RAM-Bezeichnung

Hallo liebe Experten,

ich habe da mal eine Frage zu RAMs.

Da ich einen neuen PC selbst zusammenbauen möchte, interessiert mich mal eine grundlegende Antwort auf folgende Frage nach den RAM-Bezeichnungen. Gemäß der QVL des geplanten Mainboards werden sowohl (beispielsweise) DDR3 1066 MHz als auch DDR3 2200 MHz als RAM empfohlen. Daß die Bezeichnung etwas mit dem Takt zu tun hat, ist mir klar.

Aber welche bzw. wie groß ist die Auswirkung auf die Rechenleistung?

Preislich tendiere ich zu 1066 MHz-RAMs, möchte nur wissen, ob ich da nicht an der falschen Stelle spare…

Der PC soll einen „guten“ neuen Prozessor bekommen (z. B. Intel i7-2600K), ein passendes Mainboard und Windows 7 prof. 64 bit.

Besten Dank im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Ronald

Hallo,

ich denke einen Teil der Antworten findest du unter:

http://de.wikipedia.org/wiki/DDR-SDRAM#DDR3-SDRAM

Aber was wichtig ist, was die Menge der Daten betrifft die Transportiert werden können sondern wie schnell diese Transportiert werden können.

Die sogenannte Latenz CL ist bei den DDR3 - ausschlaggebend.

Also eine CL7 ist fast doppelt so schnell wie eine CL9 Latenz.

Als Tipp:
Empfehlen würde ich Preis Leistungstechnisch wenn du planst 4 GB
einzubauen.

Ein Kit mit 2x2 GB CL7 zu nehmen.

Preis ca. 50 EUR im Vergleich ein einzelner 4GB Riegel mit einer CL9 Taktung kostet 35 EUR.
Dafür hast du aber 20 % schnelleren Speicherzugriff und durch Dual Channel Technik fast 50% größere Datenraten.

Problem ist aber auch wenn du ein Mainboard nur mit 2 Speicherslots hast, weil jedes Speicherupgrade später doppelt so teuer wird.

Ich hoffe das hilft.
Gruß

Danke für die Antwort.

Langsam sehe ich da etwas klarer.

Mein jetziger PC hat RAMs „Kingston - ValueRAM 1 GB DDR2-SDRAM PC2-6400 CL5 (KVR800D2N5/1G)“, die ich nun ein bißchen besser mit den geplanten DDR3-Modulen vergleichen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ronald

Hallo,

Aber was wichtig ist, was die Menge der Daten betrifft die
Transportiert werden können sondern wie schnell diese
Transportiert werden können.

Die sogenannte Latenz CL ist bei den DDR3 - ausschlaggebend.
Also eine CL7 ist fast doppelt so schnell wie eine CL9 Latenz.

Kannst du das mal näher ausführen?
Rein rechnisch entsprechen 7 Clocks ca. 78%, wenn man 9 Clocks
als 100% annimmt.
Das der RAM deswegen überhaupt merklich langsamer ist, kann
ich auch nicht nachvollziehen.
/t/speichertakt-vs-latenzzeit/6288739/2

Dafür hast du aber 20 % schnelleren Speicherzugriff und durch
Dual Channel Technik fast 50% größere Datenraten.

Seltsame Rechnung???
Gruß Uwi

Hallo,

ich habe da mal eine Frage zu RAMs.
Da ich einen neuen PC selbst zusammenbauen möchte,
interessiert mich mal eine grundlegende Antwort auf folgende
Frage nach den RAM-Bezeichnungen. Gemäß der QVL des geplanten
Mainboards werden sowohl (beispielsweise) DDR3 1066 MHz als
auch DDR3 2200 MHz als RAM empfohlen.

Das ist in mehrfacher Hinsicht unplausibel.

  1. Aktuelle Mainboards unterstützen DDR3-RAM.
    Wenn das Board auch noch DDR2-RAM zuläßt, dann ist das vermutlich
    veraltetes Zeugs.
    Du solltest mal konkreter werden, um was geht!

  2. Dass man von einem Board die Taktrate des RAM als Empfehlung
    ableitet, scheint mir auch unsinnig. Die max. zulassige Taktrate
    des RAM wird eher durch die techn. Daten des Prozessor begrenzt.

