„deswegen solle man besser beim ersten Laden ein Backup erstellen“
Ist da was dran? Ich dachte immer, Bildbetrachtungsprogramme lesen in erster Linie die Datei? Wenn ich nun die Bilder auf einer Diskette hätte oder CD ROM, könnte man von Datenschwund durch Alterung/Zerkratzen ausgehen, bei einer Festplatte hätte ich jetzt geglaubt, das alles unter normalen Umständen erhalten bleibt?!
… besonders wenn man mit fettigen Fingern an der Maus rumspielt! Auch ein Bitverstauben bei unsauberer Arbeitsumgebung soll schon des öfteren beobachtet worden sein.
Ganz im ernst, ich halte das für völligen Quatsch. Wenn die Datei nicht erneut gespeichert wird, ändert sich nix an den Daten.
Grüße,
Dietmar
Sehe ich leider anders - auch wenn dies manche hier als Schwachsinnig
bezeichnen werden. JPG kompremieren sich beim schließen neu und bilden
dadurch neue Fragmente. Dadurch gehen jedes Mail Bildinformationen
verloren und die Fragmente werden bei jedem abspeichern „gröber“.
Sehe ich leider anders - auch wenn dies manche hier als
Schwachsinnig
bezeichnen werden. JPG kompremieren sich beim schließen neu
und bilden
dadurch neue Fragmente. Dadurch gehen jedes Mail
Bildinformationen
verloren und die Fragmente werden bei jedem abspeichern
„gröber“.
Hallo,
ja, das wäre so, wenn das Bildbearbeitungsprogramm automatisch und ungefragt beim Schliessen des Bildes neu abspeichert, auch wenn gar nichts geändert wurde. Durch das De- und Neukomprimieren geht Information verloren. Allerdings wäre das echt blöd von dem Programm, nur beim blossen Ansehen das Bild neu zu speichern.
es wurden nun konträre Meinungen geäußert, deshalb ein paar Erklärungen und Richtigstellungen.
1) Wenn Dateien nur zur Ansicht geöffnet werden, passiert gar nix
Die Dateien werden dabei natürlich nicht verändert.
2) Werden Bilddateien zur Bearbeitung in ein Bildbearbeitungsprogramm
geladen und dann wieder abgespeichert, kommt es auf verschiedene
Bedingungen an, ob überhaupt was passiert oder nicht.
Ordentliche Programme erkennen, wenn ein Bild nur zur Ansicht
geöffnet wurde und speichern es deshalb erst gar nicht neu,
solange eben nix am Bild verändert wurde.
Andere Programme speichern jedes mal neu und wenn es ein
komprimiertes Format ist, wird natürlich auch der jeweilige
Codec zur Komprimierung ausgeführt.
3. Wenn aber auch nur eine winzige Kleinigkeit modifiziert wurde,
muß natürlich neu gespeichert werden.
4. Wenn ein komprimiertes Format zum neu Speichern gewählt wird
(z.B. JPG für Fotos) dann wird die zum Programm gehörige
Komprimiermethode angewendet. Diese können im Detail
unterschiedlich sein, so daß tatsächlich das neu komprimierte
Foto nicht mehr exakt identisch mit dem Original sein wird
(auch unabhängig von den vorgenommenen Veränderungen).
5. Meist sind aber die Komprimiereinstellungen des verwendeten
Programmes eh nicht identisch mit dem vom Original.
Vor allem wenn die komprimierRate höher ist, als die vom
Original, muß sich zwangsläufig was ändern.
extremes Beispiel:
Das Original hat 2MB aber das neu gespeicherte nur 1MB .
Oberflächlich betrachtet wird man aber meist noch nicht mal
den Unterschied sehen.
6. Wie viel sich ändert, ist stark abhängig von der Komprimier-
rate. ist diese gering, kann erstmal verlustfrei komprimiert
werden. In dem Fall ist mit keinen Verschlechterungen der
Qualität zu rechnen. Bei JPG ist die verluftfreie Komprimierung
bis ca. 5:1 (anhängig von Bildinhalt) möglich.
