Quereinstieg im Handwerk

Normalerweise möchte ich im Internet auf Online-Plattformen ungern Infos über mich erwähnen, da ich aber - nennen wir es in einer Situation - bin in der ich nicht mehr weiterweiß suche ich einen Rat bzw. eine Einschätzung.

Man ist momentan arbeitssuchend und es läuft nicht wirklich gut und leider ist es auch nicht absehbar wie lange es noch so laufen wird.

Es wäre schon gut - wenn man sagen oder absehen kann >

,In 2-3 Monaten hat man bestimmt wieder eine Arbeitsstelle“
oder
,In spätestens 4-5-Monaten ist man wieder in Arbeit“ etc.

Ich hab mich aktuell bei fast allen/einigen Zeitfirmen als Produktionsmitarbeiter und ggfs-. Maschinenfüher beworben, aber es läuft wie gesagt nicht gut und ist auch nicht absehbar wie lange es noch dauern wird.

Leider kam es bei fast allen Bewerbungen immer zu einer von 3-4 Möglichkeiten.

Ich bewerbe mich als Produktionsmitarbeiter oder Maschinenführer und nach 1-2 Wochen rufe ich i.d.R. dort an und frage, ob man mögliche Stellen in der Produktion/Fertigung hat.

Entweder kommt

„Wir haben die Unterlagen bekommen, aber momentan keine Stellen - wir melden uns bei Ihnen, wenn was möglich ist.“

„Wir haben die Unterlagen zu unseren Kunden geschickt, aber noch keine Rückmeldung.“

„Wir haben Ihre Unterlagen geprüft - aufgrund der vielen Bewerbungen müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Ihre Bewerbung nicht weiter berücksichtigen können, und wünschen Ihnen alles Gute.“ = Absage!

oder aber

„Wir haben die Unterlagen zu unseren Kunden geschickt, aber dieser hat leider schon abgesagt.“

So auch vor 3 Wochen.
Man hat sich bei einer Arbeitüberlassung beworben + kurz da gewesen.

Vor Ort lief’s eig. erstmal gut - man hatte 2-3 Stellen, eine davon u. a. als Maschinenführer und eine andere als Produktionsmitarbeiter.

Kurz darauf, später nach 2-3 Tagen, kam es zum Telefonat, weil die Firma noch eine Info wissen wollte.

Nebenbei gefragt, ob es schon Neuigkeiten zu der anderen Stelle gibt, meinte die Arbeitsüberlassungsfirma:

„Der Kunde hat leider abgesagt, weil man erfahrene MaschinenEINSTELLER sucht, die **langjährige Erfahrung mitbringen“.

Manche wollen Leute/Bewerber die z.B. schon Minimum 5-6-Jahre Erfahrung an XY haben/mitbringen z.B.
gute und sichere CNC-Kenntnisse, Erfahrung mit Maschinenwartung oder Instandhaltung…

“Was ich irgendwie nur halb verstehe, weil man als Arbeitgeber oder Kunde sagen könnte

„Der Bewerber erfüllt 80 % der Punkte, aber die 20 %, die fehlen, sind praktische Punkte, die man ihm nach ein paar Monaten anlernen könnte, wenn Theorie durch Ausbildung schon(weitestgehend) da sind.“

Oder reicht das hier nicht aus für Maschineneinsteller?

Da es wie gesagt nicht gut läuft und man nicht weiß, wie lange es noch nicht gut laufen wird, frag ich mich, ob ein Quereinstieg vielleicht gut wäre.

Falls Ja würde man versuchen, im Handwerk zu bewerben - aber

habe mich mit Handwerk oder Quereinstieg noch nie wirklich auseinandergesetzt -

als

• Malerhelfer
oder vielleicht als
• Helfer für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Beides ist aber bestimmt durchaus interessant…

Falls sowas überhaupt realistisch und möglich ist…

Heißt man hat keine Vorkenntnisse, weil man sowas halt noch nie aktiv gemacht hat und sich auch nict damit auseinandergesetzt hat.

