ich habe immer wieder das selbe Problem: Ich weis nicht, inwiefern sich die
Qualität und Lesbarkeit verändert, wenn ich aus dem Freehand Schriften in Pfade
umwandle und dann als eps exportiere. Oder wenn ich eps-Dateien öffne, die dann
erst gerastert werden. Ich erstelle täglich Cd-Cover und ähnliches und möchte
auch bei kleinen Schriftgraden (5 Punkt) sichergehen, das ein absolut optimales
Druckergebniss dabei rauskommt. Ist das nur sicher, wenn ich offene Dateien (z.B
Quark) belichten lasse, bei denen die schriften noch nicht umgewandelt sind?
du spielst auf die darstellung am bildschirm an? sobald man eine schrift in pfade umgewandelt hat, erscheint sie am bildschirm fetter und zackiger.
das liegt lediglich am rasterizer. schriften werden von einem anderen teil des betriebssystems (bzw. vom atm) gerastert, als die bezier-kurven einer grafik. bei letzteren fällt die glättung am bildschirm schlechter aus. das belichtete ergebnis sollte allerdings absolut identisch sein.
mach doch eine testbelichtung und halte die filme aufeinander. dann siehst du’s.
In Freehand Schriften in Pfade wandeln verändert nur die Bildschirmdarstellung. Beim Belichten ändert sich nichts.
Das Rastern von EPS-Files, z.B. mit Photoshop, erfordert nur die Angabe des richtigen Farbraums und der richtigen Auflösung. Stimmt beides, ist auch eine 5pt-Schrift kein Problem.
Ich hatte dabei nicht an die Bildschirmdarstellung, sondern an den druck
gedacht, wenn die schriften gerastert sind. Ich hatte mal bei einem Labeldruck
den Eindruck, das die Schriften sauberer waren, als sie noch nicht in Pfade
umgewandelt waren. Aber es wäre ja super, wenn die Qualität gleich bleibt.
liebe Grüße, sista lou
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die ausgabe auf dem belichter ist 1:1 die gleiche qualität. das druckergebnis hängt ja noch von anderen faktoren ab (plattenkopie, farbgebung, papier usw.). wenn du also zwei verschiedene gedruckte labels nebeneinander legst, kannst du nur bedingt eine aussage über die belichtungsqualität des films bzw. über die unterschiede in den dateien machen.