Rätoromanisch

wer kann mir auskunft geben über diese sprache. wo kann man die lernen?

wer kann mir auskunft geben über diese sprache. wo kann man
die lernen?

Vielleicht dort wo diese Sprache gesprochen wird?
In Rätoromanien!

SCNR

Gruß Gudrun

Hallo!

Rätoromanisch ist eigentlich kein Dialekt, sondern eine eigene Sprache, die sich wiederum in Dialekte aufspaltet. Es gibt sogar ne Wikipedia-Umgebung in Rumantsch (so heißt die Sprache auf Rätoromanisch)

Gruß Alex

1 Like

Vielleicht dort wo diese Sprache gesprochen wird?
In Rätoromanien!

dieses land gibt es nicht…denn die sprache wird in der schweiz gesprochen.da sieht man, dass du keine ahnung hast…aber hauptsache was geschrieben.

schon mal was von der Existenz von Suchmaschinen gehört (oder gelesen)?

oh…mal wieder ein sehr intelligenter beitrag!

oh…mal wieder ein sehr intelligenter beitrag!

immerhin um einiges intelligenter als deine frage

3 Like

immerhin um einiges intelligenter als deine frage

zum glück ist meinung sehr verschieden…und der bildungs wohl auch*lol*

Vielleicht dort wo diese Sprache gesprochen wird?
In Rätoromanien!

dieses land gibt es nicht…

So ein Pech aber auch.

denn die sprache wird in der
schweiz gesprochen.da sieht man, dass du keine ahnung hast…

Soll ich Dir den Wiki-Artikel-Link setzen oder findest Du den allein?

Was hast Du denn als Antwort auf Deine Frage
„wer kann mir auskunft geben über diese sprache“
erwartet?
Daß Dir hier jemand eine ellenlange Abhandlung liefert?

aber hauptsache was geschrieben.

Yep.
Vor allem hatte ich SCNR geschrieben.
Das muß man natürlich kennen, um es zu verstehen!

Gruß Gudrun

Hallo,

http://www.romontsch.ch/index.php?option=com_content…

auf Wikipedia haben ja schon andere hingewiesen

Gruß
Lawrence

Servus,

ob seit der Gründung des Schweizer Radio Rumantsch auch noch auf DRS die actualitats rumantschas ausgestrahlt werden, weiß ich nicht zu sagen. Jedenfalls kann man durch Radiohören auf Rumantsch, zusammen mit Grundkenntnissen im Französischen und Italienischen, idealerweise dem sehr ähnlichen Rumänischen, schon ein gutes bizzle für den Hausgebrauch erlernen. Probier mal:

UORSIN SUPERSTAR - in’istorgia da success

Avant radund 70 onns scriva ina mussadra engiadinaisa in pitschen text per in’istorgia d’uffants. La giuvna Selina Chönz sa exact, tge ch’ella vul, ed ella sa precis, tge persuna che stuess illustrar sia istorgia: numnadamain Aluis Carigiet, l’artist sursilvan, graficher e decoratur da tribunas. Signur Aluis n’ha en sasez nagina veglia da far cudeschs da pops. E tuttina, dunna Selina e las regurdientschas a ses temp d’uffanza a Trun al persvadan. Il resultat da la collavuraziun ladin-sursilvana, il cudesch Uorsin cumparì dal 1945, è in hit, in hit internaziunal. L’Uorsin è daventà in star, in superstar! Oz enconuschan uffants dal Giapun enfin en l’America l’istorgia dal mat engiadinais che va en tschertga dad ina plumpa da pumpa. I na dat betg in sulet cudesch rumantsch cun in success cumparegliabel a quel dal „Uorsin“.

– Welches Land „Giapun“ ist, fällt im Hören übrigens viel leichter zu ergründen, als beim Lesen…

Schöne Grüße

MM

Wenn ein Deutschschweizer nach Chur in Graubünden kommt und fragt, wo er Romanisch lernen kann, wird er zurückgefragt: „Welches Romanisch?“

Denn tatsächlich gibt es fünf Romanisch-Dialekte allein in der Schweiz, die sich wesentlich von einander unterscheiden. Sursilvan und Sutsilvan (ober und unter dem Wald) sind zwei Dialekte aus dem Gebiet des Vorderrheins, also dem Gebiet etwa zwischen Ilanz und Disentis. Wer dort Romanisch lernt - beispielsweise bei einem der Patres in Disentis, wird nicht verstehen, was als Romanisch im Engadin gesprochen wird. Denn das „Ladin“ und das „Valer“ sind viel mehr vom Italienischen beeinflusst und hören sich an wie uns unbekannte italienische Dialekte.

Es wird übrigens noch im italienischen Friaul Romanisch gesprochen (wiederum ein anderer ialekt), und das Rumänische hat gewisse Ähnlichkeiten mit dem Sursilvan.

Nun muss man wissen, dass in der ganzen Schweiz nur noch rund 50 000 Menschen leben, die als Muttersprache Romanisch angeben. Ein grosser Teil davon lebt nicht mehr in Graubünden, sondern ist ins deutschsprachige Unterland abgewandert.

Die Bündner Behörden haben aber die Aufgabe, alle fünf romanischen Dialekte zu pflegen, weshalb Schulbücher der 1. bis zur 5. Klasse in allen fünf Idiomen gedruckt werden. Um wenigstens in absehbarer Zukunft zu einer Schriftsprache zu gelangen, die alle Romanen verstehen, wurde 1988 an der Universität in Zürich unter Prof. Heinrich Schmid im Auftrag der romanischen Dachvereinigung Lia Rumantscha/iga Romantscha aus allen fünf Idiomen eine Art Schrift-Romanisch distilliert. Da Wert auf die grössten gemeinsamen Nenner der einzelnen Ausdrücke gelegt wurde, kam tatsächlich ein Wörterbuch heraus, das alle Romanen einigermassen befriedigte.

