Wieviele unterschiedliche Quarks gibt es ?
Hi,
Wieviele unterschiedliche Quarks gibt es ?
Ich glaube 6.
Allerdings kommt die von uns wahrgenommene Materie mit 2 Quarkarten aus: U und D.
Die von uns wahrgenommene Materie besteht aus Protonen, Neutronen und Elektronen.
Protonen und Neutronen bestehen aus jeweils 3 Quarks: UUD bzw. UDD.
Elektronen sind an sich schon elementar.
Quarks kann man sogar „messen“, jedoch nicht isolieren.
Gruss,
Hallo Volker,
Wieviele unterschiedliche Quarks gibt es ?
es gibt nicht 2 und auch nicht 3 verschiedene Quarks, sondern 6:
http://www.quantenwelt.de/elementar/quarks.html
Und die sind zwar nicht messbar, aber auch nicht nur ausgedacht - man kann sie an Effekten beim Zertrümmern anderer Elementarteilchen erkennen.
Gruß
Axel
Hallo Axel,
Wieviele unterschiedliche Quarks gibt es ?
es gibt nicht 2 und auch nicht 3 verschiedene Quarks, sondern
6:
http://www.quantenwelt.de/elementar/quarks.htmlUnd die sind zwar nicht messbar, aber auch nicht nur
ausgedacht - man kann sie an Effekten beim Zertrümmern anderer
Elementarteilchen erkennen.
Naja, die Aussage stimmt so nicht ganz. man benötigt 6 verschiedene Quarks, und deren Anti-Quark, um in der Theorie die beobachteten Effekte zu erklären …
MfG Peter(TOO)
Vielleicht hilft dir folgende Information weiter:
Quarks, hypothetische, als strukturlos angenommene, fundamentale Teilchen bzw. Antiteilchen, deren Eigenschaften so bestimmt wurden, dass die Hadronen als gebundene Zustände derselben aufgefasst und zugleich die unitären Symmetrien der Hadronen reproduziert werden können… (Lexikon der Physik)
Es gab 3 „klassische“ Quarksorten (u,d,s), die inzwischen auf 6 erweitert wurden, da man so einiges besser erklären zu können glaubt.
Freie Quarks sind bis heute nicht beobachtet worden; der Nachweis der Quarks geschieht experimentell durch Beobachtung von Elementarteilchen (Mesonen bzw. Baryonen) in großen Elektron-Positron-Speicherringen).
Solch eine Vorgehensweise ist in der Physik also völlig normal: man postuliert irgendwelche hypothetische Teilchen, um sich ein Modell zu erstellen, dass beobachtete Phänomene besser erklären kann oder zu verstehen hilft.
Und warum soll das nicht in der (noch) Parawissenschaft erlaubt sein? Sofort kommen die „Wissenschaftler“ und sagen, dass diese Vorgehensweise (Entwicklung von theoretischen Modellen) in den Parawissenschaften „unwissenschaftlich“ sei und vergessen dabei, dass die Quarks erst 1964 einfach postuliert wurden. 1964 war das Jahr, in dem ich mein Physikstudium beendete.
Es geht darum, beobachtbare Phänomene zu versuchen zu erklären, um sie dann evtl. reproduzierbar zu machen.
Insofern passt deine Frage meines Erachtens wunderbar in dieses Forum, zeigt sie doch auf, dass mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird. Solch eine Vorgehensweise, nämlich einfach etwas zu postulieren ist in anderen Bereichen als unwissenschaftlich bezeichnet worden.
Vergessen wir nicht: Die Wissenschaft von heute ist die Magie von gestern.
Einst sagte die Wissenschaft auch, dass es nur das geozentrische Weltbild als wissenschaftlich anerkannt zu betrachten gilt. Auch Wissenschaftler können lernen.
Und was die Paraphänomene betrifft: so lange man den Geist/ das Denken/ die Information als einen hypothetischen Parameter ausschließt, so lange ist man nicht offen für einen neuen Weg. Es geht doch aber, denn man kann so einfach Quarks postulieren.
)
Grüße
Rolf-Dietmar
P.S.: Auch das Neutrino wurde mal einfach so postuliert, um u.a. die Energiebilanz des beta-Zerfalls in Ordnung zu bringen.
Hallo,
Und warum soll das nicht in der (noch) Parawissenschaft
erlaubt sein? Sofort kommen die „Wissenschaftler“ und sagen,
dass diese Vorgehensweise (Entwicklung von theoretischen
Modellen) in den Parawissenschaften „unwissenschaftlich“ sei
und vergessen dabei, dass die Quarks erst 1964 einfach
postuliert wurden.
Kannst du mal ein Beispiel nennen?