7. Ab einer gewissen Komprimierrate muß mit Verlust an Informatione
komprimiert werden. Dann ist es von der Komprimierrate,
vom Bildinhalt und vom verwendeten Algorythmus abhängig,
wie stark die Änderungen sind. Bei JPG ist bis ca.1:10 ...1:20
nur recht wenig Qualitätsverschlechterung zu sehen.
Bei 1:100 (Internet oder Vorschauqualität) sieht aber auch
ein Blinder, daß es nicht mehr gut aussieht.
8. Bei Wiederkomprimierung eines Bildes ist trotz gleicher
Komprimierrate mit geringfügigen Änderungen zu rechnen.
Bei niedriger Komprimierrate wird dies aber nur mit mathematischen
Methoden nachweisbar. Mit bloßem Auge ist es nur durch
sytematischen Vergleich einzelner Pixel zusehen sein.
Das muß man also nicht überbewerten.
Man sieht, daß es eine ganze Menge Randbedingungen und Hintergründe
gibt. Weil viele Menschen das nicht verstehen, wird vom
Fotodienstleister so eine halbwahre Pauschalaussage gemacht.
Wenn man es aber wörtlich nimmt, wird nur durch das öffnen einer
Bilddatei natürlich rein gar nix am File verändert.
Gruß Uwi
ich habe mir eine Preisliste eines bekannten Fotoshops
durchgelesen, hier stand u.a. dass (unglaublich)
„DURCH STÄNDIGES ÖFFNEN DIGITALE BILDER QUALITÄTSVERLUSTE
BEKOMMEN“
weiter…
„deswegen solle man besser beim ersten Laden ein Backup
erstellen“
Ist da was dran? Ich dachte immer, Bildbetrachtungsprogramme
lesen in erster Linie die Datei? Wenn ich nun die Bilder auf
einer Diskette hätte oder CD ROM, könnte man von Datenschwund
durch Alterung/Zerkratzen ausgehen, bei einer Festplatte hätte
ich jetzt geglaubt, das alles unter normalen Umständen
erhalten bleibt?!
Weiß jemand im Detail, wie das gemeint ist?
Gruß+Dank
Sehe ich leider anders - auch wenn dies manche hier als
Schwachsinnig
bezeichnen werden. JPG kompremieren sich beim schließen neu
und bilden
dadurch neue Fragmente. Dadurch gehen jedes Mail
Bildinformationen
verloren und die Fragmente werden bei jedem abspeichern
„gröber“.
so ein Programm würde regelmäßig abstützen, wenn es Dateien von CD liest, da kann es nichts zurück schreiben.
Welches Programm ist das, das nach dem Betrachten eines Bildes das Bild neu komprimiert und neu schreibt? Nur damit ich das nicht versehentlich verwende.
irgendwie ist die Frage und die dazugehörigen Antworten typisch für dieses Forum! Bei Fragen, bei denen ein User wirklich ein Prob hat halten alle die Klappe (mangels Wissens). Bei so einem rumgedöns von Frage sprudeln nur so die „Antworten“.
Schauriges Beispiel für den Mod in diesem Forum und warum stellt ihr solche Fragen im „Witze“ ?
Hallo,
wie Uwi schon richtig ausgeführt hat, möchte ich beispielsweise noch
ergänzen, daß selbst bei einem guten Bildbearbeitungsprogramm, durch
falsche voreinsteinstellung tatsächlich beim öffnen das Bild
verschlechtert wird, wird es dann ohne daß der Benutzer etwas bewust
ändert dann neu abgespeichert ist die Qualität dauerhaft schlechter
geworden, ansonsten halt nur für die Dauer des beobachtens.
Ganz einfaches Beispiel ist wenn in Photoshop die Profilkonvertierung
ohne Rückfrage im Extremfall mit einem schlecht geeignetem Rendering
Indent eingestellt wurde.
