Hallo Leute,
also heute is mir echt das beschissenste passiert was einem jemals passieren kann !!
Ich hab 32 MB Arbeitsspeicher und wollte aufrüsten.
Geh also mit dem 32 MB chip ins Geschäft und Frage ob die den haben. Sie nimmt den und sagt „moment bitte“. mit diesen worten geht sie durch ne tür in die hinteren räume des geschäfts. ich warte, sie kommt wieder und sagt, ne haben wir nicht.
Ich nach Hause, bau das wieder ein, fahre hoch, und beim booten, was steht da: 8 MB
Ich danke was ist los… scheiss
windows wollte nicht starten
ich probier alle slots durch, nix geht…
Hat die alte mir den 32 MB gegen einen 8 Mb vertauscht !!!
so eine verfluchte schweinerei. die verdammten abzocker
so…
is euch sowas auch mal passiert ?
will mir aus mitleid jemand arbeitsspeicher schenken ? ;o)
Gruss
Mirko
Halloechen,
da macht sich Fassungslosigkeit breit bei mir. Die einzige Möglichkeit, die ich mir vorstellen kann, ist die, dass die CMOS-Elemente des Chips durch eine Überspannung zerstört worden sind. Ist allerdings nur ´ne Vermutung, ich gehe davon aus, dass du weisst, dass man sich erden muss, wenn man CMOS-Chips ausbaut.
Solltest du betrogen worden sein, solidarisiere ich mich zumindestens gedanklich mit dir, da ich momentan auf kein einziges kB RAM verzichten kann.
MFG
Guido
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Hallo Mirko,
genau dieselbe Geschicht habe ich schon einmal in einem Artikel irgendeines Blattes gelesen. Angestellte eines Computerladens verkauft unterschlagenen RAM bestimmt und bucht mit dem Gewinn zwei Wochen Mallorca. Und vom übrigen Geld kauft Sie Ihrem Freund ein paar neue Arbeitsschuhe mit Stahlkappen. Ich tippe eher auf einen „Einbaufehler“ (Statik o.ä.). Was steht den auf dem Chip?
Markus
Hi Mirko!
Hat die alte mir den 32 MB gegen einen 8 Mb vertauscht !!!
Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, daß die Verkäuferin
das, was Du vermutest, absichtlich getan hat. Abzocke hin oder her – das wäre hammerharter Betrug, den sich so kein Geschäft erlauben könnte. Eine Möglichkeit ist, daß zufällig 3/4 der Chips durch Überspannung (elektrostatische Aufladung vom Teppichboden) zerstört wurden, wie Guido schrieb. Die andere Möglichkeit ist, daß die Verkäuferin beim Vergleichen Deines Moduls mit den, die bei Ihr auf dem Tisch lagen, versehentlich einer Verwechselung zum Opfer fiel. Auf alle Fälle solltest Du die Module von einer unabhängigen Stelle „professionell“ überprüfen lassen, d. h. mit einem speziellen RAM-Checker, der detaillierte Informationen liefern kann (einfach in PC stecken und gucken, was das BIOS meint, reicht nicht!). Gute PC-Werkstätten sollten so was haben (sind teuer, die Dinger). Dann weißt Du erstmal, ob Du Dein 32 MB-Modul hast, von dem nur noch 8 MB funktionieren, oder tatsächlich ein fremdes 8 MB-Modul. Im letzteren Fall kannst Du dann mit dem Prüfbericht in dem Laden vorsprechen.
Noch ein Tip: Bei solchen Aktionen ist es nie ein Fehler, sein Eigentum an unauffälliger Stelle zu markieren, z. B. mit einem Bleistift irgendwo in einer Ecke einen winzigen Punkt anzubringen. Einfach Seriennummer abschreiben geht natürlich auch (so eine eindeutige vorhanden ist).
Mit freundlichem Gruß
Martin
Beruhig dich erst mal wieder… Wenn es SDRAM ist, 8 MB SDRAM kenn ich nicht. Bei älteren Systemen gibt es öfters solche Probleme, werd bald eine Frage im Boards Brett stellen, da wirst du mein RAM Problem lesen können… Ich glaub eher es ist eine Inkompatibilität. Hast du dir 64 MB gekauft oder wie? Oder sollte es dein altes RAM Baustein sein?
