da ich die diskussionen um den wohnungsneubau in berlin nicht recht verstehe, und ich auch merke (selber wohnung bei degewo berlin), dass die 60er-jahre wohnung echt eine sehr schlechte bausubstanz haben, frage ich mich nun doch immer öfter:
was war der quadratermeterpreis für eine eigentumswohnungen (neubau) in den 60er in berlin-west?
die alten wohnungen aus der zeit des wiederaufbaus (wie sie die degewo berlin zu hauft hat) müssen sich doch schon x-mal rentiert haben. in vielen modernen asiatischen ländern hätte man die schon zweimal abgerissen und wieder zeitgemäßer neugebaut.
Ja, genau, die haben sich längst rentiert - das macht sie ja gerade so gewinnträchtig: man muss nichts mehr finanzieren und kann die Gewinne einstreichen. Abreißen? Warum denn? Solange die sich so vermieten lassen und die Instandhaltung nicht zu teuer wird, macht das sicher niemand. Erst wenn ein Neubau mehr lohnt und damit höhere Mieten zu erzielen sind. (Was aber nicht unbedingt im Interesse der Mieter sein dürfte, die dort bislang günstige Mieten haben.) Luxusobjekte gibt es in Berlin doch genug. Und nicht zuletzt hängt es vor allem von der Lage ab, wie interessant ein Neubau an der Stelle wäre.