Qualität von Rohlinge (CD-Brenner)

Hallo!!

Ich besitze seit kurzem einen CD-Brenner und habe noch keinerlei Erhahrung mit dem Brennen von CD’s.
Ich habe gehört das silberne Rohlinge besser sein sollen als blaue, und diese wiederum besser als grüne.
Frage: stimmt das und wenn ja, was ist an den jeweiligen Typen besser (Häufigkeit von Datenfehlern? Empfindlichkeit? Lebensdauer?)?

Im Voraus vielen Dank für die Antworten

Gruß Andreas

Mit Markenrohlingen - egal welcher Ausführung habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht.

Zur Zeit arbeite ich mit Rohlingen von Lead Data und bin damit sehr zufrieden.

Das einzige was ich gehört habe das man beim Brennen von Audio-CD´s die Blaue nehmen sollte, weil damit die herkömmlichen CD-Player am besten zurechtkommen.

Grüße Kai

High :wink:

Kommt immer darauf an was Du für einen Brenner hast. Brennst Du hauptsächlich mit 2facher Geschwindigkeit, kannst Du eigentlich jeden Rohling nehmen. Für Audio solltest Du sowieso nur mit max 2facher Geschwindigkeit brennen, besser 1fach, da einige CD Wechsler Probleme mit dem Lesen haben. Hast Du einen schnelleren Brenner kann ich Dir eigentlich nur eine Marke wärmstens empfehlen. Traxdata 8x gold/gold. Habe einen Yamaha SCSI 8fach Brenner und habe seit nunmehr 150 Rohlingen auch bei voller Geschwindigkeit noch keinen Ausschuß gehabt.

Das häufigste Problem beim „normalen“ Brennen mit IDE Brennern ist der gefürchtete Buffer-Underrun. Tritt häufig bei gleichzeitig Arbeiten und Brennen auf, da der Zwischenspeicher des Brenners leerläuft wenn die Platte zu viele Zugriffe hat. Zumal bei IDE -Laufwerken auch der Prozessor nicht unerheblich belastet wird. Um so langsamer der Brennvorgang desto niedriger die Gefahr eines Crashs. Die Lebensdauer dürfte sich eigentlich kaum in der Farbe bemerkbar machen. Ich hoffe ich konnte Dir helfen !!!

Tom

Recht hat der Vorredner, mit einer Anmerkung: die blauen als Audio-CD klingen auch besser (ist kein Jux, wir haben einen Blindtest gemacht), ansonsten für Daten geht bis 4fach fast alles. Ich habe allerdings gehört (vorsicht, info aus 2. Hand), das es bei den Traxdatas nach wenigen Jaahren Leseschwierigkeiten geben soll. Da ich keine davon hab, kann ichs schlecht prüfen, aber vielleicht schreibt ja noch jemand was dazu
Micha

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Ich hab mal ´ne andere Frage: Dieser Buffer Underrun, was ist das genau? Ich habe nämlich einen 6-fach Brenner, und ich habe mit Traxdata Rohlingen schon 4 von 9 CDRs die kaputt sind, ohne dass ich weiss warum.
Gruß Ernie

wenn bestimmte rohlinge besser klingen würden als andere würde das bedeuten, dass dein cd-player bestimmte rohlinge nicht richtig auslesen kann und daher die soundqualität schlecht ist(oder der brenner nicht richtig brennt). und nicht mal das, denn auslesefehler merkst du erst wenn sie richtig krass sind und das nicht als „schlechtere soundqualität“(z.b. rauschen, abgeschnittene höhen, weniger dynamik) sondern als knackser oder „hüpfer“.
digitalkopien klingen per definitionem immer gleich.

Das ist so nicht ganz richtig,
erstens liest der CD-Brenner die CD schon nicht hundertprozentig 1:1 ein, das liegt daran, das Audio-CDs keine Fehlerkorrekturbits besitzen und daher bei Lesefehlern- wie Du richtig bemerkst- interpoliert wird. Deshalb sollte man Audios, wenn sie so gut wie möglich werden sollen, auch nur n it einfacher Geschwindugkeit auslesen und Brennen. Testen kannst Du das übrigens, indem Du einen Titel mehrfach auf die Festplatte grabbst und mit entsprechenden Programmen einen bitweisen Dateivergleich durchführst. Er wird in den allermeisten Fällen Differenzen finden!
Zu den Lesefehlern: natürlich sind es Lesefehler, die zu den Klangifferenzen führen. Das liegt daran, das gebrannte CDs Systembedingt eine schlechtere Lesefähigkeit haben als gepresste - ist auch häufig nachlesbar. Aber gerade deshalb ist es anders als bei Daten-CDs, die durch die Korrekturbits sowieso die Fehler ausgleichen wichtig, möglichst gut lesbare CDRs zu erwischen. Nun zum dritten, das alles gleich klingen soll. Wie gerade bemerkt, machen Audio-CDs oder eben der CD-Player immer mehr oder weniger Fehler. CDRs eben mehr, und die gleicht der CD-Player durch interpolieren aus, das heisst, was er nicht lesen kann, versucht er logisch zu ergänzen. Dabei liegt er natürlich nicht immer ganz richtig, und bei entsprechend guter Anlage kann man das auch deutlich hören- im Auto ist es nätürlich schnuppe, da merkt man nix und bei einem 150DM-Player wohl auch nicht, aber je besser die Technik die Musik wiedergibt, umso mehr kommts auf die Quelle an. Wenns anfängt zu knacksen, ist dann sogar die Fehlerkorrektur des Players am Ende - dann wars eine Schrott-CD!
Ich hoffe, meinen Standpunkt durch den kleinen Theorieausflug transparent gemacht zu haben.