Ich denke mal, daß in der Parawissenschaft eben Modelle herangezogen werden, die sich prinzipiell nicht experimenell prüfen lassen bzw. deren Gültigkeitsrahmen nicht definiert ist. Der Knackpunkt ist nicht, daß man sich Modelle (meh oder weniger nach Belieben) ausdenkt, sondern daß man die Modellparameter im Rahmen der erklärten Gültigkeit des Modells experimentell widerlegen kann. Stehen mehrere alternative Modelle zur Auswahl, fällt die Entscheidung zu Gundsten des allgemeineren oder des einfacheren Modells (mit weniger Grundannahmen).
Einst sagte die Wissenschaft auch, dass es nur das
geozentrische Weltbild als wissenschaftlich anerkannt zu
betrachten gilt. Auch Wissenschaftler können lernen.
Vielmehr: die Wissenschaft MUSS lernen! Jedes Modell ist falsch, die Wahrheit kann nur angenähert werden. Man kann auch nur hoffen, daß besser Modelle mehr mit der Wahrheit zu tun haben. Jeder „(Natur-)Wissenschaftler“, der glaubt, eine Wahrheit zu kennen, ist in meinen Augen auch „nur“ ein Parawissenschaftler… Den einzigen, den ich die Kenntnis von Wahrheiten i.e.S. zubillige, sind die Mathematiker. Aber Mathematik ist keine Naturwissenschaft. Über die Natur lassen sich keine Wahrheiten finden!
Abgesehen davon geht es den Naturwissenschaften auch nicht in erster Linie um die „Wahrheit“, sondern darum, die Welt möglichst gut beschreiben zu können. Diese Beschreibung muß an sich mit der „Wahrheit“ nichts zu tun haben. Und ob die Beschreibung „gut“ ist, entscheidet das Experiment. Je mehr Ergebnisse denkbarer Experimente korrekt vom Modell vorhergesagt werden, desto besser.
Grüße,
Jochen
PS: Bisher wurde auch das Vorkommen intelligenten Lebens auf der Erde nur postuliert…
Hallo Jochen,
Kannst du mal ein Beispiel nennen? Ich denke mal, daß in der Parawissenschaft eben Modelle herangezogen werden, die sich prinzipiell nicht experimenell prüfen lassen bzw. deren Gültigkeitsrahmen nicht definiert ist.
— Das ist ja das Standardproblem: wer definiert den Gültigkeitsrahmen? Die Pro-Geist-Parameter-Leute haben eine andere Definition als deren Gegner. Es gibt experimentelle Überprüfungsmöglichkeiten (z.B. Reproduzierbarkeit), wenn der mögliche Faktor „Geist“ mit berücksichtigt wird. Es gibt genügend Berichte (auch auf Webseiten www.rodiehr.de und www.worlditc.org und viele andere --siehe Linkliste) darüber – und ich habe es auch selbst erfahren und erlebt.
Der Knackpunkt ist nicht, daß man sich Modelle (mehr oder weniger nach Belieben) ausdenkt, sondern daß man die Modellparameter im Rahmen der erklärten Gültigkeit des Modells experimentell widerlegen kann. Stehen mehrere alternative Modelle zur Auswahl, fällt die Entscheidung zu Gundsten des allgemeineren oder des einfacheren Modells (mit weniger Grundannahmen).
— die experimentelle Widerlegung ist bisher noch nicht gelungen–meines Wissens nach. Beispiel aus der „Standard-Wissenschaft“: Dualismus von Teilchen und Welle beim Licht. Jemand, der nur einen Versuchsaufbau wählt, der prinzipiell nur den Teilchencharakter nachweisen kann, wird nie auf die Welleneigenschaften stoßen (kennst sicherlich den Grundsatzstreit von damals).
Vielmehr: die Wissenschaft MUSS lernen! Jedes Modell ist falsch, die Wahrheit kann nur angenähert werden. Man kann auch nur hoffen, daß besser Modelle mehr mit der Wahrheit zu tun haben. Jeder „(Natur-)Wissenschaftler“, der glaubt, eine Wahrheit zu kennen, ist in meinen Augen auch „nur“ ein Parawissenschaftler… Und ob die Beschreibung „gut“ ist, entscheidet das Experiment. Je mehr Ergebnisse denkbarer Experimente korrekt vom Modell vorhergesagt werden, desto besser.
— Einverstanden.
PS: Bisher wurde auch das Vorkommen intelligenten Lebens auf der Erde nur postuliert…
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))))))) Dieses Postulat kann nur von Wissenschaftlern kommen.
) Aber andere Menschen unterliegen auch diesem Irrtum, denn es gibt täglich millionfache Beispiele, dass von Intelligenz nicht viel zu sehen ist. Das Leben ist auch ein Experiment. Ist das Experiment gescheitert und wie sieht es mit der Reproduzierbarkeit (aus Geschichte lernen) aus?
