Rad von Quelle - Eure Meinung?

Hallo.

Ich habe nun bei Quelle ein Rad gefunden, dass mir eigentlich ganz gut gefällt.

Mich würde mal interessieren, was die Experten zum dem Rad sagen.

Hier der Link dazu:
http://www.quelle.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eCS/S…

Ich möchte damit eigentlich nur ein bißchen rumgurken, mal kleinere Touren machen. Einfach nur so zum Spaß. Deswegen möchte ich auch nicht viel dafür ausgeben.

Fällt das Rad noch in die Kategorie „Billig und schnell kaputt“?

Danke & Gruß
Lars

Kann nichts erkennen!
Hallo Lars

Ich habe nun bei Quelle ein Rad gefunden, dass mir eigentlich
ganz gut gefällt.

Mich würde mal interessieren, was die Experten zum dem Rad
sagen.

Das Bild gibt nichts her und die Beschreibung ist mager:
„… macht alles mit…, Federgabel“
Brauchst Du eine Federgabel?

Ich möchte damit eigentlich nur ein bißchen rumgurken, mal
kleinere Touren machen. Einfach nur so zum Spaß. Deswegen
möchte ich auch nicht viel dafür ausgeben.

Wie immer ist zu empfehlen: Kauf Dir lieber ein vernünftiges gebrauchtes Rad. Am besten nimmst Du jemand mit, der sich auskennt. Dann hast Du länger Freude an Deinem Rad!

Fällt das Rad noch in die Kategorie „Billig und schnell
kaputt“?

Ich vermute mal, JA

Gruß
Der Wanderer

Hallo Lars,

Ich habe nun bei Quelle ein Rad gefunden, dass mir eigentlich
ganz gut gefällt.

was gefällt Dir denn daran? Wie schon der Wanderer schrieb, ist doch daran gar nichts zu erkennen.

Mich würde mal interessieren, was die Experten zum dem Rad
sagen.

Was mir schon mal spontan auffällt, ist, dass die Offroad-Variante des Herrenrades Spechenreflektoren hat, bei Klick auf die Straßenvariante wurde das Damenrad nicht nachgerüstet.

Auf Sorgfalt im Umgang mit den Rädern lässt das nicht gerade schließen.

Ich möchte damit eigentlich nur ein bißchen rumgurken, mal
kleinere Touren machen. Einfach nur so zum Spaß. Deswegen
möchte ich auch nicht viel dafür ausgeben.

Wenn Du Spáß beim Radfahren haben möchtest, muss Dir die Rahmenhöhe passen. Da diese Räder zur Rahmenhöhe keine Angaben machen, ist das bei einem Versandkauf dem Zufall überlassen.

Fällt das Rad noch in die Kategorie „Billig und schnell
kaputt“?

Vermutlich schon.

Gruß, Karin

Hallo,

http://www.quelle.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eCS/S…

Fällt das Rad noch in die Kategorie „Billig und schnell
kaputt“?

Es ist ja schon einiges gesagt worden, aber angesichs der Faktenarmut würde ich nur ganz klar sagen: Finger weg!

Ein Rad mit Federgabel für den Preis? Normalerweise kostet eine vernünftige Federgabel (der ich über den Weg trauen würde) schon in der Größenordnung.

Ich fürchte, daß ich eines der Räder, die darauf ausgelegt sind, im Sommer 2005 keinen Spaß mehr z umachen (sofern sie es 2004 noch bringen).

Auch ich kann nur raten, bei einem guten Händler nach einem Gebrauchtrad zu fragen (und dies auch genau zu testen).

Gruß,

Sebastian

Hallo Lars,

über 200 € sind viel Geld, wenn man dafür kurzlebigen Murks kauft. Ich suche auch gerade einen neuen Drahtesel und habe mich ein bißchen umgesehen. Ein Exemplar nach einem derart dürftigen Foto auszusuchen, wäre mir nicht möglich. Ich bezweifle, daß Du für solchen Preis ein alltagstaugliches Fahrrad bekommst, an dem Du längere Zeit Freude hast. Wenn Du nicht mehr ausgeben möchtest, besorge ein gebrauchtes Teil.