Viele Firmen wollen wahrscheinlich, dass man ein eigenes Auto hat oder einen Führerschein, weil Baustellen wahrscheinlich nicht in der Stadt sind, sondern im Dorf, wo man nur mit dem Auto gut + pünktlich hinkommt - außer ein Kollege würde einen immer mitnehmen - an einen Treffpunkt, der vom Wohnort gut + schnell erreichbar wäre, weil man vielleicht zum Beispiel zufällig nur 5 Minuten/nur ein paar Straßen entfernt von einem wohnt oder man zu einem großen Teil so zu 70-80% den gleichen Arbeitsweg hat -, kann mir aber nicht vorstellen, dass ein Kollege einen neuen Kollegen, den man nicht gut kennt/kaum kennt, einfach so mitnimmt - vielleicht ab und zu so 1-2 Mal alle paar Monate, wenn man sich schon so ein paar Monate oder 2-3 Jahre und länger kennt…

Aber was wäre halt dann, wenn man krank ist und man das erst in der Früh um kurz vor 6 Uhr erfährt und die Arbeitsschicht um 7 Uhr anfängt(außer der Kollege hat deine Nummer und ruft oder schreibt einen z.B am Sonntagabend um 17-18 Uhr, dass man morgen nicht in die Arbeit kommt/fährt, weil man krank ist und zum Arzt geht) und man nicht weiß, wie lange er krankgeschrieben ist, oder wenn man 1-2 Wochen Urlaub hat, man plötzlich woanders arbeitet und aus der Firma ausscheidet bzw. die Firma wechselt …

Eine weitere Hürde ist leider auch, dass Firmen + Arbeitgeber wahrscheinlich eher Leute mit 3-4 Jahren Ausbildung lieber wollen als Leute mit 2 Jahren Ausbildung und vielleicht, dass die Bewerber woanders schon langjährige Erfahrung sammeln konnten…

Meine Frage ist

Wie Ihr das seht?

Habt Ihr Erfahrung mit Quereinstieg oder es vielleicht selbst schon mal gemacht?

Habe ich nicht genug. Aber:

und

und

und

Du siehst Probleme, die möglicherweise gar keine sind.

Wie wäre es mit einem Anruf bei der Kammer und den Versuch, dort ein Gespräch zu bekommen? Die kennen ihre Betriebe. Wenn möglich solltest Du jemand bekommen, der sich mit den unterschiedlichen Ausbildungsgängen auskennt, damit Du dann in die richtige Richtung laufen kannst.

Ja, sowohl von mir selbst als auch von Personen, die mein jeweiliger Arbeitgeber eingestellt hat.

Ich habe dreimal einen kompletten Jobwechsel vollzogen - also als Quereinsteiger angefangen. Wobei sich aber vier Merkmale wie ein roter Faden durch meine „Karriere“ ziehen. Dessen bin ich mir aber erst später bewusst geworden. (Bei mir: Mechatronik, Affinität für Computer, hochgradig selbständiges Arbeiten und autodidaktische Fähigkeiten).

Und wie ich schon schrieb: ich erlebte auch schon genügend spätere Kollegen, deren vorherige Berufe nur im Ansatz etwas mit dem zu tun hatten, was sie dann bei meinen jeweiligen Arbeitgebern machen mussten. Und umgekehrt: sie verließen uns und machten etwas ganz neues.

Aus diesem Grunde glaube ich übrigens auch, dass nur die wenigsten Menschen in Deutschland eine „Karriere“ machen.

Dann tue das. Versuche zu ermitteln, was Deine Ausbildung mit den möglichen zukünftigen Berufen gemeinsam hat oder wenigstens haben könnte. Damit Du im Bewerbungsprozess herausarbeiten kannst, dass Dir Wissen fehlt, aber technische und handwerkliche Fähigkeiten vorhanden sind.

