Hallo HuddiHutzn,
Jetzt stehe ich jedoch vor einem Problem: ich habe mir Teile
für einen Schaltplan besorgt, in dem ein 250pF
Trimmerkondensator für den Schwingkreis vorgesehen ist.
Alles was ich bei Conrad gefunden habe waren aber grade mal
90.
Meinst Du einen Drehkondensator? - So ein Ding ist vielleicht wirklich schwer zu bekommen, da kaum noch Geräte mit solchen Bauteilen gebaut werden. Am ehesten bietet sich an, auf einen Flohmarkt zu gehen, und dort ein kaputtes altes Radio aus den 50 - 60iger Jahren aufzutreiben, und aus diesem den Drehkondensator auszubauen (ein intaktes Radio wäre wohl zu schade dafür).
Lieber würde ich die Schwingkreisfrequenz durch eine höhere
Induktivität der Spule angleichen.
Funktioniert das genausogut? Oder hat das Auswirkungen auf die
Restschaltung?
Das müßte auch gehen. Allerdings müßtest Du dann der Spule nicht im selben Verhältnis mehr Windungen geben, wie der Kondensator nun kleiner ist. Die Induktivität nimmt grob gesagt mit dem Quadrat der Windungszahl zu.
ps: meine Physiklehrerin haut abundzu mal so dolle
„statements“ raus…
so letzte stunde: „UND ACHTET DARAUF DASS DIE ANTENNE GENAU
n*Wellenlänge LANG IST“.
Ist da was wahres dran oder mal wieder voll daneben
? Ich
habe nämlich im Netz nix vergleichbares gefunden.
Es ist nicht wirklich falsch und für praktische Zwecke trotzdem Blödsinn. Denn für einen Mittelwellenempfänger müßte die Antenne dann Hunderte Meter lang sein, und diese Länge noch beim Durchstimmen mit verändert werden.
Bei UKW, Handy, Schnurlos-Telefonen, Bluetooth und W-Lan sind die Wellenlängen viel kürzer und die Antennen z. T. nur ein paar Zentimeter lang; man verkürzt sie noch gerne dadurch, in dem man gewissermaßen einen Teil davon auf eine Spule aufwickelt.
Die von der Konstruktion her einfachste Antenne ist ein Lambda/4-Stab (die Hälfte eines Dipols). Für UKW ist das mit etwa 75 cm eine handliche Größe. Aber auch diese Länge bleibt über den ganzen Frequenzbereich (87.5 - 108 MHz) gleich.
Für Mittelwelle übliche Antennen:
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Langdrahtantenne (in der Anfangszeit): ein etliche Meter langer Draht, der in einiger Höhe zwischen zwei Bäumen oder dgl. angebracht wurde.
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Rahmenantenne (auch in der früheren Zeit des Rundfunks): die Spule des Eingangsschwingkreises ist auf einen Holzrahmen (20 cm und mehr Durchmesser) gewickelt.
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Ferritantenne (später durchwegs üblich, Transistorradios usw.):
das ist eine Weiterentwicklung der Rahmenantenne, die einen Ferritkern hat, ein Stab mit etwa 10-20 cm Länge und ca. 1 cm Durchmesser. Auf diesen Ferritstab ist die Spule gewickelt.
Diese Technik (Mittelwellenrundfunk) ist so ziemlich verlassen worden, ich glaube, in Österreich gibt es überhaupt keine MW-Sender mehr. Informationen gibt es wohl nur noch in alten Büchern über das „Radiobasteln“ aus den 60-70iger Jahren und davor.
Gibts bei Euch überhaupt noch Sender zum sinnvollen Ausprobieren?
Grüße,
I.