Rach's Restaurantschule

Hallo.
Da läuft ja wieder ne Staffel dieser Restaurantschule von Rach, wo er schwererziehbare Jugendliche, Ex-Knackis usw. eine „Chance“ gibt, ihr Leben zu ändern.

Weiß einer vielleicht was aus den Leuten der ersten Staffel gworden ist. Das war damals das Chile-Haus in Hamburg. Nach der Staffel brummte monatelang die Bude und war restlos ausgebucht für Menüpreise/Person. Das hat ne Menge Kohle für Chefkoch Rach angespült.

Diesmal geht er in Berlin das ganze ein Stückchen größer an. Geht es hier wirklich um die armen chancenlosen Menschen oder ist das Kalkül einer großen Abzock-Show.
Wenn die Staffel durch ist, brummt garantiert wieder die Bude ein halbes Jahr lang und wenn die Promiluft raus, war’s das.

MfG

Hallo,

warum googelst du nicht danach, wenns dich interessiert? Mit den von dir gemachten Angaben hab ich folgendes gefunden:
http://www.slowman.de/wir-ueber-uns/die-philosophie

Das Restaurant gibts anscheinend immer noch, die Philosophie ist die gleiche und Rach ist Schirmherr.

Grüße
Chang

Servus,

Rach ist Schirmherr.

Wobei ich ergänzen möchte, dass Schirmherrschaft üblicherweise nicht mit Geldflüssen verbunden ist, also Rach sich wahrscheinlich gar keine „goldene Nase“ daran verdient…

Gruß,
Sax

Hallo,

könnte es sein, dass Du da ggf. etwas gründlich missverstehst? Ganz abgesehen von den natürlich vorhandenen wirtschaftlichen Interessen so eine Geschichte als Fernsehformat zu produzieren, und dem sicherlich nicht einfachen und auch hinterfragungswürdigen Spagat zwischen diesen wirtschaftlichen Interessen und der tatsächlichen Hilfe für die Betroffenen, geht es darum Dinge anzuschieben, und nicht darum, Dinge auf Ewigkeiten zu betreiben, und ggf. sogar zu subventionieren.

Es mag zwar eine zunehmende Erwartungshaltung in gewissen Bevölkerungskreisen herrschen, dass das ganze Leben ein vollversorgter und betreuter Ponyhof zu sein habe, in dem man selbst keinerlei Verantwortung für sich und seine wirtschaftliche Basis zu übernehmen braucht. Richtig ist dies deshalb noch lange nicht.

Ob bei Rach oder jeder Maßnahme eines freien Trägers, des Arbeitsamtes, … soll und muss es immer darum geben, die Leute zu befähigen, nach dem ggf. nötigen Tritt, dem Verständnis dafür, warum das bislang nicht geklappt hat, und der Vermittlung der nötigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Durchführung persönlichkeitsbildender Maßnahmen, endlich selbstverantwortlich zu leben und zu arbeiten.

Zu sagen, dass so ein Projekt für die Produktionsfirma, den Namensgeber, … zu einem gewissen Punkt abgeschlossen ist, wäre vor diesem Hintergrund vollkommen OK, zumal ja das Konzept nicht einmal darauf ausgelegt ist, mit dem Projektende die Türen zu schließen, und die Leute in den freien Arbeitsmarkt zu entlassen, um sich dann da mit dem erworbenen Hintergrund selbst eine neue Stelle suchen zu müssen (was aber ebenfalls vollkommen OK wäre, wenn dies vorher so vereinbart worden wäre), sondern man jetzt lediglich die Verantwortung für den Fortbestand des Objektes in die Hände der Beteiligten legt. Und denen sollte nach der ganzen Geschichte schon klar sein, dass der Vorteil der Bekanntheit nach so einem Fernsehformat immer nur von begrenzter Dauer sein kann, und dass man danach nur noch durch eigene Leistung übezeugen kann. Genau wie die Wettbewerber an der nächsten Ecke. Schaffen sie es, wunderbar. Schaffen sie es nicht, kein Verschulden beim Namensgeber.

Gruß vom Wiz

Hallo,
die Gewinnmargen in der Gastronomie sind nicht besonders hoch. Rach verdient mit einer Staffel sicher ein Mehrfaches von dem, was solch ein Restaurant in die Kasse spülen könnte. Immerhin hat er seinen Hamburger Sterne-Schuppen ja bereits aufgegeben, um künftig nur noch vor der Kamera als vorm Kochtopf zu stehen.

lg hahu