Hallo !
Mit einem Kumpel diskutieren ich manchmal „Radikale Heilungsmethoden“, die Ärzte nicht anwenden könnten, auch wenn sie helfen würden.
So hatten wir jetzt das Thema „Hautpilz“. Diesen zu behandeln dauert ja mehrere Monate und eine „Wiederansteckung“ ist immer wieder drin.
Könnte man die betroffenen Hautstellen wohl auch durch große Hitze (z.B. 60°C) so behandeln, das der Pilz „ausbrennt“ und keinerlei Nahrungsgrundlage mehr findet ?
Dieses ist reine Fiktion und soll NICHT angewendet werden. Wäre es aber theoretisch möglich ?
Hallo
glaube ich nicht dran, das der Pilz bei 60° schon hinüber geht…
Sonst könntest Du ja in die Sauna gehen, die hat bis 90°…
Aber ich denke das es mehr als 120° brauchen würde…
Dann wäre die Haut aber auch weg, oder stark verbrannt, was bei 60 grad noch nicht der Fall wäre… Ist ja auch nicht wirklich heiss…
Gruss Baumi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
es gibt Lebewesen, die Temperaturen von mehr als 100 °C aushalten. Um sicherzugehen, dass alle Bakterien vernichtet werden, müsstest Du Dich komplett verbrennen.
Fußpilz wirst Du wie manch anderes niemals wirklich los. Der menschliche Körper ist innen wie außen von Bakterien und Pilzen besiedelt, von denen wir die meiste Zeit gar nichts mitkriegen. Nur wenn günstige Bedingungen geschaffen werden wie Wärme und Feuchtigkeit, kommt der Fußpilz so zum Gedeihen, dass er lästig wird.
Mit einem Kumpel diskutieren ich manchmal „Radikale
Heilungsmethoden“, die Ärzte nicht anwenden könnten, auch wenn
sie helfen würden.
Warum sollten Ärzte Heilungsmethoden die Helfen nicht anwenden können? Wenn Hitzebehandlung hilft wird sie durchgeführt. Auch andere Radikals Eingriffe werden gemacht, wenn sie das geringere Übel darstellen, man denke nur an Amputationen.
Das was den Möglichkeiten Grenzen setzt ist im Grunde immer eine Abwägung zwischen Nutzen und Risiko. Wenn allerdings das Risko zu hoch erscheint wird eine Therapie (hoffentliche) nicht angewandt.
Man kann Fußpilz sicher mit einem Fußbad in rauchender Schwefelsäure beseitigen, nur ist dann 100%ig auch die ganze Haut mit weg. Ich hätte dann einen pilzfreien enthäuteten Fuß. Was sollte das aber?
Man kann Kopfschmerzen auch durch einen heftigen Schlag auf dem Schädel beenden oder durch einen Schuss ins Gehirn. Das wäre eine sehr wirkungsvolle Therapie und sehr dauerhaft. Nur stehen die Nebenwirkungen wohl in keinem Verhältnis zum Nutzen.
Könnte man die betroffenen Hautstellen wohl auch durch große
Hitze (z.B. 60°C) so behandeln, das der Pilz „ausbrennt“ und
keinerlei Nahrungsgrundlage mehr findet ?
Das wäre theoretisch NICHT möglich.
Fußpilz ist ziemlich Temperaturempfindlich, AFAIK gibt jedesmal ein großer Teil der Population den Geist auf, wenn man die Füße heiß badet.
Das Problem ist, das die toten Zellen und die Sporen, die weniger empfindlich sind als Haut überig bleiben, und einen sofort wieder anstecken … erhitzen bringts nicht.
Was Behandlungen mit Säure oder so angeht bin ich mir nicht sicher … aber das schöne ist doch, das es spezifische, für uns ungiftige Fungizide gibt.
Es ist schon seltsam, welche Ausgeburt von Gedanken die Schulmedizin hat. Sie „schüttet das Kind mit dem Bade aus“ Ich habe etwas für dich gefunden, das sanft und doch effezient ist: Moose. Lies hier: http://www.bryologie.uni-bonn.de/deutsch/content/Akt…
viel Erfolg
Peter
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]