nachdem meine große Radelzeit mit dem Studium vorbei war, habe ich mich nun entschlossen, doch wieder öfter auf dem Rad unterwegs zu sein. Mein Sohn ist fast 2 und wird im Anhänger mitgenommen. Da Mama ja Vorbild ist, habe ich mir meinen ersten Fahrradhelm gekauft (meinem Sohn natürlic auch…). Aber nun tun sich doch Probleme auf. Ich möchte auch gern im Winter fahren. Früher habe ich halt eine Mütze übergestülpt und gut war - aber wie mache ich das mit Helm, ohne daß meinem Sohn und mir die Ohren abfallen? Mütze unter Helm - ist das noch sicher? Bzw. sieht das nicht doch etwas „bescheiden“ aus?
nachdem meine große Radelzeit mit dem Studium vorbei war, habe
ich mich nun entschlossen, doch wieder öfter auf dem Rad
unterwegs zu sein.
(-:
Mein Sohn ist fast 2 und wird im Anhänger
mitgenommen. Da Mama ja Vorbild ist, habe ich mir meinen
ersten Fahrradhelm gekauft (meinem Sohn natürlic auch…).
Der Sinn von Fahrradhelmen ist umstritten.
Aber nun tun sich doch Probleme auf. Ich möchte auch gern im
Winter fahren. Früher habe ich halt eine Mütze übergestülpt
und gut war - aber wie mache ich das mit Helm, ohne daß meinem
Sohn und mir die Ohren abfallen?
Es gibt so Fleece-Hauben, die unter den Helm passen. Auf den Helm kann man dann noch eine Abdeckung setzen.
Mütze unter Helm - ist das
noch sicher?
Ist Helm ohne Mütze sicher? Naja, der Hem sollte fest sitzen: wenn er dies mit Mütze tut, sitzt er ohne Mütze drunter wohl zu locker.
Ich kann Dir keinen wirklichen Rat geben, wirde mir aber überlegen, ob ich wirklich einen Helm will.
Ich persönlich trage einen auf längeren Strecken, zweifele aber mitunter sehr an der Sinnhaftigkeit…
Wichtig ist, Dein Kind wirklich warm einzupacken: es bewegt sich ja nicht.
Noch einen Tip für den Winter: Reien mit Spikes sind teuer aber eine unbedingte Empfehlung bei Temperaturen unter dem gefrierpunkt.
einen helm gibt`s bei mir nur auf längeren strecken-meine 5km täglich
zur arbeit bleibe ich „oben ohne“.
ein helm hat den nachteil dass er wie ein ventilator arbeitet, d.h.
es bläst die luft schneller durch als ohne; im sommer ist die dabei
entstehende abkühlung super-im winter wäre das nicht mein fall.
ich setze auch bei -15 grad (rekord letztes jahr) nur ein einfaches
käppi auf-noch nie probleme gehabt. für die ohren und als
gleichzeitigen mundschutz hab ich mir ein BUFF gekauft (www.buff.de).
das könnte man auch so hinfalten dass es unter den helm passt.
es gibt aber auch für den grossen geldbeutel gore-tex überzüge, etc.
Noch einen Tip für den Winter: Reien mit Spikes sind teuer
aber eine unbedingte Empfehlung bei Temperaturen unter dem
gefrierpunkt.
dazu zwei fragen:
welche fährst du?
gelände oder auch stadt?
überlege nämlich auch mir welche zu kaufen wenn`s etwas mehr schneien
sollte diesen winter.
Noch einen Tip für den Winter: Reien mit Spikes sind teuer
aber eine unbedingte Empfehlung bei Temperaturen unter dem
gefrierpunkt.
dazu zwei fragen:
welche fährst du?
gelände oder auch stadt?
Ich fahre die Spies von Continental, 622 x 40 (letzteres geschätzt). Bin gerade zu faul, in den Keller zu gucken.
Anwendung ist eher Stadt, also Wege zur Arbeit auf verschneiten und vereisten Straßen.
Von den beiden Reifen, die ich habe, ist die Anzahl der Spikes recht unterschielich, keine Ahnung, woher das kommt. Ich habe den mit vielen Spikes nach vorne genommen und den mit weniger nach hinten.
Die Reifen bringen spürbar mehr Fahrsicherheit: auf Pflaster sind sie – wenn dieses nicht vereist ist – allerdings deutlich weniger griffig als „normal“ Reifen. Also etwas langsamer um die Kuven fahren in solchen Situationen.
Wie gesagt: Ich kann solche Reifen für die kalte jahreszeit wärmstens empfehlen.
