Hallo, kann mir jemand den unterschied zwischen Quebeker französisch und normalen französisch sagen? Ist das wie beim amerikanischen und englischen Englisch?
danke, mfg
Hallo, kann mir jemand den unterschied zwischen Quebeker französisch und normalen französisch sagen? Ist das wie beim amerikanischen und englischen Englisch?
danke, mfg
Guten Morgen, Anna,
kann mir jemand den unterschied zwischen Quebeker
französisch und normalen französisch sagen?
DEN Unterschied gibt es nicht, und über DIE Unterschiede werden ganze Aufsätze und Bücher geschrieben. Deswegen nur 3 ganz grobe „Hauptunterschiede“.
Ist das wie beim
amerikanischen und englischen Englisch?
Die Unterschiede kenne ich nicht gut genug, um dir eine genaue Antwort geben zu können. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Franzose in Kanada mehr sprachliche Probleme hat als ein Engländer in den USA.
Wenn Du dich noch genauer informieren willst musst Du im Netz weitersuchen.
Tschüss
gargas
Hallo zusammen,
Die Unterschiede kenne ich nicht gut genug, um dir eine genaue
Antwort geben zu können. Aber ich bin mir ziemlich sicher,
dass ein Franzose in Kanada mehr sprachliche Probleme hat als
ein Engländer in den USA.
Das kann ich absolut bestätigen. Ich hatte Französisch LK und war der Ansicht, sehr gut Französisch zu können. Bei meinem ersten Besuch in Montréal kam ich mir aber vor wie auf einem anderen Planeten (zumindest was die Sprache angeht). Ich würde die sprachlichen Unterschiede zwischen Frankreich und Québec eher mit bayrischem Dialekt und Hochdeutsch vergleichen. Es gibt extrem viele Ausdrücke im Québecer (bitte nicht mit „k“ schreiben, das tut ja weh!) Französisch, die ein Franzose überhaupt nicht kennt und verstehen würde… oder auch mißverstehen, denn viele Wörter haben in den beiden Ländern vollkommen andere Bedeutungen. Ich sage nur: „gosses“, was in Frankreich ein umgangssprachlicher Ausdruck für Kinder ist, in Québec aber etwas bezeichnet, von dem jeder Mann für gewöhnlich zwei Stück hat, ähm… „Jouer avec ses gosses“ heißt dort also etwas völlig anderes. ;o)
Gruß
Murmeltier
(die inzwischen in Frankreich immer für eine Québecerin gehalten wird)
Hallo, kann mir jemand den unterschied zwischen Quebeker
französisch und normalen französisch sagen? Ist das wie beim
amerikanischen und englischen Englisch?
Hallo.
Ich habe in Kanada mehrmals die Gelegenheit gehabt, Frankokanadiern zu lauschen. Es hörte sich für mich, der ich in Frankreich eigentlich kaum Verständnisprobleme habe, ungefähr so an wie Manx oder Bretonisch oder das, was beim Scrabble übrig bleibt. Ich hatte keine Peilung, was die eventuell besprochen haben könnten … sie verstehen Französisch und können sich auch zur Not verständlich machen, aber den Originalton - siehe oben.
Gruß Eillicht zu Vensre
Ich würde gerne Französisch lernen, da ich in der Schule keine oder nur sehr wenig gelegenheit dazu hatte und möchte gerne ein austauschjahr oder au-pair jahr einlegen. Jedoch wurde mir von Frankreich abgeraten, da die Leute gegenüber Fremden nicht sehr aufgeschlossen sind und sich wenig Mühe geben andere, die schlechter französisch sprechen zu verstehen. Gibt es noch andere Länder in denen wirkliches Französisch gesprochen wird? Oder welche Erfahrungen haben Sie in Frankreich gemacht? mfg
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Guten Abend, Anna
möchte gerne
ein austauschjahr oder au-pair jahr einlegen. Jedoch wurde mir
von Frankreich abgeraten, da die Leute gegenüber Fremden nicht
sehr aufgeschlossen sind und sich wenig Mühe geben andere, die
schlechter französisch sprechen zu verstehen.
wer erzählt denn solch einen Mist? Und das glaubst Du einfach so?
andere Länder in denen wirkliches Französisch gesprochen wird?
Die französische Schweiz, aber so ganz „wirklich“ ist das Französisch dort auch nicht überall (Pardon, les Suisses
)
Oder welche Erfahrungen haben Sie in Frankreich gemacht?
Nur gute
Gute Nacht
gargas
Servus Anna,
die „den Franzosen“ (wer ist das überhaupt?) nachgesagte Germanophobie halte ich für ein Gerücht. Ich glaube kaum, dass es mehr aktive und lebendige Städtepartnerschaften gibt als gerade zwischen Deutschland und Frankreich. Das könnte, wenn Du Berührungsängste hast, ein guter Einstieg sein. Ferner die in sehr vielen deutschen Städten bestehenden Deutsch-Französischen Stammtische (tables rondes franco-allemandes).
Obwohl das kein „gutes“ Schulbuchfranzösisch ist, ist zum Lernen im Sprachbad vielleicht der Süden insgesamt, vor allem die Gegend Carcasonne-Narbonne geeignet: Da wird Französisch sehr akzentuiert Silbe für Silbe, fast lateinisch, ausgesprochen - das kommt einem deutschen Hörer sehr entgegen. Wenn Du brav das stumme „e“ im Auslaut geübt hast, und dann nach Süden trampst, wirst Du überrascht sein, dass der Fahrer eben nicht nach „Carcasonne“, sondern nach „Carcasuno“ fährt…
Wegen der immer noch viel beschworenen Germanophobie noch zwei: Wir haben unseren Vater (Jahrgang 1922) an seinem achtzigsten gefragt, welche Dinge denn in seinem zurückliegenden Leben wichtig gewesen seien. In der Aufzählung kam unter anderem vor „Ich habe in der Schule noch lernen müssen, dass die Franzosen unsere natürlichen Erbfeinde sind - und heute, nur eine Generation später, können sich alle meine Söhne mehr oder weniger fließend mit Franzosen verständigen“ - ich glaube, dass eine große Zahl von Franzosen ähnlich empfindet.
Die andere Episode aus 1978: Ein Bretone erklärte mir, warum er die Deutschen nicht mag (nachdem er mir, Deutschem, einen mehr als ausführlichen Frühschoppen ausgegeben hatte): Die Deutschen exportieren Maschinen in alle Himmelsrichtungen. Die deutschen Maschinen funktionieren zu gut - da braucht man weniger Leute, das gibt Arbeitslose. Nun, Arbeitslosigkeit ist eigentlich nichts Schlimmes, im Sommer: Man kann Angeln gehen, man kann Segeln gehen, man kann in die Kneipe gehen… Bloß im Winter: Man bleibt zu Hause, und das gibt jeden Tag den größten Krach - ah, Du kennst meine Frau nicht! Sonst würdest Du sofort verstehen, warum ich die Deutschen nicht mag…
Viel Vergnügen beim Erkunden der Nachbarschaft wünscht
MM