Das ist ein Bereich, in dem ich sehr viele Angebote bekomme. Aus meiner Sicht ist das auch ein Bereich, der nur ganz gering durch KI bedroht ist, den man vermutlich auch in Jahrzehnten noch brauchen wird und der gerade durch die klimabedingte Transformation an Bedeutung gewinnt.

Wie schon angedeutet ging mir das bei meinen drei Jobwechseln ebenso: ich hatte vieles, was ich später täglich machen musste, noch nie vorher gemacht. Wichtig waren viel mehr die Grundlagen: die erlernten und die ausgeübten.

Lass Dich davon nicht abschrecken! Gehe davon aus, dass Dein gegenüber nicht dumm ist. Die Person weiß, dass Führerscheine teuer und anstrengend sind. Dass viele Menschen erstmal stabil Geld verdienen müssen, bis sie sich darauf einlassen können. Nur die wenigsten werden wohlhabende Eltern haben, die es sich leisten können und/oder wollen, ihrem Sprössling den Führerschein zu schenken.

Hatte ich in meinem Leben schon. Ich war ein paar Jahre auf Montage - meist in Zweiertrupps. Wenn man das ein paar Jahre gemacht hat, ist man es gewohnt, dass es Personalwechsel gibt und man irgendwann einen neuen Kollegen das erste mal neben sich hat und dass sich beide aneinander gewöhnen müssen. Und zwar ab dem ersten Arbeitstag.

Wie soll man jemanden kennenlernen, wenn man nicht mit ihm zusammenarbeitet? Jedem Geschäftsführer und Personaler ist klar, dass man im ersten Jahr eines neuen Mitarbeiters ganz viel in ihn investieren muss, je spezialisierter die Arbeit, je querer der Einstieg, umso mehr Zeit, Geduld und Arbeit braucht es auch beim Arbeitgeber.

Natürlich wünscht sich jeder Arbeitgeber einen Arbeitnehmer, der mindestens 10 Jahre Berufserfahrung hat und ab dem ersten Tag 100% leisten kann. Aber solche Mitarbeiter gibt es nur sehr selten. Gute neue Mitarbeiter zeichnen sich dadurch aus, dass sie lernwillig sind und sich Mühe geben, sich schnell einzuarbeiten und einzugewöhnen und dadurch die Zeit zu verkürzen.

Ganz konkret: wäre ich Geschäftsführer, Meister oder ähnliches in einem solchen Betrieb würde ich einen jungen, unerfahrenen Mitarbeiter wie Dich als dritten Mann zusätzlich in ein funktionierendes Team geben. Du würdest mit Helfertätigkeiten anfangen, die in wichtige Tätigkeiten übergehen. Wenn die Kollegen merken, Du beherrschst das sicher, würden die Aufgaben und Verantwortlichkeiten steigen. Bis Du so kompetent und sicher bist, so viel leisten kannst, dass man Dich alleine arbeiten lassen kann. Erst dann würde ich Dich in einem Team einsetzen, wo Du nicht „zusätzlich“ wärst.

Also: mach Dir keinen Kopf! Menschen, die älter sind als Du (und das meine ich keineswegs abfällig) haben schon ganz viel Erfahrung mit Menschen, die einen Job neu anfangen oder bei einem Arbeitgeber einen bekannten Job neu machen. Die sind auf Einsteiger wie Dich ncicht völlig unvorbereitet.

Da sprichst Du ganz andere Punkte an: die wenigsten Erkrankungen kommen ganz plötzlich. Eine Erklärung braucht ein paar Tage, bei sie voll zuschlägt, man kann den Kollegen also schon ein paar Tage vorher sagen, dass man sich krank fühlt, in drei Tagen zum Arzt geht und dann für eine bis anderthalb Wochen krank geschrieben sein wird. Dann können Pläne entsprechend angepasst werden.

Auch das ist völlig normal.

