Hallo zusammen.
Mal eine theoretische Frage:
Worauf reagieren fest installierte Radarfallen, die sogenannten Starenkästen. „Sehen“ die ? Was ist, wenn ich bei Nacht mit ausgeschaltetem Licht zu schnell daran vorbeifahren würde?
Interessiert
T
Hallo zusammen.
Mal eine theoretische Frage:
Worauf reagieren fest installierte Radarfallen, die sogenannten Starenkästen. „Sehen“ die ? Was ist, wenn ich bei Nacht mit ausgeschaltetem Licht zu schnell daran vorbeifahren würde?
Interessiert
T
Hallo,
soweit ich weiß, haben die Induktionsschleifen im Boden. Reagieren also auf das Metall des Autos.
Gruß, Niels
Hallo,
die haben in einem festengelgten Abstand zwei Kabel die quer über die jeweilige Richtungsfahrbahn verlaufen und da ja v=s/t gilt, wird dann ab einer bestimmten Zeit die unterschritten wird um beide Kabel nacheinander zu berühren der Fotoimpuls ausgelöst.
gruß
dennis
soweit ich weiß, haben die Induktionsschleifen im Boden.
Reagieren also auf das Metall des Autos.
Hallo,
nicht nur, auch mit Piezosensoren
http://www.robot.de/deutsch/index.php
Da gibt es eine Übersicht was es für hübsche Sachen gibt.
Gruß
hartmut
Hallo,
Und - bevor Du es ausprobierst
- die Fotoapparate in den Dingern sind heute meist so gut, dass Du auch im Dunkeln erkannt wirst.
Beste Grüße
Guido
Hallo,
Und - bevor Du es ausprobierst
- die Fotoapparate in den
Dingern sind heute meist so gut, dass Du auch im Dunkeln
erkannt wirst.
Kann ich bestätigen. Bei unserem Chef im Büro liegt ein Streifen mit 4 Bildern: Auto weit weg, Kennzeichen nah, Auto nah, Gesicht GANNNNZZZ nah !! Es war der Azubi.
Gute Blitze und hochauflösende Filme sind das A & O dieser Sache, denn mein Chef sagt immer: Wer nicht erkennbar ist, bezahlen wir nicht. Dann geht er hin, und der Bamte im Büro macht dann die Bilder größer und noch größer und…
gruß
dennis
Gute Blitze und hochauflösende Filme sind das A & O dieser
Sache, denn mein Chef sagt immer: Wer nicht erkennbar ist,
bezahlen wir nicht. Dann geht er hin, und der Bamte im Büro
macht dann die Bilder größer und noch größer und…
Wie man hier sieht ist so eine Ausrede oft nicht viel wert. Und selbst wenn wirklich mal der Fahrer nicht zu erkennen ist, oft kann man diese Ausrede nicht nutzen. Ruck zuck muss man nämlich ein Fahrtenbuch führen.
Hallo zusammen.
Mal eine theoretische Frage:
Worauf reagieren fest installierte Radarfallen, die
sogenannten Starenkästen.
Durch drei in der Straße verlegte Kontaktkabel.
Die reagieren auf den Druck des überfahrenden Fahrzeugs.
Drei sind nötig, da man dadurch gleich zwei Messergebnisse bekommt. Bei zu großer Abweichung wird die Messung verworfen.
Eher seltener sieht man durch Induktionsschleifen ausgelöste Starenkästen, hier kenne ich nur einen in der Nähe.
Induktionsschleifen sind zu ungenau, da der genaue Zeitpunkt des Überfahrens nicht so eindeutig detektierbar ist.
„Sehen“ die ? Was ist, wenn ich bei
Nacht mit ausgeschaltetem Licht zu schnell daran vorbeifahren
würde?
Es würde - wie auch am Tage - blitzen.
Die Kamera muss am Tage wie in der Nacht funktionieren, deswegen sind Blende und Blitzstärke so gewählt, dass es unabhängig vom Umgebungslicht immer zu brauchbaren Bildern kommt. Den Rest erledigt die Bildbearbeitungssoftware.
