RAM-Erweiterung per PCMCIA

Tachchen,

Kurz zu den Randbedingungen:
Bin im Besitz eines FSC Lifebook B-2154, ausgestattet mit 192MB-RAM (Maximalausbau). Unter WIN-98 war die Speichermenge auch imho ausreichend. Nun wurde aber auf WIN-2000 „Aufgerüstet“, und die „kleine Kröte“ hackt recht Häufig auf der Festplatte rum, um diese als Virtuellen-Arbeitsspeicher zu Missbrauchen.

Nu zur Problemlösung:
Um diese Zugriffe zu Minimieren, kam mir nun die Idee, den nichtbenutzten PCMCIA-Slot mit einer Speicherkarte zu belegen, und dieses Laufwerk als Virtuellen-Arbeitsspeicher zu nutzen (ca 512MB-1GB).
Bei dem Slot handelt es sich um einen PCMCIA 16 Bit Typ2.
Als PCMCIA-CF-Adapter hab ich zb sowas gefunden:
http://www.lindy.de/lindy-compact-fla
Falls der Adapter tatsächlich nutzbar ist, fehlt mir allerdings noch eine passende, für viele Schreib-Lesezyklen taugliche CF-Card - und genau daran scheitert es - ich finde ums verrecken keine Daten von irgendwelchen Herstellern/Vertrieben.
Wäre schön wenn von euch jemand mehr wüsste - bzw mit hilfreichen Links weiterhelfen könnte.
Oder auch mit einer Speicherkarte, welche ohne weitere Adaptierung in den PCMCIA-Slot passt.
Alternativ wäre auch eine SSD als Ersatz für die vorhandene interne Festplatte denkbar (16 - 32 GB), nur muss diese auch für viele Schreib/Lesezyklen tauglich sein, da das Ding dann ja wieder als Virtueller-Arbeitsspeicher genutzt wird.

Oder auch einen gänzlich anderen Tip - Ausser: „kauf dir nen neuen Läppi“

Anmerkung: mir kommts nicht auf die Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit an - die ist derzeit vollkommen Ausreichend.
Preisklasse: bis 500€ - falls jemand eine zuverlässige Lösung für 20€ weiss, bin ich natürlich auch nicht abgeneigt *g*

Vielen Dank im voraus - und sorry für das viele wirre geschreibsel.

gruss wgn

Hallo,

Anmerkung: mir kommts nicht auf die Erhöhung der
Arbeitsgeschwindigkeit an - die ist derzeit vollkommen
Ausreichend.

worauf kommt es dir denn dann an?

mfg
MB

Hallo,

worauf kommt es dir denn dann an?

das mir die festplatte nicht in kurzer zeit stirbt (datensicherung mach ich beim läppi nur selten)

gruss wgn

mfg
MB

Hallo,

worauf kommt es dir denn dann an?

das mir die festplatte nicht in kurzer zeit stirbt
(datensicherung mach ich beim läppi nur selten)

wie kommst du drauf, dass sie das tut? Und wie kommst du drauf, dass mehr Arbeitsspeicher da hilft?

Bei deinem Budget würde ich mich nach einer passenden SSD umsehen. Die kostet zwar keine 20, aber auch keine 500 Euro, hat keine mechanischen Teile und ist daher unanfällig gegen mechanische Beanspruchung durch Bewegungen oder häufiges Aufwachen aus dem Schlafmodus. Eins von den beiden ist es wahrscheinlich, was du verhindern willst.

Ob mehr RAM dir helfen würde, hängt stark vom Einsatz ab. Wenn die Platte beispielsweise durch Zugriffe auf die Auslagerungsdatei am Laufen gehalten wird und mehr Arbeitsspeicher zu kurzen Pausen im Betrieb führen würde, wäre das sogar schädlich für die Platte.

Gerade beim Laptop würde ich übrigens dauernd Backups machen…

mfg
MB

huhu,

und danke bis hierher,

worauf kommt es dir denn dann an?

das mir die festplatte nicht in kurzer zeit stirbt
(datensicherung mach ich beim läppi nur selten)

wie kommst du drauf, dass sie das tut? Und wie kommst du
drauf, dass mehr Arbeitsspeicher da hilft?

gefährliches halbwissen *g* - bei häufigen rumgeflitze des kopfes soll ne festplatte nur eine bescheidene lebensdauer haben.

Bei deinem Budget würde ich mich nach einer passenden SSD
umsehen. Die kostet zwar keine 20, aber auch keine 500 Euro,
hat keine mechanischen Teile und ist daher unanfällig gegen
mechanische Beanspruchung durch Bewegungen oder häufiges
Aufwachen aus dem Schlafmodus. Eins von den beiden ist es
wahrscheinlich, was du verhindern willst.

jau, mechanische beanspruchung gilts zu verhindern/minimieren.
die idee mit ssd hatte ich ja auch schon - aber wenn man einem weiteren ratschlaggeber in diesem forum glauben schenken darf (und ich tue das unbedingt), ist ssd nicht gleich ssd. welche wird also meinen anforderungen der häufigen schreib/lesezyklen gerecht?

