht,es ist nur weniger warm und dauert auch länger,bis es warm austritt.

Auch das kann man sich ausrechnen(lassen),ob es günstiger wäre,den Speicher auf 60°C zu halten oder auskühlen zu lassen. Am Morgen hat der Inhalt dann noch(je nach Güte der Speicherisolierung) ca. 40°C. Die Energie zum Aufheizen von 40 auf 60°C müsste kleiner sein,als das Nachheizen zum Halten der 60°C über die Nacht.

MfG
duck313