Grüße
Rolf-Dietmar
Naja, die Aussage stimmt so nicht ganz. man benötigt 6
verschiedene Quarks, (…)
Naja, eigentlich ist es daselbe ob man nun sagt „es gibt xyz“ oder „man benötigt xyz um sich die Welt zu erklären.“
Ich meine bei allen Dingen von denen man annimmt, dass sie existieren, schließt man ihre Existenz doch nur daraus, dass sie gewisse Erscheinungen erklären. Nach dem Motto: „Ich denke, also bin ich“. Die Welt ist sozusagen der minimale Satz selbstkonsistenter Dinge und in diesem Sinne gibt es auch 6 Quarks.
Ranschid
Hallo Ranschid,
Naja, eigentlich ist es daselbe ob man nun sagt „es gibt xyz“
oder „man benötigt xyz um sich die Welt zu erklären.“
Nicht ganz, es könnten ja auch 18 unterschiedliche quarks sein, wobei wir mit unseren Beobachtungsmethoden aber immer 3 gar nicht als unterschiedlich erkennen können und für die theorie genügen ja 6 um alles zu erklären.
Ich meine bei allen Dingen von denen man annimmt, dass sie
existieren, schließt man ihre Existenz doch nur daraus, dass
sie gewisse Erscheinungen erklären. Nach dem Motto: „Ich
denke, also bin ich“. Die Welt ist sozusagen der minimale Satz
selbstkonsistenter Dinge und in diesem Sinne gibt es
auch 6 Quarks.
Ich wehre mich ein bischen dagegen, dass heutzutage Theorien als Tatsache hingestellt werden.
Wenn ich deine ViKa so lese, ist ja die Theorie, dass du keine Ausbildung hast, geschlossen aus der Beobachtung, dass du eine Tätigkeit ohne Ausbildung ausübst, auch nicht richtig
)
MfG Peter(TOO)
Hallo Peter
(oder wie man bei mir zuhause sagt: Petter)
Nicht ganz, es könnten ja auch 18 unterschiedliche quarks
sein, wobei wir mit unseren Beobachtungsmethoden aber immer 3
gar nicht als unterschiedlich erkennen können und für die
theorie genügen ja 6 um alles zu erklären.
Natürlich, das gilt dann aber für alle Teilchen. Warum bringst du also diesen Einwand nur bei den Quarks und nicht bei den Elektronen oder bei den Atomen oder bei Molekülen … oder … bei deiner eigenen Person!?
Verstehst du was ich meine?
Ich wehre mich ein bischen dagegen, dass
heutzutage Theorien
als Tatsache hingestellt werden.
Das tust du aber selbst jedesmal, wenn du sagst „Es gibt (…)“. Dann stellst du nämlich dieses (…) als Tatsache hin, obwohl es im Grunde genommen nur die Folgerung einer Theorie (im weitesten Sinne) ist, von der du stillschweigend ausgehst, dass sie wahr ist. (Nach Carl Popper ist sie das aber nie)
Wenn ich deine ViKa so lese, ist ja die Theorie, dass du keine
Ausbildung hast, geschlossen aus der Beobachtung, dass du eine
Tätigkeit ohne Ausbildung ausübst, auch nicht richtig)
Durch meien Tätigkeit reinige ich in erster Linie mein Karma.
Grüße
Ranschid
Hallo Ranschid,
Natürlich, das gilt dann aber für alle Teilchen. Warum bringst
du also diesen Einwand nur bei den Quarks und nicht bei den
Elektronen oder bei den Atomen oder bei Molekülen … oder …
Das könnte damit zuammenhängen, dass sich das Ausgangsposting nur auf Quarks bezog
)
Allgemeine Aussagen von mir findest du im Archiv …
bei deiner eigenen Person!?
Verstehst du was ich meine?
es gibt da den alten bekannten weisen Chinesen, der geträumt hatte ain Schmetterling zu sein und sich dann am Morgen nicht mehr ganz sicher ob er nicht vielleicht ein Schmetterling ist, der träumt ein mensch zu sein welcher träumt ein Schmetterling zu sein …
(sorry es gibt sicher auch einen Inder der soetwas ausdrückte, aber den kenne ich nicht)
Wenn wie das jetzt vertiefen wollen, fliegen wir hier aus dem Brett, aber ich glaube du hast mich schon verstanden.
Ich wehre mich ein bischen dagegen, dass
heutzutage Theorien
als Tatsache hingestellt werden.Das tust du aber selbst jedesmal, wenn du sagst „Es
gibt (…)“. Dann stellst du nämlich dieses (…) als
Tatsache hin, obwohl es im Grunde genommen nur die Folgerung
einer Theorie (im weitesten Sinne) ist, von der du
stillschweigend ausgehst, dass sie wahr ist. (Nach Carl Popper
ist sie das aber nie)
Wiederspruch, ich habe geschrieben:
Naja, die Aussage stimmt so nicht ganz. man benötigt 6 verschiedene Quarks, und deren Anti-Quark, um in der Theorie die beobachteten Effekte zu erklären …
MfG Petter(TOO)