Für ein neues, alltagstaugliches Fahrrad rechne getrost mit 500 € oder auch ein bißchen mehr. Dafür bekommst Du beim Fachhändler Dein Wunschfahrrad. Für Straße und Radwege wählst Du z. B. nicht die Standardbereifung, sondern Reifen mit Kevlareinlage und verstärkter Lauffläche, denen Split und Glassplitter nichts anhaben können. Ein Dynamo mit Reibrad ist zwar billig, mit einem Nabendynamo bist Du aber besser bedient. Du setzt Dich auf das Fahrrad und prüfst, ob Sitzposition und Lenker für Dich gut sind. Du prüfst, ob Dir das Fahrrad vom Gewicht her zusagt oder ob Dir ein etwas leichteres Alurad besser gefällt. Das alles geht nicht nach so einem mageren Foto, zudem ohne brauchbare Bescheibung. Ich denke, es wird letztlich preiswerter, wenn Du etwas mehr Geld anlegst.

Gruß
Wolfgang

Danke für Eure Meinungen.

Trotzdem verstehe ich nicht, dass man 500,- Euro für ein Fahrrad ausgeben muss/soll.

Guckt Euch doch mal die Schulkinder an. Haben die alle Fahrräder für 500,- Euro? Bei denen werden die Räder doch ziemlich in Anspruch genommen und die gurken jeden Tag damit zur Schule… Bei mir auf der Schule hatte niemand ein so teures Fahrrad. Und trotzdem haben die Räder gehalten.

Mir ist schon klar, dass sich hier eher die anspruchsvolleren Hobby-Radfahre tummeln, die gern auch mehr Geld für ihr Hobby ausgeben möchten. Ist ja auch total OK.

Aber der Otto-Normal Fahrer muss doch keine 500,- Euro (1000DM !!) für einen Radesel hinblättern…

Ich werden trotzdem mal nach einem gebrauten Rad Ausschau halten.

Hab gerade gehört, dass hier bei uns in der Gegend die Preise für gebrauchte Räder (auch nix dolles…) so bei 250,- losgehen…

Hallo,

dieser Link ist vielleicht hilfreich:
http://www.mdr.de/ratgeber/freizeit_mobiles/162839.html

wenn du nicht allzu viel fährst, könnte das Fahrrad schon reichen. Wenn du dich aber den 1000km/Jahr näherst, ist die Qualität kaum noch ausreichend. Zu bedenken ist auch, dass billige Fahrräder i.a. mehr Pflegeaufwand bedeuten insbesondere für nachjustieren etc.

Ich bin mit meinem hochwertigen Fahrrad jetzt 15.000 km gefahren. An Ersatzteilen habe ich nur 1 Satz neue Reifen gebraucht (gute Straßenreifen halten über 10.000 km, billige nur einige 100 km), zwei Schaltzüge, einen Satz Bremsbeläge, eine neue Kette (eigentlich sind es 3 Ketten weil Liegerad) und natürlich ein paar Scheinwerferbirnchen. Also alles Verschleißteile. Wirklich kaputt war noch kein Teil. Die Schaltung musste ich bisher nie nachstellen (ausser beim Schaltzugwechsel natürlich). Ansonsten wird nur die Kette regelmäßig gereinigt und gefettet (und das Schaltwerk gleich mit).

Und was die Schüler betrifft, die täglich zur Schule fahren: Es wäre mal interessant zu sehen, welches der Fahrräder noch wirklich verkehrssicher ist.

Gruss, Niels

Hallo Lars,

Trotzdem verstehe ich nicht, dass man 500,- Euro für ein
Fahrrad ausgeben muss/soll.

Um funktionsfähige Teile zu erhalten, ist nun mal etwas mehr erforderlich, als an einer Stanzmaschine Teile zu stanzen und mit einer Kunststoff-Spritzguss-Maschine weitere schön aussehende Teile zu spritzen.

