wenn ich in einer Klausur eine Definition nicht aus dem Skript des Profs auswendig lerne , sondern aus einer anderen Literatur lerne; ist das dann mein Wissen, oder muss ich da auch eine Quelle angeben, oder ist das dann unterschleif?
Hallo,
in einer Klausur ist es bei zumindest bei den Geisteswissenschaftlern nicht üblich Quellen anzugeben, da man
das Zitat eh nicht 100% wiedergeben kann, sondern nur den Gedanken paraphrasiert
die genaue Quellenangabe nicht weiß (Name, Titel, Jahr, Seite…)
Wenn du in einer mündlichen Prüfung über die Franz. Revolution laberst, musst du ja auch nicht nachweisen, aus welchem Lexikon/Handbuch du die Info hast, dass sie 1789 stattgefunden hat.
Bei Definitionen genügt nur der Name des Urhebers („nach Müller ist ein X ein U, wenn…“)
Aber frag im Zweifelsfall einfach nach.
Gruss Andre
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wenn ich in einer Klausur eine Definition nicht aus dem Skript
des Profs auswendig lerne , sondern aus einer anderen
Literatur lerne; ist das dann mein Wissen, oder muss ich da
auch eine Quelle angeben, oder ist das dann unterschleif?
also bei unserem Mathematik-Professor durften wir beliebige Literatur in eine Klausur mitnehmen. Zitierfaehig war aber nur sein Skript/Buch, d.h. Aussagen, die nicht offensichtlich richtig oder aus dem Buch sind, muessen bewiesen werden.
jetzt schreibst Du nicht, für welche Fakultät Du das wissen willst, aber in den Naturwissenschaften hab ich so was noch nie erlebt.
Wenn ein Prof in der Klausur z.B. wissen will wie Bolzmann die Entropie definiert, muß ich nicht den Originalartikel zitieren sondern ich schreib schlicht die Formel hin und gut ists.
Quatsch, musste nicht! Das hab ich noch nie gehört, ausser es handelt sich um super super bekannte und wichtige Modelle oder so. Macht nur natürlich was her, wenn du schreiben kannst „nach Hans Meier ist tralala wie folgt definiert“ oder so was. Aber müssen…???
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