Hallo,
ich soll einen Vortrag zum Thema „Marie und Pierre Curie“ halten. Nun hat Pierre um 1903 einen sogenannten Lichteffekt vorgeführt: Röhre mit Zinksulfid überzogen, die gelöstes Radium enthält. Nach kurzer Zeit leuchtet sie auf.
Wie funtioniert das?
Radium zerfällt -> Alphastrahlung
Was macht diese mit dem Zinksulfid? Hebt die Strahlung die Elekronen des Zinks auf eine höhere Schale und entsteht das Licht dann beim Zurückspringen der Elektronen? Kann man das noch genauer erklären?
Warum ist das Radium gelöst?
Hallo
Das gelöste Radium hat wohl die Eigenschaft der besten Verteilung , es kann aber auch zur Dotierung dienen , denn das Zinksulfid ist ein Halbleiter .
Beim Zinksulfid gibt es ein paar „komische Sachen“ , zum Beispiel speichert es Licht . Insbesondere werden durch die radioaktive Strahlung erzeugten UV-Strahlen in sichtbares Licht umgewandelt ( so bei der Leuchtstoffröhre mit Zinksulfid und etwas Quecksilberdampf als UV-Strahler ).
Zinksufid läßt sich auch elektrisch zum Leuchten anregen , also auch durch ionisierende Strahlung . Bei Alphastrahlung ist übrigends die Durchdringung von Materie schlecht , so das der Alphastrahler direkt beim Zinksulfid sein muß .
Wegen dem Röhrchen , Lichteffekte sind immer besonders demonstrativ , vielleicht sollte auch eine mögliche Nutzanwendung aufgezeigt werden .
MfG