folgendes Problem: für eine groessere Batterie benoetige ich eine Schmelzsicherung (voraussichtlich irgendeine Cu-Ni-Verbindung). Diese Sicherung soll innerhalb einer bestimmten Zeit (0,1 - 1,0 sec) bei einem Strom groesser als 50 A (stimmt so!) schmelzen.
Gibt es eine relativ einfache Formel um mit einem bestimmten Materialwert (was auch immer das fuer ein Wert sein mag) den maximalen Querschnitt dieser Sicherung zu bestimmen ?
Hallo Jane!
Es gibt da sicher entsprechende Faustformeln für geeignete Materialien. Einflussgrößen dürften neben den mechanischen Abmessungen der spezifische Widerstand sowie die Wärmekapazität des Materials sein.
Aber, warum nimmst Du nicht fertige Sicherungen? Da bekommst Du gleich eine I-Ta-Kennlinie vom Hersteller geliefert. Sicher gibt es da auch passende Sicherungen für Deine Anwendung.
Gruß
Arndt
fertige Sicheungen sind (zumindest in grosser Stueckzahl) zu teuer - ich habe vor, diese Dinger aus einfachem Bandmaterial auszustanzen
und zum Aussuchen der Abmasse dieses Bandes benoetige ich eben diese Formel
Gruss
Jane
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Hallo,
im priv. Bereich ist sowas OK, aber wegen der Produkthaftung
würde ich so etwas für kommerzielle Zwecke unterlassen.
So was kann Haus und Hof kosten.
J.S.
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Hallo,
im priv. Bereich ist sowas OK, aber wegen der Produkthaftung
würde ich so etwas für kommerzielle Zwecke unterlassen.
So was kann Haus und Hof kosten.
J.S.
falsch: es soll nicht Haus und Hof kosten, sondern moeglichst wenig.
In der Massenproduktion (!) werden diese Dinger sehr wohl eingesetzt. Es geht auch nicht darum, einmalig dreimarkfuenzfig zu sparen, sondern (1.) etwas kleinere Betraege bei vielen tausend produzierten Batterien und (2.) ist das Handling (u.a. Schweissen) von Bandmaterial wesentlich einfacher als das von den Sicherungen die Du vom Haushalt und von ueblichen Elektrogeraeten kennst (dieses Bandmaterial wird in fast jedem Akkupack eingesetzt ((brauchst nur mal den Akku von Deinem Handy/Akkubohrer/oder sonstwas zu oeffnen)) - wenn auch nicht immer als Sicherung).
Dass die fertigen Geraete von unserer hauseigenen QC ueberprueft werden (wg. ISO 9000 und aehnlichem Quatsch) - evtl. auch noch vom TechnischenUnterlassungsVerein - sei nur am Rande erwaehnt. Mir geht es - wie im ersten Artikel erwaehnt - nur darum, bei gegebenen Material-, Strom- und Zeitwerten den Querschnitt dieser Schmelzsicherung zu bestimmen.
Hallo Jane,
ich glaube nicht, daß es da eine einfache Formel gibt. Dafür gehen zu viele Parameter mit ein. Da wäre z.B. noch Faktoren wie Wärmeleitfähigkeit, Länge, spez. Widerstand, TK und Form des Sicherungsdrahtes.
Ein langer Draht brennt eher durch als ein kurzer, ein runder eher als ein flacher. Da hilft wahrscheinlich nur experimentieren. Ein Material mit positivem TK wäre sicher von Vorteil, damit sich der Draht im Fehlerfall stärker aufheizt. Die Wärmeleitfähigkeit sollte niedrig und die Länge nicht zu kurz sein, damit der Draht nicht die Umgebung aufheizt, statt durchzubrennen. Außerdem muß der Draht genügend Abstand zu anderen Teilen haben, damit er sich ungestört aufheizen kann und nichts anbrennt.
Jörg
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in England werden Sicherungen vom Elektriker
selber „gewickelt“. Jeder handelsübliche *g*
Elektriker hat mehrere Drahtspulen in seiner
Werzeugkiste die für bestimmte Stromstärken
geeignet sind.
Vielleicht kann ich Dir sogar helfen:
In meiner Nähe ist ein Truppenübungsplatz
auf dem auch britische Elektroanlagen
installiert sind. Der Hauselektriker ist ein
ehemaliger Kollege … eine Hand wäscht …
Bei Interesse maile mich mal an, dann versuche ich,
ob derartige Sicherungen (Drähte) noch in Verwendung
sind.