(Ein Bekannter behauptete mal, eingeschaltetes Abblendlicht würde die Dinger so blenden, dass man nix erkennen würde. Blödsinn. Die Kästen interessiert überhaupt nicht, wie hell die Umgebung ist.)
Hallo,
die haben in einem festengelgten Abstand zwei Kabel die quer
über die jeweilige Richtungsfahrbahn verlaufen
Alle mir bekannten haben drei Kabel.
Hallo,
die haben in einem festengelgten Abstand zwei Kabel die quer
über die jeweilige Richtungsfahrbahn verlaufenAlle mir bekannten haben drei Kabel.
Dann sind es halt drei…
Hallo,
oft kann man diese Ausrede nicht nutzen. Ruck zuck muss man
nämlich ein Fahrtenbuch führen.
Ja, aber nur für max. 6 Monate, mehr ist nicht zumutbar.
Es wird sowieso viel zu schnell bezahlt. Die letzten drei Blitzer bei mir endeten zweimal mit Einstellung des Verfahrens und einmal mit Freispruch (zwei Verhandlungstage, die Kosten trägt die Staatskasse).
Mit freundlichen Grüßen
schubtil
oft kann man diese Ausrede nicht nutzen. Ruck zuck muss man
nämlich ein Fahrtenbuch führen.Ja, aber nur für max. 6 Monate, mehr ist nicht zumutbar.
Es wird sowieso viel zu schnell bezahlt. Die letzten drei
Blitzer bei mir endeten zweimal mit Einstellung des Verfahrens
und einmal mit Freispruch (zwei Verhandlungstage, die Kosten
trägt die Staatskasse).
Hallo Schubtil,
diese Häufigkeit ist auffällig, spricht nicht für dich.
Wir haben schon als Kinder gelernt: Wer „Mist“ gebaut hat, der steht auch dazu. Und erst recht als gestandenes Mannsbild steht man zu seinen „Missetaten“.
Schließlich gibt es gute Grunde für Geschwindigkeitsbegrenzungen, dass jeder sich daran hält und wenn wer’s nicht tut, ggfls löhnt.
Darüber hinaus hat unsere Justiz wichtigeres zu tun, als sich mit denen zu beschäftigen, die das nicht akzeptieren wollen.
Gruß
Karl
Mit freundlichen Grüßen
schubtil
Hi!
oft kann man diese Ausrede nicht nutzen. Ruck zuck muss man
nämlich ein Fahrtenbuch führen.Ja, aber nur für max. 6 Monate, mehr ist nicht zumutbar.
Es wird sowieso viel zu schnell bezahlt. Die letzten drei
Blitzer bei mir endeten zweimal mit Einstellung des Verfahrens
und einmal mit Freispruch (zwei Verhandlungstage, die Kosten
trägt die Staatskasse).Hallo Schubtil,
diese Häufigkeit ist auffällig, spricht nicht für dich.
Wir haben schon als Kinder gelernt: Wer „Mist“ gebaut hat, der
steht auch dazu. Und erst recht als gestandenes Mannsbild
steht man zu seinen „Missetaten“.
Schließlich gibt es gute Grunde für
Geschwindigkeitsbegrenzungen, dass jeder sich daran hält und
wenn wer’s nicht tut, ggfls löhnt.
Darüber hinaus hat unsere Justiz wichtigeres zu tun, als sich
mit denen zu beschäftigen, die das nicht akzeptieren wollen.
Diese Aussage relativiert sich schnell, wenn man sich damit beschäftigt, wie oft Radarmessgeräte falsch aufgestellt und/oder bedient werden bzw. wie oft sie nicht geeicht sind.
An die Regeln müssen sich beide Seiten halten und es ist keine Schande, Entscheidungen der Rennleitung auf Korrektheit überprüfen zu lassen.