  3. Ich wüsste nicht, welches Board für Sockel 1155 überhaupt noch
    DDR2-RAM unterstützt. Vermutlich hast du also sowieso
    ein falsches Board.

Aber welche bzw. wie groß ist die Auswirkung auf die
Rechenleistung?
Preislich tendiere ich zu 1066 MHz-RAMs, möchte nur wissen,
ob ich da nicht an der falschen Stelle spare…

Keiner hier weiß, was du mit dem PC anstellen willst und welches
Budged du hast.
Aktuelle Intel-CPU werden aber üblicherweise für 1333MHz spezifiziert.

Der PC soll einen „guten“ neuen Prozessor bekommen (z. B.
Intel i7-2600K), ein passendes Mainboard und Windows 7 prof.
64 bit.

Aha, nun erzähle uns aber nicht, dass du diesen für Office und
Internet brauchst :-?(
I7 sind eher für Server gedacht. Für den normalen Heimgebrauch
ist der etwas oversized.

Mein Tip: Laß dich beraten, was vernünftig und notwendig ist
und vor allem, was zusammen passt.
Gruß Uwi

Hallo,

ich habe da mal eine Frage zu RAMs.
Da ich einen neuen PC selbst zusammenbauen möchte,
interessiert mich mal eine grundlegende Antwort auf folgende
Frage nach den RAM-Bezeichnungen. Gemäß der QVL des geplanten
Mainboards werden sowohl (beispielsweise) _ DDR3 1066 MHz_ als
auch _ DDR3 2200 MHz_ als RAM empfohlen.

Das ist in mehrfacher Hinsicht unplausibel.

  1. Aktuelle Mainboards unterstützen DDR3-RAM.

Wenn das Board auch noch DDR2-RAM zuläßt, dann ist das
vermutlich

veraltetes Zeugs.

Du solltest mal konkreter werden, um was geht!

Nein, ich glaube, die obigen Bezeichnungen sind nicht DDR2-typisch.

  1. Daß man von einem Board die Taktrate des RAM als
    Empfehlung

ableitet, scheint mir auch unsinnig. Die max. zulässige
Taktrate

des RAM wird eher durch die techn. Daten des Prozessor
begrenzt.

Die obigen Daten habe ich aus dem „Beipackzettel“ des näher betrachteten Mainboards.

  1. Ich wüßte nicht, welches Board für Sockel 1155 überhaupt
    noch

DDR2-RAM unterstützt. Vermutlich hast du also sowieso

ein falsches Board.

Ich habe das Mainboard noch nicht. Und von DDR2-RAM schrieb ich in der Anfrage nichts.

Aber welche bzw. wie groß ist die Auswirkung auf die
Rechenleistung?
Preislich tendiere ich zu 1066 MHz-RAMs, möchte nur wissen,
ob ich da nicht an der falschen Stelle spare…

Keiner hier weiß, was du mit dem PC anstellen willst und
welches

Budged du hast.

Aktuelle Intel-CPU werden aber üblicherweise für 1333MHz
spezifiziert.

Na das ist doch mal ein interessanter Hinweis.

Der PC soll einen „guten“ neuen Prozessor bekommen (z. B.
Intel i7-2600K), ein passendes Mainboard und Windows 7 prof.
64 bit.

Aha, nun erzähle uns aber nicht, daß du diesen für Office
und

Internet brauchst :-?(

I7 sind eher für Server gedacht. Für den normalen
Heimgebrauch

ist der etwas oversized.

Mein Tip: Laß dich beraten, was vernünftig und notwendig ist

und vor allem, was zusammen paßt.

Gruß Uwi

Auf dem Rechner soll DATEV laufen. Natürlich auch Internet, Office, Videoschnitt…

DATEV empfiehlt selbst als „zukunftssicheres System“ Intel Core i7 oder Core i5.

Besten Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Ronald

Hallo,

Nein, ich glaube, die obigen Bezeichnungen sind nicht
DDR2-typisch.
Ich habe das Mainboard noch nicht. Und von DDR2-RAM schrieb
ich in der Anfrage nichts.

ok, das ist ein Fehler von mir. Habe mich da versehen bzw.
verlesen.

