Hallo!
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen der Quantenphysik und der String-Theorie!
Ciao
Catmad
Hallo!
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen der Quantenphysik und der String-Theorie!
Ciao
Catmad
Hi,
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen der Quantenphysik
und der String-Theorie!
String-Theorie ist ein Teil der Quantenphysik.
Es gibt das Standard-Modell. Das erkl"art, mit einigen Kunstgriffen die als Renormalisierung bezeichnet werden, alle bisher bekannten Daten im Rahmen der Messgenauigkeit.
Vielen Leuten ist dieses Modell viel zu komplex und beliebig. Sie w"urden gerne tiefere Zusammenh"ange finden. Ein Ansatz, der wieder in Mode gekommen ist, ist die Stringtheorie (als Supersymmetrische Stringtheorie, die einfache kam in den 80-ern als nicht brauchbar aus der Mode). Aber es gibt keine Messdaten, die das eine oder andere Modell bevorzugen. Es gibt sogar Probleme, mit diesen Modellen alle Messdaten zu erkl"aren (ohne gleich wieder in die Komplexit"at des Standardmodells zu geraten).
Ciao Lutz
folgendes: die quantentheorie beschreibt die welt als eine vielzahl von teilchen(daher ja auch >quanten[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Teilchenphysik
Quantenmechanik (QM) und Spezielle Relativitätstheorie (SRT) sind gewissermaßen die „Werkzeuge“, mit denen die Elementarteilchenphysik arbeitet. Dabei werden Teilchen (Quarks, Leptonen) als punktförmige (wie sich inzwischen auch experimentell bestätigte) Gebilde interpretiert, die durch Austausch weiterer Teilchen (Bosonen = Photonen, Gluonen u.a.) miteinander interagieren. Teilchenbewegungen und -interaktionen werden dabei (in sogenannten Quantenfeldtheorien) mit Hilfe von Wellenfunktionen usw. in einer euklidischen (also „flachen“) 4-dimensionalen Raumzeit beschrieben.
Die Superstring-Theorien sind ein Ansatz, Teilchen und Interaktionen auf ganz andere Weise zu interpretieren (wobei QM und SRT aber immer noch die Werkzeuge sind) - und zwar als schwingende Saiten (engl. „strings“) oder neuerdings auch Membranen („branes“ - von „membrane“ abgeleitete Bezeichnung). Um die bekannten Teilchen und Wechselwirkungen zu beschreiben, benötigen diese Theorien allerdings Topologien und Geometrien in 11-dimensionalen Raumzeiten (andere auch 26-dimensionale). Die über die empirische, 3+1-dim. Raumzeit hinausgehenden Dimensionen werden dabei als „eingerollt“ betrachtet (sog. Kaluza-Klein-Theorien).
Diese Theorien haben den Vorteil, die gesuchte Unifizierung von QM, SRT und Allgemeiner Relativitätstheorie zu leisten (auch die Gravitation kann hier auf ähnliche elegante Weise beschrieben werden wie die anderen Wechselwirkungen), und sie können möglicherweise auch die Kosmologie jenseits der sog. Planckgrenze (siehe Stichwort „Planck“ im Archiv) bewältigen. Sie haben aber bisher den Nachteil, daß sie keine empirisch überprüfbaren Vorhersagen machen können. Außerdem tauchen in diesen Theorien eine Unmenge neuer Teilchen auf, die man gar nicht so gerne hat *gg* weil sie keinen physikalischen Sinn machen.
Gruß
M.G.