Grüße,
Mathias
(ein „kleines“ Ticket in 20 Monaten)
Hallo Mathias
Es wird sowieso viel zu schnell bezahlt. Die letzten drei
Blitzer bei mir endeten zweimal mit Einstellung des Verfahrens
und einmal mit Freispruch (zwei Verhandlungstage, die Kosten
trägt die Staatskasse).Darüber hinaus hat unsere Justiz wichtigeres zu tun, als sich
mit denen zu beschäftigen, die das nicht akzeptieren wollen.Diese Aussage relativiert sich schnell, wenn man sich damit
beschäftigt, wie oft Radarmessgeräte falsch aufgestellt
und/oder bedient werden bzw. wie oft sie nicht geeicht sind.An die Regeln müssen sich beide Seiten halten und es ist keine
Schande, Entscheidungen der Rennleitung auf Korrektheit
überprüfen zu lassen.
Klar, wenn man sich wirklich zu Unrecht an den Pranger gestellt fühlt.
Vielleicht sollte man sich in solchen Fällen, in denen es „nur“ um den D-Zug-Zuschlag geht, dann auch fragen, ob man nicht stillschweigend zahlt, für die vielen, vielen Fälle mehr, in denen man unbehelligt davon gekommen ist.
Auffällig fände ich dennoch, dass es schubtil passiert sein soll, dreimal immer zu Unrecht geblitzt worden zu sein. Mir und meiner Familie ist das im gesamten Autofahrerleben noch nie vorgekommen. Die Tickets waren schon i.O. Jedes Mal, wenn’s blitzte, sagte man „Au Sch… .“, war aber auch definitiv über dem Limit. Was aber nicht heissen soll, es gäbe keine Fehlmessungen. Habe selber berufsmäßig genügend mit der Würdigung von Messergebnissen zu tun gehabt.
Gruß
Karl
Hallo Karl!
Es wird sowieso viel zu schnell bezahlt. Die letzten drei
Blitzer bei mir endeten zweimal mit Einstellung des Verfahrens
und einmal mit Freispruch (zwei Verhandlungstage, die Kosten
trägt die Staatskasse).
Darüber hinaus hat unsere Justiz wichtigeres zu tun, als sich
mit denen zu beschäftigen, die das nicht akzeptieren wollen.
Diese Aussage relativiert sich schnell, wenn man sich damit
beschäftigt, wie oft Radarmessgeräte falsch aufgestellt
und/oder bedient werden bzw. wie oft sie nicht geeicht sind.
An die Regeln müssen sich beide Seiten halten und es ist keine
Schande, Entscheidungen der Rennleitung auf Korrektheit
überprüfen zu lassen.
Klar, wenn man sich wirklich zu Unrecht an den Pranger
gestellt fühlt.
Ich persönlich(!) meine, dass dann zu Unrecht geblitzt wird, wenn es sich nicht um eine Gefahrenstelle, sondern um pure Abzocke handelt.
Dann wehre ich mich auch grundsätzlich. Oftmals klappt das dann auch und ich habe kein problem damit, aus der Sache raus zu kommen, auch wenn ich wirklich mal ein wenig zu schnell gewesen sein sollte.
Vielleicht sollte man sich in solchen Fällen, in denen es
„nur“ um den D-Zug-Zuschlag geht, dann auch fragen, ob man
nicht stillschweigend zahlt, für die vielen, vielen Fälle
mehr, in denen man unbehelligt davon gekommen ist.
Kann man natürlich auch machen.
Auffällig fände ich dennoch, dass es schubtil passiert sein
soll, dreimal immer zu Unrecht geblitzt worden zu sein.
„zu Unrecht“ ist hier wohl relativ. Bei einer auf 50 limitierten 4-spurigen Ausfallstraße nachts um 3 zu blitzen, wenn 3 Autos pro h unterwegs sind, würde ich ebenfalls als „zu Unrecht“ werten…
Mir
und meiner Familie ist das im gesamten Autofahrerleben noch
nie vorgekommen. Die Tickets waren schon i.O. Jedes Mal,
wenn’s blitzte, sagte man „Au Sch… .“, war aber auch
definitiv über dem Limit. Was aber nicht heissen soll, es gäbe
keine Fehlmessungen. Habe selber berufsmäßig genügend mit der
Würdigung von Messergebnissen zu tun gehabt.