Auch das ist normal. Es ist durchaus üblich, dass man Urlaube einige Monate im Voraus plant. Bei einigen Firmen muss man das sogar am Ende des Jahres davor machen.

Das ist eher das schlimmste. Weil die Person wegfällt, ihr Fachwissen, ihre Fähigkeiten, ihr Wissen rund um die Prozesse in der Firma. Aber auch das passiert und ist völlig normal.

Ich wünsche Dir Selbstbewusstsein, weniger Angst und Zweifel, eine Portion Glück - dann wird das schon was, auch mit dem Quereinstieg.

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Zunächst zu der Frage, die dich am meisten beschäftigt: Niemand kann dir seriös sagen, ob es zwei oder fünf Monate dauert. Was man dir aber sagen kann, ist, dass dein Vorgehen an einer Stelle systematisch gegen dich arbeitet.

Zeitarbeitsfirmen sind für Produktionsstellen der schwierigste Weg. Sie schicken deine Unterlagen an Kunden weiter, und dort landest du in einem Stapel mit zwanzig anderen. Du hast keinen Kontakt zu dem, der wirklich entscheidet, und du erfährst nie, woran es gelegen hat. Genau das beschreibst du in deinen vier Antwortvarianten.

Der direkte Weg funktioniert bei Produktionsbetrieben deutlich besser. Such dir Betriebe im Umkreis von 20 bis 30 Kilometern über das Firmenverzeichnis der IHK und bewirb dich unmittelbar, auch initiativ ohne ausgeschriebene Stelle. Bei kleineren und mittleren Betrieben liest der Produktionsleiter die Bewerbung oft selbst. Ein Anruf mit der Frage, wer für Personal in der Fertigung zuständig ist, und dann eine Bewerbung an diese Person namentlich, bringt mehr als zwanzig Bewerbungen über Portale.

Zu den fehlenden 20 Prozent: Dein Gedanke ist richtig, und Betriebe denken auch so, aber nur wenn sie dich als Person kennen. Auf dem Papier vergleicht ein Personaler Anforderungsliste mit Lebenslauf, und da fällt jede Lücke auf. Im persönlichen Gespräch kann man Lernbereitschaft zeigen, auf dem Papier nicht. Deshalb ist alles, was dich schneller in ein Gespräch bringt, mehr wert als jede weitere Bewerbung.

Zum Quereinstieg ins Handwerk: Ja, das ist realistisch. Im SHK-Bereich und bei Malerbetrieben werden Helfer gesucht, und viele Betriebe stellen ohne Vorkenntnisse ein, weil sie ohnehin anlernen müssen. Der SHK-Bereich ist wegen Heizungstechnik derzeit besonders gefragt.

Der Führerschein ist tatsächlich oft Voraussetzung, ein eigenes Auto seltener, weil viele Betriebe morgens gemeinsam vom Hof losfahren. Frag das konkret nach, statt es vorher als Hindernis anzunehmen.

Und ein Rat, der wichtiger ist als alles andere: Deine Sorgen über Mitfahrgelegenheiten, Krankmeldungen und Urlaubsvertretungen sind Probleme, die es erst gibt, wenn du die Stelle hast. Die klären sich dann in fünf Minuten mit dem Chef. Löse sie nicht im Voraus, denn sie kosten dich gerade Energie, die du für Bewerbungen brauchst.

Bewirb dich in beiden Richtungen gleichzeitig, Produktion direkt bei Betrieben und Helferstellen im Handwerk. Es spricht nichts dagegen, und es verdoppelt deine Chancen.

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„Machen ist wie drüber reden, nur viel geiler!“

Irgendwie kommt mir die ganze Geschichte bekant vor.

Du stehst Dir hier insbesondere selbst im Weg. Du hast in der aktuellen Situation nichts zu verlieren, aber grübelst über 1001 Details, die ggf. irgendwann einmal dein zukünftiges Ich lösen muss. Ob diese Dinge eintreten, wie sie genau aussehen werden, und wie zu dem Zeitpunkt dann eine Lösung aussehen könnte, ist heute doch überhaupt nicht absehbar.

