Hi!
Ich habe das gerade hinter mir. Im Grunde hängt es vor allem davon ab, wie hoch die Wände sind und ob das Maß zum Rapport passt.
Bei mir war es so, dass ich durch die Fußleiste prinzipiell aus einer Rolle Tapete 4 Bahnen herstellen konnte, wenn das Muster nicht wäre. Wenn ich aber abwechselnd mit zwei Rollen gearbeitet habe, kam das mit den Mustern oft viel besser hin.
Wenn du eine Vliestapete verwendest, musst du gar nicht unbedingt vorher die Bahnen abschneiden. Man kann auch von der Rolle weg kleben und anschließend unten abschneiden. Dadurch spart man immer ein paar Zentimeter.
Als ich dann mit der Diele fertig war, hatte ich noch soviel Tapete übrig, dass es noch für ein kleines Zimmerchen reichte. Dafür habe ich mir vorher schon die Bahnen im leeren Wohnzimmer zurechtgelegt und regelrecht zusammengepuzzelt. Wenn man genau Maß nimmt und pingelig puzzelt, tapeziert man am sparsamsten.
Ideal wäre es, wenn die Länge der Bahnen genau zum x-fachen Rapport des Musters passen würde und man dann abwechselnd mit zwei Rollen arbeiten würde. Aber das ist Theorie, in der Praxis wird das nicht perfekt klappen.
Es gibt aber auch sehr hübsche gemusterte Tapeten, die ansatzfrei zu kleben sind. Ein anderes Zimmer habe ich damit tapeziert und das war schön stressarm und sparsam.
Und noch etwas: Diese Tapeten-Mengenrechner im Internet rechnen ziemlich großzügig. Als ich mich darauf verlassen hatte, hatte ich viel zu viel Tapete übrig. Viel besser hat es geklappt, als ich mir im vorletzten Zimmer die Wand (es sollte nur eine werden) genau angesehen und genau überlegt habe, wo welche Bahn hinsoll. Dadurch hatte ich später nur wenig übrig (ca. 2 halbe Bahnen) und das sogar mit Muster, Rapport und versetztem Ansatz.
Kurz gesagt: Je besser du planst und rechnest, desto weniger überflüssige Tapetenreste verstopfen (oder verzieren
) später deinen Keller.
Viel Erfolg und viele Grüße
Anne