'Qualitätsverlust' durch zippen..?

Hallo zusammen!
Ich weiß, daß die Überschrift für manchen schon albern klingt, aber folgendes:
Bei uns in der Firma wird viel mit dxf-Dateien (=CAD) gearbeitet. Jetzt arbeiten wir neuerdings mit einer Firma zusammen, mit der wir öfters diese Dateien austauschen.
Nun hat sich diese Firma beklagt, daß manche der Dateien nach dem entzippen nicht eingelesen werden können.
Und nun kommt’s: Wenn wir die Dinger dann ungezippt rüberschicken, geht’s!
Kann sich das jemand erklären?

Besten Dank vorab!

Gruß

Markus

Hallo Markus,

das Problem kenne ich aus meinem Unternehmen:frowning:

Ich denke, es liegt einfach daran, dass bei der Mailübertragung Datenfehler auftreten können. Bei ungezippten dxf Files sind die Fehler so geringfügig, dass sie in den Schnittstellen „überlesen“ werden können.

Bei einem Zip-Vorgang werden die Daten möglichst stark reduziert nach best. Alogrithmen. Tritt jetzt ein kleiner Datenverlust auf, ist dieser natürlich deutlich gravierender, da nun nicht nur vielleicht 1 ASCII-Zeile betroffen ist, sondern über den ZIP-Algorithmus mehrere hundert, so dass das File absolut unlesbar werden kann.

Grüße
Jürgen

Hi,

Nun hat sich diese Firma beklagt, daß manche der Dateien nach
dem entzippen nicht eingelesen werden können.
Und nun kommt’s: Wenn wir die Dinger dann ungezippt
rüberschicken, geht’s!

Ich denke, das Problem liegt evtl. in unterschiedlichen Verfahren beim Zippen. Das Zip-Dateiformat erlaubt den Einsatz von verschiedenen, mehr oder weniger stark komprimierenden Verfahren. Meine Vermutung ist, da Ihr mit verschiedenen Zip-Programmen arbeitet und daß sie ein bestimmtes Verfahren unterschiedlich implementieren.

Ich würde die Gegenstelle mal fragen, welches Programm (auch die Version) sie einsetzt.

Gruß

J.