Hallo!
Es steht der nächste Neukauf eines Memory Sticks an. Meiner bekam im Büro Beine… da hat sich wohl ein Kollege - der keiner ist! - gedacht, es könne meinen gut gebrauchen.
Nun frage ich mich, wo die Unterschiede sind und ob es überhaupt welche gibt. Die Gehäuse sind Schall und Rauch. Abgesehen von ein paar exotischen Designs sind es immer Plastikschalen. Da steht eine Bezeichnung drauf, die Speichergröße… und das war’s dann auch schon.
Die Frage, die sich mir stellt: Ist in den Produkten bekannter Markennamen ein anderes - besseres (?) Innenleben verbaut als bei günstigeren Geräten?
Ich komme auf die Frage, weil vor ein paar Jahren irgendwo in Fernost ein Hersteller von Speicherbausteinen eine Produktionsstätte durch eine Feuersbrunst verlor. Daraufhin stiegen weltweit die Preise für Speichermodule. Ein großer Teil der weltweiten Fertigung war ausgefallen. Hintergrund war also, dass man die Produzenten an den Fingern einer Hand abzählen konnte. Letztlich bedienten sich alle PC-Bauer dieser Bausteine; vom hintervorletzten Billigdiscounter bis zur High-End-Edelschmiede.
Wenn sich daran im Prinzip nichts geändert hat, sollten auch die Memory Sticks die - mehr oder weniger - gleichen Standards ihrer Innenleben haben. Dann kann ich nämlich sehr gut darauf verzichten, einen Markennamen zu bezahlen.
Was ich bis heute an Memory Sticks besaß, funktionierte immer einwandfrei. Habe nie festgestellt, dass einer von denen etwas besser machte als ein anderer. Die Stabilität der Gehäuse interessierte mich auch nie sonderlich, weil ich mit so einem Ding normalerweise nicht Fußball spiele oder es als Bremsklotz missbrauche.
Lange Rede, kurzer Sinn: Hat es irgendwelchen Nährwert, ein Markenprodukt zu erwerben und nur für den Namen mehr zu bezahlen?
Gruß!
Tino