Na dann weißt Du ja bescheid.
Grüße,
Mathias
Hallo Mathias!
„zu Unrecht“ ist hier wohl relativ. Bei einer auf 50
limitierten 4-spurigen Ausfallstraße nachts um 3 zu blitzen,
wenn 3 Autos pro h unterwegs sind, würde ich ebenfalls als „zu
Unrecht“ werten…
Da wäre auch ich mehr als verstimmt. Um sich hier nicht den berechtigten Vorwurf der Abzocke gefallen lassen zu müssen, wäre es der Behörde beim heutigen Stand der Technik ein Leichtes, die Anlage zeit- oder vekehrsaufkommengesteuert zu fahren.
Grüße,
Karl
Mathias
(ein „kleines“ Ticket in 20 Monaten)
Raser! 
Ich fahre ca. 55.000 bis 60.000 km im Jahr, hauptsächlich Kundendienst.
Ich bin in den letzten 5 Jahren exakt zweimal zur Kasse gebeten worden.
Einmal im Urlaub in Österreich mit angeblichen 80km/h im 60er Bereich („angeblich“ sage ich deshalb, weil man
Hi!
(ein „kleines“ Ticket in 20 Monaten)
Raser!
Ich schäme mich…
Ich fahre ca. 55.000 bis 60.000 km im Jahr, hauptsächlich
Kundendienst.
Ich bin in den letzten 5 Jahren exakt zweimal zur Kasse
gebeten worden.
Einmal im Urlaub in Österreich mit angeblichen 80km/h im 60er
Bereich („angeblich“ sage ich deshalb, weil man
- gleich alle drei D-Fahrer (und zwar ausschließlich!) aus
der Kolonne von insgesamt über acht Fahrzeugen gewunken hatte- man mir auf dringende Nachfrage, einen Blick auf die
Laserpistole samt Messwert blicken zu dürfen, nur sagte, dies
sei nicht vorgesehen- ich maximal 80 auf dem Tacho hatte (eher knapp darunter)
und 4. die Organstrafverfügung mit 20EUR verdächtig niedrig
war.)
Die Ösis sind da sehr dreist. Die Inntal Autobahn mit 100 Km/h wird stärker überwacht als das Bundeskanzleramt.
In manchen Städten (Graz, Baden) wird mehr geblizt und Parktickets geschrieben als irgendwo anders.
Aber das ist eben eine nette Einnahmequelle gegen die Piefkes…
und einmal habe ich an einem gut sichtbaren und mir bekanntem
Starenkasten einfach nur gepennt (62km/h bei 50, nach Abzug
also sagenhafte 9km/h zu schnell).
Das passiert.
Bei mir blitzen sie quasi jeden Morgen. Mein Arbeitsweg beträgt knapp 3 Km…
Da passt man dann eben mal nciht auf und fährt 60 nach Tacho, wo 50 erlaubt und 80 möglich sind…
Grüße,
M.
Moin!
„zu Unrecht“ ist hier wohl relativ. Bei einer auf 50
limitierten 4-spurigen Ausfallstraße nachts um 3 zu blitzen,
wenn 3 Autos pro h unterwegs sind, würde ich ebenfalls als „zu
Unrecht“ werten…Da wäre auch ich mehr als verstimmt. Um sich hier nicht den
berechtigten Vorwurf der Abzocke gefallen lassen zu müssen,
wäre es der Behörde beim heutigen Stand der Technik ein
Leichtes, die Anlage zeit- oder vekehrsaufkommengesteuert zu
fahren.
Die stellen sich da mit einem Auto extra hin.
Die 5, die sie da erwischen, lohnen sich eben richtig.
Grüße,
Mathias