Aber etwas anderes ist sehr wichtig: Dein Junior muss nicht nur warm eingepackt werden, wie schon beschrieben, sondern auch trotzdem noch ausreichend Bewegungsmöglichkeiten erhalten. Sonst wird ihm gnadenlos an Händen und Füßen kalt.
ich bin am überlegen mir eventuell einen zweiten laufradsatz für den winter zu kaufen. ich bin mir nicht sicher wie sehr laufräder durch die winterlichenverhältnisse, salz etc. ruiniert werden…
ich bin nun schon einige winter gefahren und dabei ist mir eigentlich kaum aufgefallen, das die felgen extrem angegriffen wurden…
nun da ich mir gerade diesen sommer andere geleistet habe, bin ich trotzdem wieder etwas skeptisch…
noch dazu könnte man diese dann mit spikes bestücken, und bräuche nicht wieder und wieder den mantel wechseln…
vorsicht mit diesem Artikel. Hier geht es um das gesamtgesellschaftliche Risiko der Einführung der Helmpflicht für Radfahrer. Das hat überhaupt nichts mit dem individuellen Risiko durch das Tragen oder Nichttragen des Helms unter sonst gleichen Bedingungen zu tun. Auf letzteres wird in dem Artikel nur kurz eingegangen mit dem Hinweis, dass das Tragen des Helms nichts bringt (weder positiv noch negativ).
Mich würde eine Studie interessieren, die genau diesen Punkt untersucht. Weißt du da irgendwas zu?
vorsicht mit diesem Artikel. Hier geht es um das
gesamtgesellschaftliche Risiko der Einführung der Helmpflicht
für Radfahrer.
Schrieb ich ja.
Das hat überhaupt nichts mit dem individuellen
Risiko durch das Tragen oder Nichttragen des Helms unter sonst
gleichen Bedingungen zu tun. Auf letzteres wird in dem Artikel
nur kurz eingegangen mit dem Hinweis, dass das Tragen des
Helms nichts bringt (weder positiv noch negativ).
Mich würde eine Studie interessieren, die genau diesen Punkt
untersucht. Weißt du da irgendwas zu?
Leider nein. Mir fallen immer nur so schwammige Formulierungen auf wie: Das Tragen des Helmes kann 80% der Schädelverletzungen verhindern (glaube ich unbesehen). Im letzten Jahr wurden xyz Radfahrer tödlich verletzt. (Hier fehlt dann schon die genauere Todesursache, denn gegen Milzriss beim Überrollen durch LKW-Reifen wird der Helm sicher nicht helfen).
Außerdem wird ungern unterschieden, wieviele Extrem-Mountainbiker und Rennradler unter den Kopfverletzten waren. Meine persönliche Erfahrung (und die von nicht wenigen Bekannten) hat nämlich schon gezeigt, dass der eigene Fahrstil und die Art der aktuellen Verwendung des Fahrrads sehr viel damit zu tun haben, wo man sich verletzt bzw. verletzt wird.
Ersteinmal vorweg: Meine Spike-Reifen sind „Nordic Spike“ von Continental („Made in Finland“), 622 x 42 mm.
ich bin am überlegen mir eventuell einen zweiten laufradsatz
für den winter zu kaufen. ich bin mir nicht sicher wie sehr
laufräder durch die winterlichenverhältnisse, salz etc.
ruiniert werden…
[…]
noch dazu könnte man diese dann mit spikes bestücken, und
bräuche nicht wieder und wieder den mantel wechseln…
wie macht ihr das?
Ich habe mir einen zweiten Laufradsatz (und zwar ordentliche Felgen und Naben) gegönnt. Das ist auch empfehlenswert. Wenn das Geld klamm ist: nur für das Vorderrad ein extra-Laufrad kaufen: Das kann man, wenn man feststellt, daß das Wetter morgens für den Weg zur Arbeit schlecht ist, in ürzester Zeit umstecken (Schnellspanner). Und nur vorne Spikes zu fahren, ist schon eine enormer Sicherheitsgewinn (und weitaus besser als nur hinten…)
Leider nein. Mir fallen immer nur so schwammige Formulierungen
auf wie: Das Tragen des Helmes kann 80% der
Schädelverletzungen verhindern (glaube ich unbesehen). Im
letzten Jahr wurden xyz Radfahrer tödlich verletzt. (Hier
fehlt dann schon die genauere Todesursache, denn gegen
Milzriss beim Überrollen durch LKW-Reifen wird der Helm sicher
nicht helfen).
dazu habe ich noch so eine Zahl im Kopf: bei 40% der Fahrradunfälle kommt es zu Kopfverletzungen. Ich weiß aber nicht mehr, wo ich das mal gelesen habe.
Außerdem wird ungern unterschieden, wieviele
Extrem-Mountainbiker und Rennradler unter den Kopfverletzten
waren. Meine persönliche Erfahrung (und die von nicht wenigen
Bekannten) hat nämlich schon gezeigt, dass der eigene Fahrstil
und die Art der aktuellen Verwendung des Fahrrads sehr viel
damit zu tun haben, wo man sich verletzt bzw. verletzt wird.
Das stimmt natürlich. Hängt aber auch vom Fahrrad ab. Ich fahre Liegerad und deshalb nie ohne Handschuhe.