Guckt Euch doch mal die Schulkinder an. Haben die alle
Fahrräder für 500,- Euro? Bei denen werden die Räder doch
ziemlich in Anspruch genommen und die gurken jeden Tag damit
zur Schule…

Also, die Kinder meines Bruders, die noch jeden Tag zur Schule fahren (nne, nicht gurken), die haben, wenn es billiger werden sollte, gebrauchte Räder gekriegt.

Mir ist schon klar, dass sich hier eher die anspruchsvolleren
Hobby-Radfahre tummeln, die gern auch mehr Geld für ihr Hobby
ausgeben möchten. Ist ja auch total OK.

Aber der Otto-Normal Fahrer muss doch keine 500,- Euro (1000DM
!!) für einen Radesel hinblättern…

Wenn ich für „mein Hobby“ (ich fahre nur Fahrrad und ggf. öffentliche Verkehrsmittel ein Fahrrad kaufe, dann halte ich die Neuräder für 500 Euro als nicht akzeptabel Untergrenze.

Ich werden trotzdem mal nach einem gebrauten Rad Ausschau
halten.

Ist sicher eine gute Idee.

Hab gerade gehört, dass hier bei uns in der Gegend die Preise
für gebrauchte Räder (auch nix dolles…) so bei 250,-
losgehen…

Tja, da sollte man genau hinschauen, was „nix dolles“ ist. Wenn die Komponenten stimmen und das Rad gut gewartet ist, dann sind das gute Räder, selbst wenn sie nicht so „doll“ ausschauen wie das Fully vom Aldi.

Gruß, Karin

Hallo,

Trotzdem verstehe ich nicht, dass man 500,- Euro für ein
Fahrrad ausgeben muss/soll.:

Nun ja, ein gutes Fahrrad zusammenzustellen ist eben etwas Aufwand. Wirklich.

Fummelplastik und Schrottschrauben zusammenzunieten geht dagegen natürlich recht billig.

Der Unterschied zwischen 200 € und 2000 € (um mal ein Extrem zu nennen) offenbart sich nicht am deutlichsten, wenn man das Katalogfoto ansieht, sondern wenn man die Räder benutzt hat (vielleicht auch sogar mal im Regen …)

Guckt Euch doch mal die Schulkinder an. Haben die alle
Fahrräder für 500,- Euro?

Keine Ahnung. Ich kann nur von Damals[tm] sprechen. Da hatte ich vermutlich die eher unattraktivsten Räder: erst ein altes Sperrmüllrad von vielleicht 1940 (alt, aber nicht totzubekommen), dann ein gebrauchtes Rad. Alles nix Dolles und keinen Schnickschnack wie Gangschaltung. Nun, ich bin ja auch nicht täglich die 18 km zur Schule gefahren … (dafür sonst aber eher viel).

Meine weiteren Räder waren dann mittelprächtige Dinger, die zwar getan haben, was sie sollten, mit denen ich aber nie richtig warm geworden bin. Mein Lieblingsrad blieb letztlich ein Herrenrad Baujahr 1949, was sich unglaublich gut fuhr, obwohl es ebenfalls keine Gangschaltung hatte.

Aber der Otto-Normal Fahrer muss doch keine 500,- Euro (1000DM !!) für :einen Radesel hinblättern…

Nun, wie oft kann man dafür Volltanken? :wink: Ein Fahrrad muß passen. Was hat Dein letztes Paar Schuhe gekostet?

Klar, es geht biliger. Aber wenn Du ein langlebiges Produkt haben willst, mußt Du eben mehr Geld ausgeben. Hobby-Radfahrer (oder wie Du die Leser hier bezeichnet hast) neigen nicht unbedingt dazu, Dir Schnickschnack aufzuschwatzen („Hey, ein Scheinwerfer mit Scheibenwischer ist ein 'Muß`“), aber da wir oft genug auch von Freunden und Bekannten angesprochen werden (_„kannst Du nicht mal an mein Fahrrad gucken, – Du kennst Dich doch aus – der TurboSpeedShi(f)t klemmt wieder“) liegt durchaus ein gewisses gespür vor, was Preiswert und was billig ist.

