Wenn ich die Stromaufnahme eines mit DC (Blockkommutierung) betriebenen Synchronmotors begrenzen will muss ich das beim einzelnen „Phasen“ tun oder langt direkt am Quelle des Stromes nur mit einem Transistor?
Wenn nicht dann warum?
Ich kenne die Kopfscheibenmotore der Videorecorder. Die sind von Typ wie du angeführt hast.
Deren Drehzahl wird durch die angelegte Spannung bestimmt, deren Stromaufnahme durch die Last (Bandreibung).
Die Stromaufnahme des Motors kann man nur reduzieren durch geringere mechanische Belastung.
Die Stromaufnahme aus einer Spannungsquelle mit höherer als der geforderten Spannung kann man durch Reduktion der Spannung durch eine PWM Schaltung verringern. Das gilt für alle Anwendungen bei denen die Spannung reduziert werden soll, das ist nicht speziell nur für Motorregelungen anzuwenden.
Du schreibst, dass der Motor mit DC betrieben wird und Blockkommutierung hat.
DC = Dirct Current, Gleichstrom.
Blockkommutierung = Interne Erzeugung der Phasenspannungen durch Hall-Elemente und Verstärkertransistoren.
Genau das ist der Kopfscheibenmotor der Videorecorder. Rein mechanisch gesehen ein Synchronmotor mit Permanentmagneten und einem Statorspulenkranz.
Wenn ich die Stromaufnahme eines mit DC (Blockkommutierung)
betriebenen Synchronmotors begrenzen will muss ich das beim
einzelnen „Phasen“ tun oder langt direkt am Quelle des Stromes
nur mit einem Transistor?
Wenn nicht dann warum?
Faktisch hast du einen Synchronmotor mit eingebautem Frequenzumrichter.
Bei der heutigen Miniaturtechnik weiss keiner was darin verbaut ist und folglich kann man auch keine Aussagen treffen ob deine Idee mit diesem Motor überhaupt funktioniert.
Dieses Konzept findet sich heute in jedem billigst PC-Lüfter.
Bei Angabe von Hersteller und Typennummer könnte man im Datenblatt nachsehen.
Faktisch hast du einen Synchronmotor mit eingebautem
Frequenzumrichter.
Hmm noch leider nicht ganz:smile:
Vorerst habe ich eine LiMa. Die will ich jetzt als Motor missbrauchen.
Sie bekam eine Steuerscheibe wo ein induktiv Sensor (encoder?) signalisiert, dass der nächsten Schritt erfolgen (geschaltet) werden kann und ein Mc schaltet dann die nötige Wicklungen durch drei Mosfets Halbbrücken. So wird gestartet und hochgefahren. Nun die Halbbrücken die ich aufgebaut habe können zur Zeit nur 50A und die LiMa (die Wiklungen) könnten wesentlich mehr aufnehmen daher muss ich erst die Stromstärke begrenzen. Ob ich das dann einfach nur mit einem getakteten Mosfet an der Batterie begrenzen könnte oder jeweils jeder Mosfetst der Brücken separat PWM brauchen möchte ich wissen.
So weit ich das verstehe ist das nicht nötig aber da bin ich gar nicht sicher. Ich könnte zwar mit einem Widerstand (Aus einem Heizkörper gebastelt und hält die Leistung locker aus) auch begrenzen (zum Probieren) aber elegant ist das ja nicht gerade und gelernt habe ich dann dabei auch nicht viel:smile:
Nein womöglich lag daran, dass ich nicht genau dargelegt habe um was es mir geht, sorry:smile: Peter habe ich den Fall oben komplett dargelegt.
Nur nicht mit Hall Elementen und kein Permanentmagneten eine LiMa halt.
Im Prinzip ist aber das gleiche.
Nun die Halbbrücken die ich aufgebaut habe
können zur Zeit nur 50A und die LiMa (die Wiklungen) könnten
wesentlich mehr aufnehmen daher muss ich erst die Stromstärke
begrenzen. Ob ich das dann einfach nur mit einem getakteten
Mosfet an der Batterie begrenzen könnte oder jeweils jeder
Mosfetst der Brücken separat PWM brauchen möchte ich wissen.
Normalerweise macht man das in der Halbbrücke, da sind die Leistungshalbleiter schon drin
Wenn man zudem auch noch den Strom misst, und damit die Brücke abschaltet, wird sie auch noch gegen Kurzschluss gesichert.
natürlich kannst du die Strombegrenzung auch außerhalb des Motorcontrolers realisieren. Es ist nur nicht zu empfehlen. Bei einem dreiphasigen synchron Motor sind immer zwei Phasen bestromt. Der Versorgungsstrom teilt sich also auf die beiden Phasen auf. Willst du also eine Phase mit maximal 50A belasten musst du die Strombegrenzung auf 100A einstellen. Leider kannst du dir dann aber nicht sicher sein, dass sich die Ströme genau 50:50 aufteilen.
Wenn die Strangwiderstände minimal unterschiedlicht sind bekommt eine Phase mehr Saft ab und knallt trotz Strombegrenzung durch.
natürlich kannst du die Strombegrenzung auch außerhalb des
Motorcontrolers realisieren. Es ist nur nicht zu empfehlen.
Bei einem dreiphasigen synchron Motor sind immer zwei Phasen
bestromt.
Der Versorgungsstrom teilt sich also auf die beiden
Phasen auf.
Moment, Die zwei Wicklungen sind immer in die Reiche geschaltet (kann nicht anderes sein), daher nur ein Stromfluss existiert, egal ob sie genau gleich oder nicht sind. Oder verstehe ich da was falsch?.