Also A… hoch, und los geht es!

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Ich versuche mich meist allgemein als Produktionsmitarbeiter oder Maschinenführer bewerben - bei Zeitfirmen.

Ok.
Ich dachte immer die einfachste, weil viele Firmen Leute erstmal über Zeitarbeit nehmen wollen und schauen wollen ob man gut ist + man in verschiedene Bereiche einsteigen kann…
Teilweise auch kurzfristig.

Also quasi ,Direkt bewerben“?

Bei mir in der Gegend gibt es 4-5- Firmen die dafür in Frage kommen könnten, aber

Firma 1
sucht Kunststofftechnologe /
Verfahrensmechaniker Kunststofftechnik

Firma 2
sucht Anlagenfahrer für den Bereich ISM und
Anlagenfahrer VSG

Firma 3 sucht
Mitarbeiter Konfektion/Umrollschneiden

Firma 4 sucht
Maschinenführer / Einrichter
Maschinenführer / Einrichter (m/w/d) Kaltumformen
Industriemechaniker oder
Initiativ

Firma 5 sucht
CNC-Maschinenbediener

Ja bei mir kenne ich schon zu 80% nur halt keine Handwerks oder Malerfirmen

Echt ich dachte das macht immer die Personalabteilung - außer man ist ne sehr kleine Firma mit keine Ahnung 10 Mitarbeiter insgesamt sowas wie ne kleine Landbäckerei in nem´ Dorf wo 2 Verkäuferinnen, 2 Azubis, 2 Bäcker und 1 Bäckermeister/Inhaber, der das schon seit 50-Jahren macht arbeiten

Vielleicht ruf ich bei HWK/IHK an…

Kleiner Tip am Rande: Wie wärs mit Triebfahrzeugführer? Hier herrscht ein extremer Fachkräftemangel. Habe ich mit 50 als Quereinsteiger gemacht und nie bereut und werde das bis zur Rente (nächstes Jahr) weiterhin tun. Umschulungszeit ca. 9 bis 10 Monate, wobei das heutzutage nicht mehr über das Arbeitsamt läuft, sondern man schon während der Umschulung ein Gehalt bezieht.

Gruß T

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Nein, danke.
Will eig. im Produktions- oder Fertigungsbereich bleiben oder im Handwerksbereich.

Guten Tag Pierre,

sie hatten letzte Woche auf meinen Beitrag geantwortet und hätte noch ein allg. Frage ;

Kennen Sie sich mit Bewerbungs- und Initiativanschreiben bzw. Anschreiben für Quereinsteiger aus?

MfG

„Auskennen“ ist ein schwieriges Wort. Wo endet „habe ich schon mal gemacht oder gesehen“ und wo fängt „ich kenne ich damit aus“?

Ich habe ein paar mal in meinem Leben den Arbeitgeber gewechselt. Meist auf Angebote in Zeitungen oder im Internet geantwortet, aber auch mehr als einmal mich initiativ beworben. Und ich habe auch schon Bewerbungen von anderen an meine jeweiligen Arbeitgeber bearbeitet.

Daher lautet meine klare Antwort: kommt drauf an. Stelle einfach die nächste Frage! :wink:

Mich muss man hier im Forum übrigens nicht siezen. Ein professionelles „Du“ ist völlig ok.

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Ok.
Bei mir im Ort gibt es einige Firmen bei denen man sich als
Produktionsmitarbeiter oder Maschinenführer bewerben könnte - teilweise wird wahrscheinlich Initiativ notwendig sein, weil die Firma lediglich
Stellen wie > Verfahrensmechaniker, Elektroniker sucht und nicht konkret als Produktionsmitarbeiter od. Maschinenführer

Zum anderen könnte man auf der anderen Seite sich als
Malerhelfer oder
Montagehelfer > SHK-Bereich im Handwerksbereich bewerben.