Ich werden trotzdem mal nach einem gebrauten Rad Ausschau
halten.

Ich denke, das ist eine gute Idee. Aber sieh’ zu, daß Du Dich auf dem Rad auch wohlfühlst (und nicht „is billig, war mal teuer und glänzt noch schön“ als Kaufkriterium).

Hab gerade gehört, dass hier bei uns in der Gegend die Preise
für gebrauchte Räder (auch nix dolles…) so bei 250,-
losgehen…

Ich habe so meine Theorie, warum man so ein Quelle-Rad niemals gebraucht kaufen (können) wird … :wink:

Gruß,

Sebastian_

Trotzdem verstehe ich nicht, dass man 500,- Euro für ein
Fahrrad ausgeben muss/soll.

Ganz einfach, schau dir einfach mal an um wieviel Autos teurer geworden sind. Du musst einfach mal die Relationen sehen. Eine deore Kettenradgarnitur allein kostet 37 Euro und das beim Billiganbieter. Unter Deore kannst du alles vergessen.

Ich habe fast das gleich Rad nur von Neckerman. Der Hersteller ist der gleiche(weiss ich 99,9%ig), wenn ich gewusst hätte das es aus dem Saftladen ist hätte ich es nicht gekauft. Die Schaltung war einfach nur Müll, die Kette ist runtergesprungen oder Schalten ging gar nicht. Umwerfer war nicht geeignet für die Schaltung, Schaltung hinten war ganz ok, die Hinternabe war ein Billigteil, Standart ist heute eine gesteckte Kassette(Ritzel) da wurde eine angeschraubte benutzt, das ist ein nachteil spätestens wenn die Kassette gegen eine bessere getauscht werden soll. Die eingebaute Kassette war aber ganz ok. Der Hammer war die Kurbelgarnitur, keine Steighilfen nichts, vernünftiges Schalten war damit nicht möglich. Austauschen gegen eine bessere geht nicht, weil B*i*r*i*a(ich wollte doch den Hersteller nicht nennen :wink: den letzten Dreck als Innenlager einbaut. Bei den Drehgriffen für die Schaltung war auf der einen Seite die Madenschraube überdreht worden. Das Gewinde in dem Aluteil war damit hinüber, ok hab ich Preisnachlass bekommen. Die Griffe hab ich dann mit Kabelbinder an den Bremshebeln festgemacht. Nach 2 Monaten fingen die Dinger an sich aufzulösen. Die Federgabel wird jetzt auch langsam immer weicher und wabliger. Alles was mit Licht zu tun hat war auch das billigste vom billigen.

Jetzt ist mein Fahrrad ganz ok, allerdings habe ich bis auf den Rahmen auch fast alle Teile ausgetauscht. Als nächstes fliegt die billige gefederte Sattelstütze raus. Nur die Federgabel macht mir Sorgen. Naja mal sehen. Warum ich das so gemacht habe? Weil ich mir kein anderes Fahrrad leisten konnte und ich genug handwerkliches Geschick habe, um die Teile, die ich ich sehr billig bei eBay gekauft haben, einzubauen.

Versuch ein Fahrrad zu kaufen das im Preis runtergesetzt wurde. Wichtig die Schaltung sollte mindestens komplett Deore sein. Oft werden billige und gute Teile gemixt.

Aber der Otto-Normal Fahrer muss doch keine 500,- Euro (1000DM
!!) für einen Radesel hinblättern…

350 bis 400 sollten es aber schon sein.

Gruss Jan

Ach ja nach 3000km hat sich die Hinterradnabe zerlegt und ich durfte das Rad 5km nach Hause schieben *grummel*. Zum Glück hatte ich das neue Hinterrad schon daliegen. Ist zwar nur eine Alivionabe, macht aber einen deutlich solideren Eindruck und hat bis jetzt 2800km ohne Probleme überstanden.

Jan