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so einen baustein transportiert man natürlich net einfach in der jackentasche. und man faßt auch net mit den fingern an die pins. wennst eins davon oder beides gemacht hast, isses schon wahrscheinlich, daßt das ding selbst kaputtgemacht hast.
gruß
michael
Das ist das Ergebnis:
Ich bin also wieder in den Laden und hab gefragt ob die mal testen können wieviel Speicher das Modul hat. Sie testet es und der Computer fährt erst ger nicht hoch - es ist fratze - kaputt.
Also frag ich sie wie das kommen kann, das ich es zu hause ausbau, dann wieder einbau und dann nur noch 8 MB ativ sind. sie sagt, kann dadurch passieren, das man da drauf packt und so… halt durch ladung könnten einzelne steine zerstört werden…
Ich zum nächsten Laden, da wird mir auch gesagt, der ist kaputt…
Ich frag wieder wie das kommen kann, die meinen „evtl, theoretisch kann es vielleicht mal passieren das durch ladung teile des Moduls kaputt gehen könnten, aber praktisch… ihre techniker arbeiten auch nicht mit handschuhen wenn sie mit RAM rumbasteln…“
Hab mir also jetzt 64 SD-RAM gekauft (149 DM)…
Gruss
Mirko
hi.
wennst die module an den rändern anpackst und sie in ner antistatischen tüte aufbewahrst, passiert gar nix. dumm kann’s nur ausgehen, wennst an die kontakte kommst.
gruß
michael
ups, ich glaube ich sollte meine Behandlung von RAM Bausteinen grundlegend ändern…
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Hi,
ups, ich glaube ich sollte meine Behandlung von RAM Bausteinen
grundlegend ändern…
Da gibts -wenn auch eigentlich in anderem Zusammenhang- die schönen Liedzeilen (leicht abgewandelt):
„1000mal berührt, 1000mal ist nix passiert,
1001mal RAM dann hat es ZAMM… gemacht“
Gruß,
Micha
vielleicht solltest net nur die behandlung der ram-bausteine ändern, wenn ich mir deine ganzen probleme so anschau… 
gruß
michael
Jo, mache ich schon, passe immer auf das der Lüfter auch eingeschaltet ist… und bei Steckkarten sollte man auch die Kontakte nicht berühren???
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bei steckkarten isses meines wissens net so kritisch. trotzdem: kontakte sollte man eigentlich bei allen teilen mit ics drauf net berühren. es gibt ja noch genug andere stellen, die man anpacken kann 
gruß
michael
Halloechen,
wen´s interessiert:
im Gegensatz zu Chips auf TTL-Basis, die mit ganz „normalen“ Transistoren arbeiten, funktionieren CMOS-Bausteine mit Feldeffekttransistoren. Diese Feldeffekttransistoren nehmen keinen Strom auf, sondern werden (fast) ausschliesslich mit einer Spannung betrieben. Deshalb sind CMOS-Bausteine so empfindlich gegen elektrostatische Aufladung. Mein alter Elektronik-Ausbilder meinte mal, dass ein soundso grosser Anteil der Menschheit ohne Probleme CMOS-Chips anfassen kann, ohne dass was passiert. Beim Rest allerdings kann es sein, dass sich CMOS-Bauteile schon bei der ersten Beruehrung verabschieden.
Deswegen noch mal die gutgemeinte Empfehlung:
Alle Bauteile, die solche Chips enthalten, also auch Motherboards, Soundkarten, RAM, etc. nur anfassen, wenn man sich vorher an einem metallischen Gegenstand geerdet hat oder ein spezielles Erdungsarmband tragen. Das kann viel Aerger und evtl. hohe Kosten ersparen. Manchmal reicht es sogar schon, wenn man nur das Gehaeuse beruehrt, die elektrostatische Spannung kann in manchen Faellen mehrere tausend Volt betragen.
Have a good time,
Guido
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tststs, gefällt mir ganz und gar nicht. Meiner Meinung nach liegt es doch auch am Boden und an der Kleidung, oder? Und das erden sollte häufig geschehen. Ich kann mich erinnern das ich bei meinem Praktikum an den Rechnern nur mit diesem Armband arbeiten durfte… Ne, zu Hause hab ich sowas leider nicht. Die Heizung darf doch nicht lackiert sein, oder? Unangenehm. Sonst ist in unserem Haus wohl gar nichts geerdet…
Tschau, Daniel
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