Quick-Test

Hallo!
Ich weiß, der heißt jetzt anders, aber „Quick-Test“ ist so schön quick :smile:
Zu meiner Frage: Ich habe meine Schwiegermutter lange zu allen Ärzten begleitet, auch zu diesem eigentlich problemfreien Test: Taxi bestellen, hinfahren, Karte abgeben, Pieks, Karte einstecken, von Sprechstundenhilde Taxi rufen lassen (in Abwesenheit von SchwieTo mit Handy), nach Hause fahren. Nun ist sie, zugegeben, ziemlich gebrechlich und auch Alltagssituationen nervlich nicht mehr gewachsen, kurz, sie traut sich ohne mich nicht. Ich kann das aber nicht mehr leisten, mir bricht der Beruf unter den Füßen weg. Näxte Woche besprechen wir mit der Ärztin, wie das zu regeln ist, aber vorab wüsste ich gern, ob Pflegedienste diesen Test nicht machen dürfen? Das wäre doch die simpelste Lösung. Wie handhabt man das allgemein, wenn ein (Marcumar)-Patient nicht mehr in die Praxis kommen kann?

Gruß,
Eva

Morgen,

der Hausarzt macht doch sicherlich auch Hausbesuche? Einfach mal nachfragen.

Gruß

Hallo Eva,

bei meiner Mutter wurde alles, aber auch wirklich alles, was in der Praxis die Helferinnen erledigten, beim regelmäßigen Hausbesuch vom Onkel Doc selbst getan. Problemlos und abrechnungsneutral.

Wenn der pflegedienst das überhaupt darf, wird er es als Einzeldienstleistung berechnen.
Frage lieber die Krankenkasse, ob sie die Kosten übernimmt, bzw. von welcher Dienstleistungsperson.

viele Grüße
Geli

Danke und -

  • da sieht man, in was für einem Zustand ich bin: Auf das Naheliegendste bin ich nicht gekommen. Hausbesuche - das klingt für mich irgendwie nach einer anderen Welt, aber natürlich machen die Allgemeiner das immer noch. Na, mal sehen …

Danke herzlich und grüße,
Eva

Alternative zu hausbesuchen
Hi,

ich kenne das von jungen und fitten patienten. Die werden einfach geschult und testen dann selbst. Dazu gibt es geräte ähnlich den blutzucker-geräten. Dann muss man nur noch alle paar wochen mal zum doc um die einstellung kontrollieren zu lassen.
Nun weiß ich nicht in wieweit man da die angehörigen mitschulen kann. Aber ich denke mal, das wäre möglich. Einfach mal den doc und die kasse fragen.

Lg Alex:smile:

Auch Dir Danke für den Tipp -

  • mal sehen, was Morgen beim Gespräch herauskommt. Eigentlich wäre ich gern von solchen Pflichten entbunden … mir wäxt momentan alles über den Kopf. Muss ohnehin mit SchwieMu zu komplizierteren Arztterminen, wo man oft trotz Termin drei bis vier Stunden wartet - das geht alles einfach nicht mehr.

Gruß,
Eva

Information
Hallo!
Habe mir Arzt gesprochen und Quick-Test zu Hause ist nicht möglich. Ich stolpere über ein paar Ungereimtheiten. Die Praxis schickt ihre Tests nicht ins Labor zur Auswertung, sondern hat selbst ein Gerät, man bekommt die Werte sofort. Das hieße also - denke ich - die Praxis müsste ein zweites, mobiles Gerät anschaffen, um den Test bei HBs machen zu können, möglich wäre es aber, denn manche Praxen schicken wie gesagt, die Proben in ein Labor, sie müssen nicht unbedingt „frisch“ verwertet werden, wie man mir erst von der Sprechstundenhilfe ausrichten ließ. Arzt sagte, sogar das Altenheim karrt die Patienten per Taxi zu ihm, denn dorten will man sich die Anschaffung des zweitausend Euro teuren Geräts sparen. Der Arzt offenbar auch, jedenfalls die Anschaffung eines mobilen Geräts :wink:und die doppelte die Mühe, die damit gewonnen Proben in ein Labor zu schicken.

Ich soll bei den Pflegediensten herumtelefonieren, evtl. hat sich etwas geändert und es ist doch möglich einen QT von dort machen zu lassen. Vorläufig wurden die Abstände verlängert, so dass ich nur noch alle vier Wochen mit SchwieMu hin muss. Bitte nicht sagen, das ist doch ein Klacks - der QT ist nicht der einzige Termin …

Evtl. kommt in diesem Jahr ein neues Medi auf den Markt, das Marcumar ablöst und - nehme ich an - den QT überflüssig macht. Arzt nannte aber keinen Namen und ich weiß nichts Genaueres darüber.

Ich habe überlegt - nicht ernsthaft -, mich mal für zwei Monate zum ungestörten Arbeiten ins Übersetzerkollegium nach Straelen zurückzuziehen, da isses großartig - was würden sie denn dann machen?

Gruß,
Eva