Mich beschäftigt derzeit eine Überlegung: „Was ist alles minimal nötig, um ein genetisches Individuuen digital zu konservieren?“.
Ich habe viele Fachleute kontaktiert und die entscheidenen Tipps bekam ich von einem Biotechunternehmen und einen „Mikroskop-Professor“ dessen Gerät nicht die entsprechende Auflösung für solch eine „Pionierleistung(?)“ hätte.
Das Biotechunternehmen meinte:
Zitat: „Die DNA-Sequenz alleine gibt Ihnen nur zum Teil Auskunft über Ihre tatsächliche Identität, denn spezifische Modifizierungen an der DNA regulieren welche Allele tatsächlich aktiv sind (nennt sich Epigenomik). Das kan man unseres Wissens noch nicht im großen Maßstab - also über ein gesamtes Genom hinweg - analysieren. CD & digitale Daten wären also zu wenig.“ Zitat Ende
Meine Antwort:
Zitat „… bis jemand die „zusätzlichen Genschalter“ analysieren kann. Von denen habe ich mal in einem deutschem BBC-Bericht gehört. Die „gleichen Genabschnitte“ können unterschiedliche Krankheiten verursachen, durch diesen Schalter … aja genau, da war immer von Epigenomik die Rede, wie Sie unten schreiben.“ Zitat Ende
Ich frage Sie liebe w-w-w-Experten,
… ich nehme an, dass ein Atomic Force Microscop mit Sicherheit diesen „Schalter“ mit aufnehmen könnte?
Eventuell muß man mehrere Genom-Proben eines(!) Individuums verwenden, um 3D-Bilder per Schnitte und Drehung (wegen der dummerweise noch gekoilten Doppelstrangmolekül-DNA)
zu erzeugen.
Ich weiss zwar dass Drehen/Schneiden in der Praxis schon gemacht wird, nur nicht wie, dass ist bei einem Atomic Force Microscop
dringend notwendig, weil es lt. Aussage eines Anwenders, eigentlich nur eine:
Zitat: „Zunächst ist AFM eine Oberflächentechnologie, die topografische Infromationen erfassen kann. Im Falle eines DNA Stranges gibt es Bilder, die einen DNA Strang in unterschiedlichen Konformationen mit der Andeutung einer Unterstruktur zeigen, es ist jedoch zur Zeit nicht möglich einzelne Atome, bzw. Baugruppen der DNA sichtbar zu machen. In meinen Augen bietet die heutige Gerätretechnologie auch nicht die Möglichkeit ein solches Ziel
zu erreichen (aber wer weiß schon welche Möglichkeiten es in einigen Jahren gibt).“ Zitat Ende
Das mit den - von mir erwähnten - verwenden von mehreren „zerschnippelten/gedrehten Genomproben“ eines Individuums, dürfte funktionieren, wenn man es z.Bsp. aus dem Blut eines Menschens gewinnt. Da dürfte ja ein Genom 100% dem anderen ähneln? Oder?
Bei einer teilweise „solariumverbrannten“ Haut dürfte das weniger stimmen. Sorry für eventuelle Denkfehler, ich bin nur ein Laie, welcher sich von Frage zu Antwort und von Antwort zu Frage hangelt … und nur hoffen kann, das jemand ihm etwas von seiner kostbaren Zeit schenkt.
Später muß man „nur“ noch per Computer die „herangezoomten Bilder“ zusammensetzen und analysieren, das dürfte ja wohl kein Problem sein? Oder? Das Indivdiuum wäre dann, zumindest genetisch gesehen, digital konserviert. Richtig?
Mit besten Grüssen und danke.
Jens Rabis