Nachdem der größte Teil der Nutzer von digitalem Bildmaterial, weder
mit Farbmanagement umgehen kann, noch weiss welchen Rendering Indent
er am besten für was nutzen soll, ist also die Aussage schon auch
wieder relativ richtig, daß beim Öffnen die Bildqualität
verschlechtert werden kann, und in vielen Fällen wird das auch
passieren.
wie es dann abgespeichert wird ist eine andere Frage.
es ist halt auch viel interessanter, wenn mal wirklich Neuland betreten wird - dass sich ein JPEG-File beim Schliessen selbst neu komprimiert, war selbst mir noch unbekannt, und die dem zugrundeliegende Technik eröffnet ganz neue Perspektiven - wie wäre es z.B. mit DOC-Dateien, die sich beim Schliessen selbst drucken, kuvertieren, frankieren und auf die Post bringen?
Gruss Reinhard
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Danke und Resumé
Ich sehe, es gibt unterschiedliche Ansätze:
ein von einer CD geöffnetes JPG wird sich nicht neu speichern; logisch
bei Modifikation oder neu-Komprimierung (auch bei = Faktor) wird das Bild verändert; logisch
ein JPG entkomprimiert sich und komprimiert sich beim Betrachten; fände ich erschreckend. Dieser Ansatz würde dazu führen, Bilder von CD ständig neu brennen zu müssen. Logisch wäre doch (und damit auch ein ‚ordentliches Programm‘): Das Bildfile in den Arbeitsspeicher kopieren und hier für die Darstellung entsprechend aufbereiten.
Ich ziehe mein Fazit: Beim Betrachten durch ein Betrachtungsprogramm sollte sich nichts ändern, anders hingegen u.U. beim Bearbeitungsprogramm evtl. durch falsche Einstellungen und natürlich beim Speichern.
wäre es z.B. mit DOC-Dateien, die sich beim Schliessen selbst
drucken, kuvertieren, frankieren und auf die Post bringen?
Aaaargh, das erinnert mich jetzt sehr an StampIt, mit dem ich mich seit einer Stunde herumärgere! Denn StampIt Web ist so superintelligent, dass die PDF die erzeugt werden, nicht über das normale Menü ausdgedruckt werden können, sondern nur ganz seltsam über eine JS-Abfrage die sofort erscheint. Die erste Briefmarke für 55 Cent war deshalb versaut.
irgendwie ist die Frage und die dazugehörigen Antworten
typisch für dieses Forum! Bei Fragen, bei denen ein User
wirklich ein Prob hat halten alle die Klappe (mangels
Wissens). Bei so einem rumgedöns von Frage sprudeln nur so die
„Antworten“.
Schauriges Beispiel für den Mod in diesem Forum und warum
stellt ihr solche Fragen im „Witze“ ?
Gegenfrage:
a) Welch monströses Problem hast/hattest du und ist nicht gelöst
worden?
b) Warum stellst du deine lebensbedrohlichen Probleme in einem Forum?
c) Warum ist die Frage Mist? Hättest du die Antwort gewusst?
d) Warum sollte diese Frage als Witz behandelt werden?
e) Was ist wirklich dein Problem?
f) Warum ist heute Freitag?
Beim bearbeiten eines Bildes sollte man immer das
Original laden und das geänderte Bild unter einem neuen Namen
speichern.
Ich würde noch weiter gehen und sagen, dass man die Originale auf jeden Fall erst mal irgendwo sichert (CD, DVD, andere Festplatte, wasweissich…) und grundsätzlich nur mit Kopien arbeitet.
Insofern gilt schon das drehen eines Bildes als bearbeiten.
Wenn das Programm keine verlustfreie Drehung durchführen kann, dann ja. IrfanView z.B. kann das. Das Bild (jpg) wird dazu nicht ausgepackt, also nach der Drehung auch nicht gespeichert.