eine Kollegin hat in einem Wahnanfall der ‚Ordnungsliebe‘ unseren Laborficus einer Radikalkur unterworfen. Als wir Montags ins Labor kamen, fanden wir nur noch ein Skelett wieder, alle! blättertragenden Zweige wurden von der Dame abgeschnitten. Ihr seien die abfallenden Blätter auf die Nerven gegangen.
Nun meine Frage:
Treibt der wieder aus, oder ist das ein Fall für den Kompost?
eine Kollegin hat in einem Wahnanfall der ‚Ordnungsliebe‘
unseren Laborficus einer Radikalkur unterworfen. Als wir
Montags ins Labor kamen, fanden wir nur noch ein Skelett
wieder, alle! blättertragenden Zweige wurden von der Dame
abgeschnitten. Ihr seien die abfallenden Blätter auf die
Nerven gegangen.
tja, was dem einen sin Uhl …
Nun meine Frage:
Treibt der wieder aus, oder ist das ein Fall für den Kompost?
Birkenfeigen überleben auch Radikalkuren.
… wenn man nett zu ihnen ist.
Haltet das Amputationsopfer feucht, aber überschwemmt es nicht.
Nach meiner Erinnerung dauert es zwischen 4 und 6 Wochen, bis „sich etwas tut“.
Eine mäßige Gabe flüssigdünger kann die Sache (leicht) beschleunigen.
Aber wirklich nur schwächste Dosierung, höchstens alle 14 Tage bis 3 Wochen.
Birkenfeigen reagieren komischerweise auf Düngung mit Blattfall.
Ach: und sag Deiner schneiwütigen Kollegin, dass tropische Gewächse wie Birkenfeigen keine echten Immergrünen sind.
Sie verteilen den Blattfall, den Europa jährlich im Herbst kennt, auf anfallartige „Schübe“.
Hätte jene Dame gewartet, sie hätte erlebt, dass die Birkenfeige von selbst wieder Ruhe gibt (und nette junge Blätter treibt, für die geworfenen)
„Birkenfeigen reagieren komischerweise auf Düngung mit
Blattfall.“
Wo nix mehr ist,…
… betrifft auch und gerade ganz zarte Blättchen, die mühsam aus einem total rasierten „Baum“ wachsen wollen.
Wenn das passiert, kann man den Rest entsorgen