Hallo auch,
haste bestimmt schon gehört, aber nun für alle:
http://www.versicherungsjournal.de/mehr.php?Nummer=2…
Also entweder die PKV will die GKV pleite machen oder die PKV greift nach dem letzten Strohhalm, um nicht in der „Bedeutungslosigkeit“ zu verschwinden.
Wie seht Ihr das?? Echte Alternative für die Zukunft oder letzte Chance für die Krankenvoll.
Gruß
Martin
Hallo Martin,
meiner Meinung nach eher angepasste Verhältnisse aufgrund großpolitischer Gesamtlage. 
Sie wollen sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Allerdings bedeutet das m.M. nach ziemlich viel Neukalkulation.
Gruß
Marco
Hallo martin
Das ist die Antwort auf das Geschrei von der Bürgerversicherung. Hier wird mit harten Bandagen gekämpft.
Die Idee ist allerdings nicht neu. di gab es schon mal vor ca. 6-7 jahren. damls sagte die PKV, wenn sie die GKV übernehmen würden, dann wären sie in den schwarzen Zahlen. Sie hätten das durchkalkuliert und wären bereit zu so einer Aktion.
So ein Standarttarif bietet ja auch nicht viel: GKV-Niveau. Vorteil (ich glaube damit spekulieren die auch): wenn sie auch pflichtversicherte aufnehmen dürften, dann würde das einen irren Schub geben. Denn viele würden dann gleich sich weiterversichern, wenn sie freiwillig Versicherte würden. Dann mit allen Schnickschnack. kein Standarttarif mehr. Da würde die GKV wirklich ausbluten. Die 8 %, die z.Zt. privatversicherte sind, würden dann mindestens 30 %. und das verkraftet die GKV nicht. Außer… sie stellen sich um. Sie legen sich ein neues Finanzioerungsmodell zu. Doch dann gäbe es vermutlich keine echte GKV mehr.
Grüße
Raimund
Hallo,
ich bin mit Prognosen in diesem Bereich eher vorsichtig, aber
diese Antwort der PKV war ja wohl zu erwarten ob es etwas bringt,
ich glaub eher nicht.
Gruss
Günter Czauderna
Hallo Günter,
das ist nur Drohgebärde, mehr nicht.
Was soll auch ein Standardtarif, der die gleichen Leistungen wie ein Kasse hat bringen? Nur um zu sagen: ich bin Privatpatient?
Und dann auch noch mit jedem Arzt verhandeln, ob er zu dem GOÄ Satz einen behandelt?
Das bringt nichts!
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
Bitte jetzt nicht verwechseln. Der Basistarif ist nicht der jetzige Standardtarif, sondern liegt mit seinen Leistungen leicht über der GKV. Auch wird er nicht durch Leistungskürzungen in der GKV beeinflußt.
Interessanter ist aber doch vielmehr, das jetzt alle freiwillig Versicherten (also auch die mit hohen Schäden) in die Private KV kommen können und das mit nur 30% Maximalzuschlag. Das würde der GKV ganz schön das Wasser abgraben und das Geheule mit der Rosinienpickerei wär auch nicht mehr möglich. Als jetziges PKV-Mitglied mit einem höheren Risikozuschlag würde ich mir aber übervorteilt vorkommen, oder nicht?
Hallo Bernhard,
Bitte jetzt nicht verwechseln. Der Basistarif ist nicht der
jetzige Standardtarif, sondern liegt mit seinen Leistungen
leicht über der GKV. Auch wird er nicht durch
Leistungskürzungen in der GKV beeinflußt.
Ist schon klar, nur ist der Standard- zum Basistarif nur unwesentlich anders.
Interessanter ist aber doch vielmehr, das jetzt alle
freiwillig Versicherten (also auch die mit hohen Schäden) in
die Private KV kommen können und das mit nur 30%
Maximalzuschlag. Das würde der GKV ganz schön das Wasser
abgraben und das Geheule mit der Rosinienpickerei wär auch
nicht mehr möglich. Als jetziges PKV-Mitglied mit einem
höheren Risikozuschlag würde ich mir aber übervorteilt
vorkommen, oder nicht?
Nein, denn Du hast ja einen wesentlich besseren Tarif mit risikozuschlag, oder?
Grüße
Raimund
Interessanter ist aber doch vielmehr, das jetzt alle
freiwillig Versicherten (also auch die mit hohen Schäden) in
die Private KV kommen können und das mit nur 30%
Maximalzuschlag. Das würde der GKV ganz schön das Wasser
abgraben und das Geheule mit der Rosinienpickerei wär auch
nicht mehr möglich. Als jetziges PKV-Mitglied mit einem
höheren Risikozuschlag würde ich mir aber übervorteilt
vorkommen, oder nicht?
Nein, denn Du hast ja einen wesentlich besseren Tarif mit
risikozuschlag, oder?
Im Eckpunkte-Papier heißte es:
(4c) Die PKV ist bereit, jedem freiwillig Versicherten in der GKV einen Vollversicherungsschutz zu folgenden Bedingungen anzubieten:
- Jeder freiwillig GKV-Versicherte kann jederzeit bis zum 55sten Lebensjahr zur PKV wechseln:
· im Basisschutz ist das ohne Risikoprüfung, ohne Risikozuschläge und mit Annahmepflicht des Unternehmens jederzeit möglich
· im höherwertigen Versicherungsschutz wird ein maximaler Risikozuschlag von 30 % berechnet, wenn der Wechsel innerhalb von 6 Monaten nach erstmaliger Befreiungsmöglichkeit von der Versicherungspflicht in der GKV erfolgt. Es besteht Annahmepflicht des Unternehmens.
- Mit der Einführung des Modells soll es für alle freiwillig GKV-Versicherten eine auf 12 Monate befristete Öffnungsaktion im Basisschutz ohne Altersgrenze mit Annahmeverpflichtung geben.
Also ich seh das so:
Künftig kann man als neuer freiwillig Versicherter maximal 30% Risikozuschlag bekommen, selbst in Luxustarifen. Den Basisschutz bekommt man immer ohne Risikozuschlag.
Wer dann aber glaubt wieder die PKV wechseln zu können, der bekommt in den besseren Tarifen dann wieder den normalen Risikofaktor aufgebrummt, bzw. kann nur in den Basistarif wechseln.
Grüße
Raimund
kann ja auchn nicht anders sein!
Hallo Bernhard,
wie soll plötzlich die Kalkulation, die bisher schon sehr knapp war, nun Kunden nmit schweren Krankheiten mit nur 30 % verkraften? Das würde zu enormen Beitragserhöhungen führen!
also ich halte das ganze für eine Kriegstaktik.
Wenn es kommt, dann nur für einen sehr abgespekten Basistarif. Wer mehr will, muss sich dann den normalen Bedingungen unterwerfen.
Und das ist auch richtig so!
Mit Kontrahierungszwang haben die Privaten recht schlechte Erfahrungen gemacht: Beamtenversicherungen. Damals konnte jeder Neubeamte in die Private. Gleichgültig in welche und welchen Tarif.
Dann wurde das etwas eingeengt: nur noch in den Standarttarif ist es jetzt möglich. Und außerdem wehren sich einige schon vehement dagegen. Sie zahlen z.B. keine Provision mehr dafür. Damit wird der Tarif natürlich nicht vermittelt. Wer arbeitet schon gerne umsonst?
Grüße
Raimund