Wie dem auch sei, ich würde gerne evtl. beide Wege nutzen und ein
halbwegs gutes (individuelles)Anschreiben für beide Fälle verfassen…

Da man sich bisher nur über Zeitfirmen beworben habe - und vielen ein aktueller Lebenslauf reicht - bräuchte ich evlt. Hilfe, um es abzukürzen.

Ich sehe mich nicht in der Lage, für Dich ein passendes Anschreiben zu verfassen. Ich bin ein etwas spezieller Mensch - übliche Konventionen breche ich gern. „Das machen alle so“ ist ganz genau nicht mein Weg. Meine Anschreiben waren stets außerhalb der Norm. Aber ich bin authentisch, wer den Mut hat, mich zu einem Gespräch einzuladen, lernt genau die Person kennen, die das Anschreiben verfasst hat. Ich bin authentisch. Wenn ich für jemanden anderes ein Schreiben verfassen würde, wäre das Ergebnis nicht mehr authentisch.

Ich schreibe nicht viel drumherum, bin direkt, offen, sachlich und glaube, eine gute Mischung zwischen Demut und hohem Selbstbewusstsein. Ja, das hatte ich mit Anfang 20 nicht.

Aber ein paar Tipps kann ich Dir mitgeben: viele Bewerber tun so, als wären sie die optimale Besetzung. Das sind sie aber nur in den seltensten Fällen. Ich mag Bewerber, die offen mit ihren Mankos umgehen, die deutlich machen, an welchen Stellen sie noch nicht in den Job passen.

Wenn Du Dich also an die genannten Firmen im Ort wendest, mach es ruhig auf die ausgeschriebenen Stellen. Mach klar, warum es für das Unternehmen sinnvoll sein kann, Dich einzustellen, obwohl Du nicht die Qualifikation auf dem Papier besitzt. Mache Dir selbst bewusst, was Du in das Unternehmen mitbringen kannst. Ich bin mir bewusst, dass das für einen jungen Menschen viel schwerer ist, als für einen deutlich erfahrenen. Aber man kann es schaffen.

Achso… Passe den Lebenslauf, wo möglich, an das unternehmen und die ausgeschriebene Stelle an. Versuche den roten Faden, den ich schon oben erwähnte, zu finden, der Dein bisheriges Leben mit dem nächsten Job verbindet.

Nein, nein.
Sie müssen oder sollen mir kein Anschreiben verfassen, schließlich bin ich dafür Verantwortlich und nicht andere!

Ich würde versuchen jeweils eines anzufertigen und dann mir dann bei jemanden, der sich gut mit Bewerbungsanschreiben auskennt ein allg. Feedback einholen, ob das Anschreiben, Initiativanschreiben gut ist oder noch Verbesserungen möglich sind…

Nein, nein.
Sie müssen oder sollen mir kein Anschreiben verfassen, schließlich bin ich dafür Verantwortlich und nicht andere!

Ich würde versuchen jeweils eines anzufertigen und dann mir dann bei jemanden, der sich gut mit Bewerbungsanschreiben auskennt ein allg. Feedback einholen, ob das Anschreiben, Initiativanschreiben gut ist oder noch Verbesserungen möglich sind…

Du musst nicht alles zweimal schreiben, wenn Du den Link zu mir vergessen hast. Es ergibt sich aus dem Kontext, dass Du auf meinen Beitrag antwortest.

Du kannst Dein Anschreiben ruhig hier im Forum einstellen. Es gibt hier auch andere Menschen, die sehr gut darin sind und einen anderen Blick haben. Und was ist besser, als wenn etwas aus mehreren Blickwinkeln betrachtet wird?! :wink:

Aber bitte lösche sehr persönliche Dinge - Namen, Adressen, Geburtsdaten usw.

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