Ratatouille (?)

Hallo KöchInnen,

schreibt man das überhaupt so?*grübel*

Habt Ihr ein gutes Rezept dafür und zu was kann man R. alles machen? Ich kenne es in Frankreich mit Couscous, habe es aber auch schon mal sehr schmackhaft im Restaurant mit Tagliatelle und Mozarella überbacken gegessen und will es gerne nachkochen.

Beste Grüße,

barbara

Ratlos…
hat mich die Anfrage schon gemacht.
Nun wie wird eine Ebsensuppe gemacht? Wie wird einen Linsensuppe gemacht?
Nun, da es sich um eine Speise handelt die in jedem Haushalt anders gemacht wird, wirst Du im Netz Hunderte von Varianten finden. Nur, welche ist richtig? Jeder hat seine eigene Rezeptur.
Hier also nur die wichtigsten Ratatouille-Zutaten:
Viel Zwiebeln, Knoblauch (möchtest Du noch Fremdgehen, dann etwas weniger) sonst Big.
Paprika, versuche hier die Farben zu mischen, Tomaten, enthäutet, Zucchini, Auberginen.
Gewürze: Herbes de Provence, Salz, Pfeffer. Mehr sollte eigentlich nicht dran.
Wichtig ist jedoch :
Erst die Zwiebel mit Knoblauch anschwitzen, dann Paprika zugeben . Alles „à point“ dünsten.
Zucchini und Tomaten zugeben. Als letztes die Auberginen, werden sehr schnell weich.
Alles sollte schön „à point, sprich al dente“ sein.
Vermeide zuviel Flüssigkeit . Das Gemüse gibt genug Saft ab, speziell die Zucchini könnten dir alles als Suppe versauen. Da diese viel davon abgeben.
Der Ur-Franzose, gibt es denn?, vertilgt Ratatouille entweder:

  1. als Vorspeise mit Baguette
    2 . als Beilage
  2. oder einfach nur so zum Apéro.
    Nun die Vielfalt ist hier nicht zu erläutern.
    Vergessen nicht die Reste aufzubewahren.
    Ratatouille in einem Gulasch… was soll ich noch schreiben.
    Gruß
    Claude

echt? *grins*
Rezepte für Linsensuppe hast du auch noch? *freu*

:wink:

(neulich wollte ich ja schon wissen, wie man Gemüsesuppe kocht:smile:)…

bin halt nicht die gestandene Köchin, koche zwar gerne, habe aber wenig Erfahrung und noch weniger Repertoire:smile:, sorry. Aber genau so Tipps, wie du sie gegeben hast, sind ja das, was ich wollte. Vielen Dank, Claude!
beste Grüße,

barbara

Ratatouille
So ganz stimmt das glaube ich nicht - die „Ratatouille“ ist nur in der Art der Zubereitung häufig unterschiedlich. Im eigentlichen Sinne bezeichnet sie aber schon eine spezifische Kombination an Zutaten - und die waren richtig, bis auf die Wichtigste: Olivenöl!

Bei der Raratoille handelt es sich streng genommen um eine Gemüsebeilage. Gemüse werden in Frankreich gekocht, geschmort oder Gedünstet. Die robusten Gemüse werden in Olivenöl und Knoblauch gedünstet. Eine (die berühmsteste) Variation aus Tomate, Paprika, Zuchini und Aubergine nennt sich Ratatouille.

Variationen oder ähnliches ergeben sich aus diesem Verständnis - für „Gemüsebeilagen“ gibt es ja auch entfremdete Verwendungsmöglichkeiten:

Kalt serviert, das Öl nach dem Kochen abgetropft, mit ein wenig Zitronensaft beträufelt, kann man die Ratatoille als Vorspeisensalat servieren (mit Weißbrot). In Spanien gibt’s die „Baskische Gemüsepfanne“, eine Ratatoille aus der Pfanne - mit einem Spiegelei im Gemüse gegart.