Ob mehr RAM dir helfen würde, hängt stark vom Einsatz ab. Wenn
die Platte beispielsweise durch Zugriffe auf die
Auslagerungsdatei am Laufen gehalten wird und mehr
Arbeitsspeicher zu kurzen Pausen im Betrieb führen würde, wäre
das sogar schädlich für die Platte.

bei mir gibs keine aktivierte stromsparfunktion - die platte läuft ab start immer. mir gehts tatsächlich nur ums „rumgerödele“ durch den geringen arbeitsspeicher.

Gerade beim Laptop würde ich übrigens dauernd Backups
machen…

meine platte hat 6jahre klaglos ihren dienst verrichtet - mittlerweile glaub ich bei ein wenig pflege überlebt die mich *g*. aber genau zum festplattenschonen benötige ich den für mich verwertbaren tipp welche lösung ich anstreben und mit welchem material ich verwirklichen sollte.

gruss wgn

mfg
MB

Hallo,

als was benutzt du denn den Laptop? Als Dateiserver? :smile:

Wenn die Festplatte wirklich so stark belastet wird, sollte man eventuell darüber nachdenken, sie einfach als Verschleißteil zu betrachten, alle paar Jahre zu tauschen und im Gegenzug automatisiert Backups zu machen (irgendwann lädt jeder Laptop, und wenn ein Stromkabel dranhängt, tut auch ein Netzwerkkabel mehr nicht mehr weh).

Flash-Speicher hat in gewissem Ausmaß übrigens allgemein Probleme mit häufigem Beschreiben, das stimmt schon. Lesen spielt imho aber keine Rolle, die Frage ist also wieder, was da genau passiert.

Vielleicht könntest du dich ja auch für eien Hybridplatte begeistern - mit beidem drauf.

mfg
MB

huhu,

als was benutzt du denn den Laptop? Als Dateiserver? :smile:

haha, *lach*, überhaupt nicht, die kleine kröte muss nur einige messaufgaben übernehmen, bzw bei privatverwendung ein wenig internet und chat über sich ergehen lassen.
die kiste muss lediglich zuverlässig laufen - ich möchte vermeiden, das sie beim kunden unerwarteterweise wg festplattentot aussteigt - und bin bereit einiges dafür zu tun/investieren…

Wenn die Festplatte wirklich so stark
belastet wird, sollte man eventuell darüber nachdenken, sie
einfach als Verschleißteil zu betrachten, alle paar Jahre zu
tauschen und im Gegenzug automatisiert Backups zu machen
(irgendwann lädt jeder Laptop, und wenn ein Stromkabel
dranhängt, tut auch ein Netzwerkkabel mehr nicht mehr weh).

wäre auch ne möglichkeit - ein kpl mirroring der platte, mit allen wichtigen daten und programmen hab ich (selbstverständlich) auch hier rumliegen - nur verrat du mir mal aus der ferne, wieviele betriebsstunden eine normale laptopplatte mit win2000 und 192mb ram lebt, sodass ich sie rechtzeitig wechseln kann.

Flash-Speicher hat in gewissem Ausmaß übrigens allgemein
Probleme mit häufigem Beschreiben, das stimmt schon. Lesen
spielt imho aber keine Rolle, die Frage ist also wieder, was
da genau passiert.

frag microsoft *g* - für mich machts halt den anschein, das die festplatte bei win2000 als auslagerungsdatei wg fehlendem festem ram missbraucht wird - und das will ich verhindern/minimieren…
(win98 kommt mit wesentlich weniger fedstplattengerödel aus)

Vielleicht könntest du dich ja auch für eien Hybridplatte
begeistern - mit beidem drauf.

öhm, ja. wenns meinem ansinnen hilft - aber welche ist zuverlässig?
diese frage stellt sich auch weiterhin bei den anderen lösungsansetzen, die meinem wirren hirn entsprungen sind…

gruss wgn

mfg
MB

Hallo,

die kiste muss lediglich zuverlässig laufen - ich möchte
vermeiden, das sie beim kunden unerwarteterweise wg
festplattentot aussteigt - und bin bereit einiges dafür zu
tun/investieren…

also nach allem, was ich so lese, stellt sich mir die Frage, was dieses spezielle Notebook so wertvoll macht. Hat das irgendeinen exotischen Anschluss für ein Messgerät, der galaxieweit nur dreimal existiert oder wie?

Ich würde mal die gewagte These aufstellen, dass es sich am ehesten lohnen dürfte, einfach eine neue Platte einzubauen, die alte bei eBay zu verscherbeln um die Ausgaben klein zu halten, und diesen Vorgang in zwei Jahren zu wiederholen. Falls du das Gerät dann noch hast, was ich irgendwie bezweifle :smile:
In dieser Zeit sollten normale Einflüsse eigentlich keinen Schaden verursachen, und wenn doch, dann ohnehin auch am restlichen Notebook, sodass die Festplatte nicht dein einziges Problem wäre.

