Range Rover

Hallo!
Ich habe keine astreine Technikfrage, eher was zum Autofahren allgemein (ich bin da leider kein Genie…)

Situation: Range Rover Supercharged schiebt einen PKW, unbeleuchtet, Räder blockiert, rückwärts im Stockfinstern einen sehr schmalen Waldweg entlang, es liegt Schnee. Rücklichter am RR sind an: Steuert man den Dicken da ausschließlich nach dem Rückspiegel, oder zieht man die Seitenspiegel zu Rate, die bei diesem Super-Luxus-Gefährt doch bestimmt so konstruiert sind, dass man keinen toten Winkel hat. Am gescheitesten wäre sicher, man guckt abwechselnd in alle drei, oder?

'Tschuldigt die dusselig erscheinende Frage, ist mir beim Übersetzen des aktuellen Textes so nebenher eingefallen.

Danke & Gruß,
Eva

…es gäbe da noch die Möglichkeit beim Rückwärtsfahren nach hinten zu schauen :smiley:

Hallo Eva,

der Blick in den Innenspiegel wird hierfür nicht ausreichen.
Auch beim Rückblick durch die Heckscheibe, dürfte kaum genug zu sehen sein.
Wenn, dann könnte es in Lkw-Manier, also ausschließlich über die beiden Außenspiegel, am ehesten klappen.

Dennoch bleibt es anspruchsvoll.
Das Problem wird eher die Ausleuchtung vor dem geschobenen Fahrzeug sein.
Zumal man vom eigenen Rücklicht eher geblendet wird.

Gruß Fritz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Mein Fahrlehrer…

…es gäbe da noch die Möglichkeit beim Rückwärtsfahren nach
hinten zu schauen :smiley:

…von ehedem würde Dir da nachdrücklich zustimmen, der war sehr gegen z.B. das Einparken mit Spiegel :wink:

Hallo, Gerold!

Das mit dem Zurückschauen ist heutzutage gar nicht mehr so probabel. Viele neuere Automodelle haben auffallend kleine Fenster, dazu integrierte Kopfstützen hinten - verglichen mit Uralt-Autos sieht man so gut wie gar nix beim einfach Rausschauen. Dafür gibt’s ja ulrta-tolle Spiegellösungen. Nun wird der RR bestimmt große Fenster haben, aber ebenso bestimmt integrierte Kopfstützen. Zudem ist das ein großer Wagen, dazu kommt das Auto, das er hinter sich herschiebt… Hm, ich denke, ich werde mich Fritzens Ansicht anschließen: Man muss nach den Spiegeln manövrieren.

Danke Dir und Gruß,
Eva

der Blick in den Innenspiegel wird hierfür nicht ausreichen.
Auch beim Rückblick durch die Heckscheibe, dürfte kaum genug
zu sehen sein.
Wenn, dann könnte es in Lkw-Manier, also ausschließlich über
die beiden Außenspiegel, am ehesten klappen.

Hallo, Fritz!
Das denke ich auch. Mich ärgern, wenn ich Bücher lese, solche Schlampigkeiten, wo ein Autor dem Leser ein Szenario vorsetzt, dass nur mit viel Hangen und Würgen funktionieren würde. Habe im Brett „Outdoor & Camping“ noch so eine Frage stehen, an Wander- und Schnee-Experten…

Dennoch bleibt es anspruchsvoll.
Das Problem wird eher die Ausleuchtung vor dem geschobenen
Fahrzeug sein.
Zumal man vom eigenen Rücklicht eher geblendet wird.

Die Szene spielt auf einer sehr schmalen Landstraße (eigentlich hätte ich angenommen, sogar Waldweg; der Autor drückt sich da nicht eindeutig aus), Platz nur für ein Fahrzeug, Bäume bis dicht an den Rand. Angeblich tiefe Reifenspuren im Schnee, was das Schiebemanöver erleichtern soll, wobei ich annehmen würde, dass bei diesen dichtstehenden Bäumen auf dem schmalen Weg eher nicht so viel Schnee liegen würde… Es ist stockfinster. Der hintere Wagen ist völlig unbeleuchtet. Die vorderen Scheinwerfer des RR müssen ebenfalls gelöscht werden, weil geschossen wird. Der RR schiebt den anderen Wagen rückwärtsfahrend ein gutes Stück aus dem Wald heraus, dabei ist die Rede davon, dass die blockierten Räder auf dem gefrorenen Untergrund rutschen. Frage mich, wie das mit den tiefen Spurrillen im Schnee übereinstimmt. Hinter den blockierten Rädern würde sich doch irgendwann Schnee auftürmen, denn sooo glatt kann es auch im Reifengeleis nicht sein, der trotz der brachialen Schubkraft des RR den geschobenen Wagen irgendwie aus der Bahn bringen würde, oder nicht? Das Manöver muss man nun noch fertig kriegen, während man den Kopf nicht heben kann, weil von vorn dauernd einer schießt… Habe mich bei Landrover.de schon erkundigt, wie die Beschaffenheit des Fensterglases ist, und nach der Dicke des Blechs der Motorhaube. Bin mal gespannt :smile:

