Hallo Gerhard,
Es gibt 3 Munitionsarten zur Panzerbekämpfung: Hohlladung,
Sprenggeschosse (Quetschkopf), Wuchtgeschosse. Große Kaliber
konnten mit Sprenggeschossen verheerende Wirkungen im
Innenraum eines getroffenen Panzers anrichten und wurden
deshalb sicherlich bevorzugt.
Das stimmt schon alles, aber vielleicht sollte man
das noch etwas übersetzen.
Bei den Sprenggeschossen müsste man vieleicht
zwischen (normalen) Sprenggranaten und Quetsch-
kopf-Granaten unterscheiden. Auch eine (normale)
152mm Artilleriegranate wird den Panzer stoppen,
je nach Auftreffpunkt.
Geschosse kleineren Kalibers konnten damals die Frontpanzerung
nicht durchschlagen, da ihre v_0 zur damaligen Zeit nicht
hoch genug war.
Das stimmt, aber laut ISBN:3763759158 Buch anschauen
war das Problem der starke Abfall der v_t mit
der Flugbahn. Es gab durchaus auch im WK-2
„Kleinkaliber“-Panzerabwehrwaffen, aber die Zeit
der „Uranstäbchen“ war noch nicht angebrochen.
Es gab beispielsweise eine kleine PAK 42/27 mit
sich verjüngendem Rohr (auf 27mm) auf kleiner
Lafette. Dazu finde ich leider nur wenig Infor-
mationen.
Hohlladungsgranaten, die allerdings größeres
Kaliber erforderten, durchschweißten dagegen die Panzerung.
Die größere Rohrlänge ist auch immer hinderlich. Um auf eine
hohe v_0 zu kommen, muss eine entsprechende Treibladung
schnell wirksam werden können, was auch eine Frage des
Rohrdurchmessers ist.
Auch hier: richtig, aber imho übersetzungsbedürftig 
Hohlladungsgranaten wurden ja häufig als Überkaliber-
granaten realisiert, wurden also mit z.B. einem Stab
ein kleineres Rohr gesteckt.
Die Rohrlänge ist hinderlich wegen Waffengewicht. Das
stimmt. Ein Ausweg waren eben sich „verjüngende“ Rohre,
die eine höhere v_0 lieferten.
Grüße
CMБ