Quittenspeckle

Liebe ExpertInnen,

in einem Rezept für Quittenspeckle heißt es

500g Quittenmark + 500 g Zucker werden dick eingekocht. Kontrolle mit dem Rührlöffel: Wenn man mit ihm durch die Masse streicht, darf sich der Strich nicht gleich wieder schließen.
Klingt gut, stellt mich aber vor ein Rätsel: Die Masse blubbert wie verrückt, mir spritzt das brüllend heiße Zeug auf die Finger, nur steif wird nichts. Was läuft da falsch? Und weiter:

Auf einer Porzellanplatte wird ein gezuckertes Pergamentpapier ausgebreitet und die Masse ca 1,5 cm dick ausgestrichen.
Pergamentpapier war natürlich keines zu finden (später doch, bin grad Strohwitwer), deshalb habe ich Oblaten als Unterlage genommen; anstatt einer Porzellanplatte mussten zwei Backbleche her (zwecks Übermenge an Quitten). Wurde auch alles sehr schön, allerdings habe ich mir gestern fast die Finger gebrochen, als ich nach 2 Wochen Trockenzeit die Speckle vom Blech nehmen wollte, die kleben durch die Oblate hindurch auf dem Blech wie Affensch… Letztes Mittel: Filetiermesser. Was hätte ich denn mit der Porzellanplatte gemacht? Zerdöppert?!? Und was klebt denn da - der Zucker oder war die Pampe zu nass oder wie oder was?

Nebenbei gefragt: Nehmt Ihr halbe oder ganze Oblaten?

Gruß Ralf

Hallo drambledier,

für Problem 1: Zieh einen Kochhandschuh an (für die Hand mit dem Rührlöffel) und halte den Topfdeckel als Spritzschutz 8für dich und den herd?) schräg über den Topf, sodass Du noch was sehen kannst; Du wirst beim rühren,w enn es eindickt, die Spuren des Löffels sehen. vielleicht schaltets Du den pamp mal kleiner, damit es nicht ganz so spritzt.
Sonst läuft da alles richtig, leider.

Auf einer Porzellanplatte wird ein gezuckertes Pergamentpapier
ausgebreitet und die Masse ca 1,5 cm dick ausgestrichen.

Problem 2:
ich weiss ja nicht; erinnert mich alles an Quittenbrot: Pergamentpapier (leicht fettig) auf ein Blech (Porzellan vielleicht wegen der Kälte der Platte,d amit die Pampe schneller an der Aufliegefläche abkühlt und nicht festklebt) legen (oder zwei, oder drei), Kante stehen lassen, Quittenpamp drauf verteilen (1,5cm, nach Gefühl eben) udn dann trocknen lassen (staubgeschützt, sonst hast du festgeklebten Staub drauf :smile: ; also evtl. in einen Schrank, wenig begangenen raum stellen, oder nach einem tag mit Geschirrtuch abdecken.

Nach dem Trocknen (bei Dir scheint es zu lange getrocknet zu haben und/oder auch zu lange schon eingekocht worden zu sein, weswegen es dann so hart war) wird Quittenbrot bei uns in rauten oder Würfel geschnitten;dazu das Brot mit dem Pergamentpapier ( - es geht auch eingefettes -mit Pflanzenöl sparsam!!- Brotpapier- ) vom Blech heben, auf ein Holzbrett und zerschneiden; in grobem Zucker wenden.

Mit Oblaten kann ich mir das gar nicht vorstellen…? Kann sein, dass die bei dir Feuchtigkeit gezogen haben und dannmit dem süssen pamp auf dem Blech verbacken sind…

Trotzdem Guten Appetit,
Kleiner-König

Hi Kleiner-König,

Trotzdem Guten Appetit,

der Geschmack ist unbeschreiblich, sowas von fruchtig gibt’s nirgends zu kaufen!

Dank + Gruß
Ralf