Beste Grüße!
Micha

Hi

Das ist so nicht ganz richtig,
-> genau!

erstens liest der CD-Brenner die CD schon
nicht hundertprozentig 1:1 ein, das liegt
daran, das Audio-CDs keine

Nein
Auzug aus Technische daten CD System

Signaldaten:

Daten/Kanalbitverhältnis : 8/17
Fehlerkorrekturcode CIRC 25% Redundanz
CIRC CycleRedundanceCheck

wird normal intern im CD player
per Reed Solomon code bearbeited

auszug:

Diese Daten gelangen zu 32 Symbolen organisiert in das RAM…
24 Symb enthalten 12 Audio Abtastwerte
die restlichen 8 sind Paritätssymbole…
die dann als 16k 4 bit worte gespeichert werden…

Fehlerkorrekturbits besitzen und daher
bei Lesefehlern- wie Du richtig bemerkst-
interpoliert wird.

nur Fehler die nicht durch CRC repariert werden können werden nachfolgend interpoliert.

Der rest bzgl der Farbe ist
reine glaubenssache

Das die silbernen (blauen) so schön reflektierend aussehen ist für den Laser
der ja auf einer anderen wellenlänge arbeitet ( 780 nm ) nicht relevant

lt cT test ergaben sich zwar unterschiede bzgl der lese/schreibbarkeit
auf spezifischen Geräten jedoch so
das einem Rohlingtyp der vorzug gegeben werden konnte
DH A kann mit blau
B mags lieber grün
C will keine von beiden

Phagsae

Hi,

wird ja ne hübsche Diskussion! Ich lass mich ja gern belehren, aber wie erklärst Du dann die lt. Vergleichsprogramm vorhandenen Unterschiede, wenn man so einen Song einfach 3x auf die Platte schmiert und dann testet?

Wir habens hier nach Hörtest mal auf 2 Systemen getestet und bei beiden Unterschiede gefunden.

Und wenn Du Recht hast - ein bisschen glauben kann auch ganz nett sein *ggg*

Beste Grüße!

Micha

Hi,

Also da muss ich jetzt raten

Allgemein ist die Audio CD ja auf irreparabele fehler
ausgelegt dh es wird ja offensichtlich damit gerechnet das sowas passiert und weggelogen
wird.

so denke ich das natürlich alle nicht reparierten fehler und das können immer
andere sein je nach „großwetterlage“
natürlich in die Kopie eingehen.

leider weiss ich nicht wie der Brenner eigentlich an die Daten kommt die er auf den Rohling schreibt
der orginalcode ist EFM dh Eleven to
Fourteen
das ist aber nicht das was zB aus dem
SPDIF (digital out) rauskommt.

also schätze ich wird er den EFM code
reorganisieren aus den PCM Daten
und dabei natürlich alle Interpolierten werte mitübernehmen.

Wir habens hier nach Hörtest mal auf 2
Systemen getestet und bei beiden
Unterschiede gefunden.

Die Fehlerhäufigkeit nimmt normalerweise
zum Rand hin zu ; das hängt mit den schlechten mech eigenschaften des Spindel
motors und der justage zusammen

Also ich glaube schon das es bzgl der Rohlinge Unterschiede gibt aber eher
in richtung welche sorgfalt auf deren
fertigung gelegt wurde und nicht sosehr
welchem Farbkomplex sie zugehörig sind
welche Rohlinge unter welchem Label
dann wirklich verkauft werden ist dann eine
ganz andere Frage
–> Reine Vermutung
Traxdata lässt bei dem jeweilig am preiswertesten Hersteller fertigen
Ist warscheinlich wie bei Kopierer
einheiten da gibts ja weltweit auch nur 2
Hersteller aber 50 Marken

Rätsel über Rätsel

also ich nehm immer die blauen die
sind einfach die schönsten !!!

:wink: Phagsae

Hi,

Wir habens hier nach Hörtest mal auf 2
Systemen getestet und bei beiden
Unterschiede gefunden.

Das liegt wohl an Eurem CD-ROM, mit dem Ihr einlest. Habe 2 Plextor und ein Pioneer DVD 6x - alle drei lesen IMMER identische Daten ein…

Mfg. Frank

ok, hab jetzt mein cdrom (asus 40*) mit audiograbber getestet. bei max. geschwindigkeit (9*-11*) liest er vomselben track fast immer dasselbe ein-idente kopien. nur selten (einman pro ~10 kopien) produziert er fehler. dann sind aber keine knackser o.ä. hörbar. was ist in einem solchen fall passiert? hier hat ja wohl die crc korrektur versagt, aber was hat er dann gemacht -interpoliert?. was macht ein cd-rom und ein grabprogramm wenn die kopie fehler enthält?

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