Grüße,
Eva

Hallo Eva,

also meiner Meinung nach ist ds ganze so wie beschrieben quasi unmöglich! Ein Auto, dass mit blockierten Rädern geschoben wird, wird nur im absoluten Zufall geradeaus rutschen, vie Wahrscheinlicher ist es, dass der Wagen sich zur Seite wegdreht. Vor allem: wie sind alle 4 Räder blockiert? Handbremse wirkt i.d.R. nur auf die Hinterreifen. Sitzt also einer im Auto und steht auf der Bremse?
Wenn nur die Hinterreifen blockiert sind und die Vorderreifen nicht, dann ist nich die Frage: wie steht die Lenkung?
Und die Frage: schiebt der RR genau in der Mitte des Autos oder etwas seitlich? Wenn auch nur leicht seitlich, dann dreht es das Auto weg. Stell Dir mal folgendes vor: Du versuchst, einen Einkaufswagen mit 4 drehbaren Rädern zu schieben, indem Du nur mit einm Finger an der Stange schiebst. Die drehbaren Räder haben die gleiche Wirkung wie blockierte Räder auf glattem Unergrund: keine Seitenführung! Es wird Dir kaum gelingen, den Wagen geradeaus zu schieben.
Also wie gesagt: kann kaum funktionieren.

Wegen Blech und Scheibe: wenn das kein speziell auf Kugelsicher ausgestattetes Modell ist, und nicht gerade mit Luftgewehren geschossen wird, dann stellt weder Blech noch Scheibe einenernstzunehmenden Schutz dar.

Gruß, Jan

Die Szene spielt auf einer sehr schmalen Landstraße
(eigentlich hätte ich angenommen, sogar Waldweg; der Autor
drückt sich da nicht eindeutig aus), Platz nur für ein
Fahrzeug, Bäume bis dicht an den Rand. Angeblich tiefe
Reifenspuren im Schnee, was das Schiebemanöver erleichtern
soll, wobei ich annehmen würde, dass bei diesen dichtstehenden
Bäumen auf dem schmalen Weg eher nicht so viel Schnee liegen
würde… Es ist stockfinster. Der hintere Wagen ist völlig
unbeleuchtet. Die vorderen Scheinwerfer des RR müssen
ebenfalls gelöscht werden, weil geschossen wird. Der RR
schiebt den anderen Wagen rückwärtsfahrend ein gutes Stück aus
dem Wald heraus, dabei ist die Rede davon, dass die
blockierten Räder auf dem gefrorenen Untergrund rutschen.
Frage mich, wie das mit den tiefen Spurrillen im Schnee
übereinstimmt. Hinter den blockierten Rädern würde sich doch
irgendwann Schnee auftürmen, denn sooo glatt kann es auch im
Reifengeleis nicht sein, der trotz der brachialen Schubkraft
des RR den geschobenen Wagen irgendwie aus der Bahn bringen
würde, oder nicht? Das Manöver muss man nun noch fertig
kriegen, während man den Kopf nicht heben kann, weil von vorn
dauernd einer schießt… Habe mich bei Landrover.de schon
erkundigt, wie die Beschaffenheit des Fensterglases ist, und
nach der Dicke des Blechs der Motorhaube. Bin mal gespannt :smile:

Grüße,
Eva

Hallo, Jan!

also meiner Meinung nach ist ds ganze so wie beschrieben quasi
unmöglich! Ein Auto, dass mit blockierten Rädern geschoben
wird, wird nur im absoluten Zufall geradeaus rutschen

Und die Frage: schiebt der RR genau in der Mitte des Autos
oder etwas seitlich? Wenn auch nur leicht seitlich, dann dreht
es das Auto weg.

Das waren auch meine Überlegungen.

Danke Dir und Grüße,
Eva