Aber welche bzw. wie groß ist die Auswirkung auf die
Rechenleistung?
Preislich tendiere ich zu 1066 MHz-RAMs, möchte nur wissen,
ob ich da nicht an der falschen Stelle spare…

Naja, wenn du einerseits eine 300€ CPU kaufen willst und dazu
gehört natürlich auch eine ordentliches Mainbord Sockel 1155
für über 100€, dann sind die paar € für RAM mit 1333MHz
mit evtl. tatsächlich etwas kürzeren Latenzen wohl durchaus
angemessen (auch wenn das nur gant wenige % Steigerung bringt).

Aktuelle Intel-CPU werden aber üblicherweise für 1333MHz
spezifiziert.

Na das ist doch mal ein interessanter Hinweis.

Auf dem Rechner soll DATEV laufen. Natürlich auch Internet,
Office, Videoschnitt…

DATEV empfiehlt selbst als „zukunftssicheres System“ Intel
Core i7 oder Core i5.

Der Link geht leider nicht.
Aber je nach Wunsch kannst du natürlich auch so eine High-End-CPU
nehmen. Das mit dem zukunftssicher ist aber immer relativ.

Kommt natürlich auch bisschen drauf an, wie intensiv (professionell)
du diese Software nutzen willst bzw. ob eine Einsparung an
Arbeitszeit den Mehrpreis rentabel macht.

Ich meine, dass es besonders bei knappen Budged vernünftiger ist,
jetzt gute Mittelklasse zu 50-70% des preise zu kaufen und dafür
in paar Jahren wieder ein Mittelklassesystem neu anzuschaffen,
als jetzt eine High-End-Kiste zu doppleten Preis, die in
3…4 Jahren trotzdem mehr oder weniger veraltet sein wird.

Die letzten ca. 5% Mehrleistung bezahlt man nämlich
duchschnittlich mit ca. 30-50% Aufpreis.

Gruß Uwi

Auf dem Rechner soll DATEV laufen. Natürlich auch Internet,
Office, Videoschnitt…

DATEV empfiehlt selbst als „zukunftssicheres System“ Intel
Core i7 oder Core i5.

Der Link geht leider nicht.

Ja, der Link geht nicht zu übertragen. Wenn’s interessiert, hier mal der übergeordnete Link: DATEV-Kaufempfehlung. Wenn die Seite angezeigt wird, auf „Hardware-Voraussetzungen…“ klicken und dann Punkt 3.1 aufrufen.

Aber je nach Wunsch kannst du natürlich auch so eine
High-End-CPU

nehmen. Das mit dem zukunftssicher ist aber immer relativ.

Ist klar. Wenn ich jetzt Oberklasse nehme, habe ich in ein paar Jahren Mittelklasse. Mein PC hat jetzt - gefühlte - untere Mittelklasse - was ist das in ein paar Jahren?

Kommt natürlich auch bisschen drauf an, wie intensiv
(professionell)

du diese Software nutzen willst bzw. ob eine Einsparung an

Arbeitszeit den Mehrpreis rentabel macht.

Wer noch nicht mit langsamer DATEV gearbeitet hat, kann sich schlecht vorstellen, wie das nervt.

Ich meine, daß es besonders bei knappen Budged vernünftiger
ist,

jetzt gute Mittelklasse zu 50-70% des preise zu kaufen und
dafür

in paar Jahren wieder ein Mittelklassesystem neu
anzuschaffen,

als jetzt eine High-End-Kiste zu doppleten Preis, die in

3…4 Jahren trotzdem mehr oder weniger veraltet sein wird.

Die letzten ca. 5% Mehrleistung bezahlt man nämlich

duchschnittlich mit ca. 30-50% Aufpreis.

Ich weiß. Aber der Prozessor kostet rund das gleiche wie mein jetziger, das Mainboard auch in etwa. Die RAMs werden offenbar etwas teurer, dafür spare ich die Grafikkarte, wenn ich die neuen Core i5/7 nehme.

Besten Dank für die Hinweise.

Mit freundlichen Grüßen

Ronald