Alternativ, wenn dich nichts wie oben angesprochen an dieses eine Notebook bindet, würde ich sogar noch radikaler vorgehen und das Budget in ein neueres Notebbook investieren. Da hast du wahrscheinlich mehr davon, denn das hat nicht nur mehr RAM, sondern ist auch schneller und hat modernere Sicherheitsfunktionen an Bord - auch technischer Natur, z.B. zum Schutz der Festplatte.

wäre auch ne möglichkeit - ein kpl mirroring der platte, mit
allen wichtigen daten und programmen hab ich
(selbstverständlich) auch hier rumliegen - nur verrat du mir
mal aus der ferne, wieviele betriebsstunden eine normale
laptopplatte mit win2000 und 192mb ram lebt, sodass ich sie
rechtzeitig wechseln kann.

Dafür gibts ja SMART. Regelmäßig kontrolliert sollten dich diese Werte zumindest theoretisch rechtzeitig über das Dienstende der Platte informieren.

mfg
MB

Hallo

Nun wurde aber auf WIN-2000 „Aufgerüstet“, und die „kleine Kröte“
hackt recht Häufig auf der Festplatte rum, um diese als
Virtuellen-Arbeitsspeicher zu Missbrauchen.

Der virtuelle Arbeitsspeicher ist bei W2k und neuer ein Bestandteil der Ressourcenverwaltung. Und diese ist schon sehr gut und zuverlässig. Sie arbeitet in der Regel so, dass nicht erst dann ausgelagert wird, wenn der RAM voll wird. Sondern es wird mehr oder weniger permanent geswappt, damit nach Möglichkeit nur kleine Datenmengen verschoben werden müssen, was die Performance weniger belastet als wenn das System plötzlich (faktisch) stehenbleibt, weil es derart viele Daten swappen muss.

192MB RAM ist zwar nicht extrem viel, für W2k aber in aller Regel ausreichend. Da kann man eigentlich gut arbeiten. Und wie Du selber schreibst, ist es ja nicht so, dass die Performance schlecht ist.

Nu zur Problemlösung:
Um diese Zugriffe zu Minimieren, kam mir nun die Idee, den
nichtbenutzten PCMCIA-Slot mit einer Speicherkarte zu belegen,
und dieses Laufwerk als Virtuellen-Arbeitsspeicher zu nutzen
(ca 512MB-1GB).

Irgendwie kann ich nicht wirklich erkennen, was das bringen sollte. W2k wird trotzdem swappen. Solch ein Speicher dürfte allerdings, u.a. aufgrund der Limitierungen des PCMCIA-Slots, recht langsam sein. Deshalb habe ich fast die Befürchtung, dass damit die Performance Deines Systems stärker leiden würde.

Was Deine Befürchtungen wegen der Lebensdauer der Festplatte angehen: Wenn jetzt noch die selbe Platte drin ist wie am Anfang, als Du das Gerät erhieltest, besteht durchaus eine gewisse Gefahr, dass sie langsam sterben könnte. Das liegt aber eher am Alter, weniger am Swappen von W2k. Lass die Platte doch mal mit dem ‚Drive Fitness‘-Tool von IBM/Hitachi (gibts im Internet kostenlos, ist auch auf der Ultimate Boot CD enthalten…) prüfen.

Oder leg Dir (selber oder auch via Firma, wenn es deren Gerät ist…) eine neue Festplatte zu, um das Problem grundsätzlich zu umgehen.

Und sichere die relevanten Daten regelmässig. Auch wenn Du eine fabrikneue Festplatte hast, musst Du jederzeit mit allen möglichen Arten von Datenverlust rechnen (Notebook wird gestohlen, Du verlierst es, es fällt runter, Viren…), so dass das sicher keine Ausrede sein kann. Speziell wenn es Daten sind, die Du für Deine Arbeit benötigst, ist es völlig logisch, dass Du sie immer mindestens in doppelter Ausführung hast (einmal auf dem Notebook, einmal auf einem externen Medium…). Ggf. kannst Du Dir auch zwei identische Festplatten zulegen und das System, wenn es auf einer fertig eingerichtet ist, mittels Acronis TrueImage o.ä. auf die zweite klonen. Wenn dann eine Festplatte ausfallen sollte, kannst Du die andere einbauen und hast das System wieder am Laufen.

CU
Peter

Hallo,

Bin im Besitz eines FSC Lifebook B-2154, ausgestattet mit
192MB-RAM (Maximalausbau). Unter WIN-98 war die Speichermenge
auch imho ausreichend. Nun wurde aber auf WIN-2000
„Aufgerüstet“, und die „kleine Kröte“ hackt recht Häufig auf
der Festplatte rum, um diese als Virtuellen-Arbeitsspeicher zu
Missbrauchen.

Nur eine Idee - vielleicht ist bei W2000 die Dateiindizierung eingeschaltet. Damit sollen Dateien schneller gefunden werden - das bedeutet aber auch, dass die Platte die ganze Zeit beschäftigt ist. Das kann man - soweit ich mich erinnere - bei den Eigenschaften der Platte ausschalten.

Cheers, Felix

Danke soweit
Mahlzeit,

Hab jetzt die einfachste und billigste Lösung realisiert - Neue Standart-Festplatte eingebaut.
Mal gucken wie lange es gutgeht…

gruss wgn