Raketen genannt' Stukas zu Fuss'

Hallo
wer kann man darüber etwas sagen: Hab ich einem Buch gelesen, wo Stalingradkämpfer davon erzählen.
Die Raketen wurden eingestellt und abgeschossen. Das Ergebnis war, dass den Russen die Lungen geplatzt sind. Was wirklich passiert war hat niemand gesagt. Da soll noch so ein gelbes Zeug gewesen sein, dass Holz wegätzte und Blech aussah wie aufgequollenes Sperrholz.
Die Russen warfen darufhin Flugblätter ab, mit der Warnung, dass man bei nochmaligen Einsatz der Raketen mit Giftgas antworten würde. Bei Stalingrad standen einige 100 dieser Raketen bei Pitomnik die aber daraufhin nicht abgeschossen wurden.
Ich hab mal gehört, es hätte Artilleriegranaten gegeben, die einen dermassen Unterdruck erzeugten, dass die Lungen der Leute in einem weiten Umkreis geplatz sind.
Wer weiss was darüber?

LG
Mikesch

Tach!

Die „Stuka zu Fuß“ war ein Raketenwerfer, der nach seinem Erfinder Rudolf Nebel auch „Nebel-Werfer“ genannt wurde. Diesen Raketenwerfer gab es als Wurfrahmen auf einem SdKfz 251/1 oder auf abgesetzter Lafette. Der Raketenwerfer hatte anfangs ein Kaliber von 15 cm, später 21 cm und 28 cm. Dazu kamen noch die Flamm-Raketen mit Gasolinfüllung vom Kaliber 32 cm. Auf letzteres dürfte sich deine Beschreibung wohl beziehen.

Eine Gasolin-Rakete enthielt ca. 50 Liter Flammöl und einen Sprengsatz von 1,6 kg, um die Rakete zu zerlegen. Beim Aufschlag setzte das Flammöl einen Bereich von ca. 200 qm in Brand.

Weitere Beschreibungen sowie Abbildungen dazu findest du hier:

http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/Bildersei…

Grüße
Heinrich

Mikesch