Ich renoviere gerade meine Mietwohnung und habe ein Problem bzw eine Frage.
Ich möchte gerade die Tapete im Flur entfernen. Doch einfach abziehen klappt nicht. Beim unterschieben des spachtel bricht die Tape und stelle fest, dass die Tapete anscheinend mehrmals übertapeziert wurde. Nun gut. Was aber wesentlich schlimmer und noch nerviger ist folgendes. Und zwar löst sich stellenweise der Putz. An einem Türrahmen sieht man das dieser nicht ordentlich eingelassen wurde.
Meine Frage ist nun ob ich dafür aufkomme oder dies Aufgaben des Vermieters sind?
Außer am Türrahmen kann ich nicht wirklich Putzabplatzungen(-Beschädigungen erkennen.
Das bleibt beim Renovieren nicht aus, das musst Du selbst beispachteln und ggf. leicht verschleifen bevor Du neu streichst oder tapezierst.
Das ist (noch) keine Vermietersache. Das wäre dann beispielsweise der Fall, wenn man schon beim Klopftest hört, es ist alles hohl und wird nur von der Tapete zusammengehalten. Und es reißt dann großflächig ab beim Abziehen.
Das geht dann über das normale Maß einer Mieterrenovierung hinaus.
Hallo!
Du hast es kaputt gemacht, Du musst es reparieren! Dass zum neu tapezieren auch Spachtelarbeiten dazu gehören, ist wohl hinlänglich bekannt und mehr als Spachtelarbeiten sind hier wohl nicht erforderlich.
MfG
airblue21
Also mehrfach überklebte oder überhaupt, Tapeten trocken von der Wand abziehen hat nunmal derartige Folgen! Da sehe ich ein Verschulden des Renovierers!
Die müssen vorher satt durnässt werden, dafür gibt´s Wasser und fertigen Tapetenablöser.
Bei ablösbaren Tapeten, die es ja nun noch nicht soooolange gibt, kann man´s ohne versuchen.
Den abgelösten Putz vorher satt mit Haftgrund einlassen und dann erst verfugen, sonst kommt die ganze Chose bei der nächsten, sich bietenden Gelegenheit wieder raus. ramses90
Tapeten reiße ich wie folgt ab:
Ich ritze mit einem Tapetenwolf (eine Rolle mit spitzen Nadeln, gibt es in jedem Baumarkt) oder einem Teppichmesser die Tapeten an, vermenge (sehr) warmes Wasser mit etwas Geschirrspülmittel und besprühe die Tapeten großzügig mit einem Pumpsprüher (zum Beispiel leere Glasreinigerflasche). Nach einiger Einweichzeit (wenn mehrere Bahnen übereinandergeklebt wurden, kann man das Fitwasser auch mit einem Schwamm großzügig auftragen und einige Minuten einwirken lassen) fange ich an die Tapeten mit einem Tapetenentferner (stabiler, breiter Spachtel, in den scharfe Messer eingespannt werden), mit einem Malerspachtel oder mit den Fingern zu entfernen. Teilweise lassen sich auch ganze Bahnen gut mit den Fingern abziehen.
Durch die Feuchtigkeit bröckelt der Putz auch nicht so stark. Nach dem Entfernen der Tapete sollte der Raum gelüftet werden, damit die Feuchtigkeit verdunsten kann. Auf den gereinigten und staubfreien Wänden, die von losen Putzresten befreit wurden, kann man nun Spachtel auftragen. Diesen lässt man trocken, schleift ihn ggf. glatt und tapeziert rüber.
Das sind ganz normale Renovierarbeiten, die lediglich kosmetischer Natur sind und von dem Mieter durchzuführen sind. Musste das Spiel schon einige Male bei Umzügen mitmachen.