vielleicht kann mir ja jemand von euch dabei helfen, nem guten freund von mir ne kiste feinsten gerstensaftes zu entlocken, ich habe nämlich mal wieder `ne wette laufen. konkret geht es um folgendes: mein freund behauptet, wenn er ein geschäft eröffnet - nehmen wir z. b. eine imbissbude oder von mir aus auch ein fachgeschäft für IT inkl. serviceleistungen - dann dürfe er allen, die bereits schon einmal bei ihm eingekauft bzw. seine dienstleistung in anspruch genommen haben und somit zu seinem „kundenstamm“ gehören, rabatte für diverse leistungen bzw. produkte anbieten.
er meint, so etwas ließe sich über eine kundenkarte (ähnlich der IKEA-Family-Card o. ä.) regeln.
ich jedoch bahauptete, diese kundenkarte müsse er jedem kostenlos zugänglich machen, unabhängig davon, ob es sich um einen kunden von früher handelt, nur dann dürfe er die rabatte anbieten und gewähren. also auch jeder, der zum ersten mal den laden betritt und eine dienstleistung oder auch ein produkt des angebotenen sortiments anfragt, hat ein anrecht auf eine derartige kundenkarte und somit auch auf die rabatte.
wer kriegt nun von wem `ne kiste bier? ich doch wohl von meinem freund, oder? *g
wer kriegt nun von wem `ne kiste bier? ich doch wohl von
meinem freund, oder? *g
zu früh gefreut. Geh schon Mal zum Getränkemarkt.
In Deutschland kann jeder mit jedem Geschäfte machen oder es halt bleiben lassen. Niemand ist jedoch verpflichtet jemandem etwas zu verkaufen (von Ausnahmen abgesehen) und niemand ist auch verpflichtet jedem etwas zu einem festgelegten Preis zu verkaufen. So kann der Verkäufer einzelnen Käufern Rabatte einräumen, er muss es aber nicht und selbstverständlich besteht auch keinerlei Anspruch einzelner Kunden auf einen Rabatt, den ein anderer Kunde bekommen hat.
Ich bin - anders als mein Vorredner - der Ansicht, dass keiner die Wette gewonnen hat. Die von deinem Kumpel genannte Annahme, die Kunden müssten bereits einmal eingekauft haben, ist ja ebenso falsch. Es gilt, da hat mein Vorredner Recht, die Vertragsfreiheit.
Ich bin - anders als mein Vorredner - der Ansicht, dass keiner
die Wette gewonnen hat. Die von deinem Kumpel genannte
Annahme, die Kunden müssten bereits einmal eingekauft haben,
ist ja ebenso falsch.
aber das steht doch nirgendwo. Da steht doch nur, daß er die Kartenausgabe auf diejenigen beschränken will, die schon einmal bei ihm eingekauft haben.