Trotzdem würde es wohl keinem romanischen Schriftsteller leicht fallen, seine Geschichten in Rumantsch Grischun zu schreiben. Zu sehr sind die Romanen in ihren Idiomen verhaftet.

Natürlich geht das Romanish auf die Besetzung Helvetiens und Rätiens durch die Römer zurück. Jahrhunderte später war Latein oder das unterdessen entstandene Romanisch Sprache Graubündens und der Täler und Berge bis an den Walensee (wo es noch Orte mit den römischen Meilennamen gibt: Quarten, Quinten)

Erst die Deutschritter, die nach Chur kamen, als der dortige Bischof zum Fürstbischof erkoren wurde, brachten die deutsche Sprache des Mittelalters mit. Dieses verschwamm mit dem Romanisch zu einer Art „Churer Welsch“ (wovon der Ausdruck „Kauderwelsch“) abgelehnt wird. Während in Chur noch einige roamnsiche Wörter Bestand behalten haben, beispielsweise der Scarnutz (Papiertüte), das Fasonetli (Pochettli), wird das Romanisch durch die vielen zugezogenen eutschsprachigen immer mehr verfälscht. Die Telefonstangas" aus Domat-Ems mögen als Beweis dafür gelten.

Graubünden hat übrigens neben den fünf romanischen Dialekten, dem Deutsch der Deutschritter in Chur das Walsertütsch im Prättigau und rund um Arosa und drei italienische Dialekte im Puschlav, Bergell und Misox.

Sprachforscher, e guete Appetit!

4 Like

Sorry, dass ich auf meinen obigen Artikel zurückkomme. Ich verweise auf den wer-weiss-was-Artikelbaum „Deutschritter in Chur“. Offenbar habe ich bereits 2002 zum Thema einen kurzen Artikel verfasst. Und ein „Mäni“ hat mir alles widerlegt.

Ich habe nach bestem Gewissen nach dem Hörensagen in Chur geschrieben. Ob Mäni tatsächlich mehr weiss, kann ich von hier aus (im Unterland) nicht beurteilen.

Sorry Bernhard Schindler

Hallo, Bernhard,

Ich verweise auf den wer-weiss-was-Artikelbaum „Deutschritter in
Chur“. Offenbar habe ich bereits 2002 zum Thema einen kurzen
Artikel verfasst. Und ein „Mäni“ hat mir alles widerlegt.

auch archivierte Artikel lassen sich verlinken: /t/kauderwelsch/1300762

Gruß
Kreszenz

Hallo Bernhard,

Sprachforscher, e guete Appetit!

danke, es hat gut geschmeckt!

Sursilvan und Sutsilvan

das hört sich fast vampirig an, in Richtung transsilvanischen lebenden Toten :wink:

(…) dass in der ganzen Schweiz nur noch rund 50 000
Menschen leben, die als Muttersprache Romanisch angeben.

das ist sehr schade

(wurde) aus allen fünf Idiomen eine Art
Schrift-Romanisch distilliert.
Da Wert auf die grössten gemeinsamen Nenner der einzelnen
Ausdrücke gelegt wurde, kam tatsächlich ein Wörterbuch heraus,
das alle Romanen einigermassen befriedigte.

das erinnert mich an gleiche Bestrebungen für das Baskische, das ebenfalls aus verschiedenen Dialekten besteht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Baskische_Sprache#Stand…
falls Du Spanisch verstehst:
http://es.wikipedia.org/wiki/Euskera#La_unificaci.C3…
http://es.wikipedia.org/wiki/Historia_interna_del_eu…

Grüße
Pit

Verschieben in Fremdsprache!
HI,
wieso treibt sich dieser Baum immer noch in den Dialekten rum? Wech damitt!

palma

Bedingt komisch

Vielleicht dort wo diese Sprache gesprochen wird?
In Rätoromanien!

wenn schon dann Rätien, heute Graubünden
http://de.wikipedia.org/wiki/Raetia

ps: was bezweckst Du mit einem solchen Posting? Bist Du angehende Oberlehrerin? Comedy-Azubi? oder ist Dir schlicht langweilig?

S-J

Bun dé! Bun di!
Ergänzend zu den ausgezeichneten Auskünften über Graubünden, die Dolomiten und Friaul wäre auch noch Comelico zu erwähnen, auf dem Weg vom Kreuzbergsattel (östliches Südtirol) nach San Stefano (Piavetal). Auch das kannst du ergoogeln.
A revair!
Sepp

Grüß Dich Bernhard,
in Südtirol gibt es auch noch das Ladinische. Manchmal wird es auch zu den Rätoromaischen Sprachen gezählt. Es muß Gemeinsamkeiten und trotzdem große Unterschiede geben. Ich habe auch gelesen, daß das Ladinische ein bisserl keltisch beeinflußt ist. Wie groß der Einfluß ist bzw. war, weiß ich nicht.
Servus,
Roland

Vielleicht dort wo diese Sprache gesprochen wird?
In Rätoromanien!

wenn schon dann Rätien, heute Graubünden
http://de.wikipedia.org/wiki/Raetia

Wie niedlich. Du bist ja ein richtiger Aufklärer…

ps: was bezweckst Du mit einem solchen Posting?

Die Frage gebe ich doch gerne an Dich zurück.

Gruß Gudrun *mit ausreichend Humor ausgestattet*