Vergleichen wir einmal die Ratatoille mit grünen Bohnen, so weiß man, daß diese nicht nur als Salat oder Beilage serviert werden können, sondern auch als Eintopf (z.B. Birnen, Bohnen und Speck). Dies ist meine persönliche, am meisten favorisierteste Verwendung: Ich bereite das Ratatoille in einem hohen Topf und gebe zusätzlich noch kleine, pikant gewürzte Fleischklößchen oder auch gewürfeltes Schweinefilet oder zerlegtes Huhn mit in den Topf.

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So ganz stimmt das glaube ich nicht - die „Ratatouille“ ist
nur in der Art der Zubereitung häufig unterschiedlich.

Posting „Ratlos…“ nicht richtig gelesen?

Im eigentlichen Sinne bezeichnet sie aber schon eine spezifische
Kombination an Zutaten - und die waren richtig, bis auf die
Wichtigste: Olivenöl!

Richtig !
Nur, wer geht nicht davon aus das bei Südländlichen Zubereitungen „Olivenöl“ dazu gehört?
Ich hatte doch nur die Gunddaten erwähnt, wobei ich doch sofort auf das regionale hingewiesen habe.
Mit absicht habe ich eine rezeptur vermieden, wie auch in der HP. Wie gesagt regional.

Bei der Raratoille handelt es sich streng genommen um eine
Gemüsebeilage.

Ab sofort werde ich mich hier nicht mehr als Franzose ausgeben, oder soll ich mich Schämen als CFO ?

Gemüse werden in Frankreich gekocht, geschmort
oder Gedünstet.

Gekocht ? Nie!!

Die robusten Gemüse werden in Olivenöl und
Knoblauch gedünstet. Eine (die berühmsteste) Variation aus
Tomate, Paprika, Zuchini und Aubergine nennt sich Ratatouille.

Hatte ich da was falsches Geschrieben ? Oder irgendwie was vergessen?

Variationen oder ähnliches ergeben sich aus diesem Verständnis

  • für „Gemüsebeilagen“ gibt es ja auch entfremdete
    Verwendungsmöglichkeiten:

Kalt serviert, das Öl nach dem Kochen

Da ist doch schon wieder das KOCHEN!

abgetropft,

???

mit ein
wenig Zitronensaft beträufelt, kann man die Ratatoille als
Vorspeisensalat servieren (mit Weißbrot).

Hatte ich was anderes geschrieben? Wobei das Wort „Vorspeisensalat“ mir etwas im Magen liegt. Als Entré wäre die Bezeichnung wesentlich besser bezeichnet.

In Spanien gibt’s
die „Baskische Gemüsepfanne“, eine Ratatoille aus der Pfanne -
mit einem Spiegelei im Gemüse gegart.

Falsch! Der Baske ist Franzose oder Spanier (kommt immer auf den Ausweiß an).

Vergleichen wir einmal die Ratatoille mit grünen Bohnen, so
weiß man, daß diese nicht nur als Salat oder Beilage serviert
werden können, sondern auch als Eintopf (z.B. Birnen, Bohnen
und Speck).

Stimme ich voll zu, aber hier ging es doch um Ratatouille. Da könnte ich auch Himmel und Erde als vergleich nehmen. Das finde ich alledingst nicht richtig.

Dies ist meine persönliche, am meisten

favorisierteste Verwendung: Ich bereite das Ratatoille in
einem hohen Topf und gebe zusätzlich noch kleine, pikant
gewürzte Fleischklößchen oder auch gewürfeltes Schweinefilet
oder zerlegtes Huhn mit in den Topf.

Jedem soll sein Rezept gegeben werden.
Jedem gehört das Recht Rezepte zu ändern.
Nur, VERFÄLSCHT diese nicht und berücksichtigt die Grundrezepte.
(Cambares 1746)

In diesem Sinn und in der Hoffnung hier kein Böse Blut gemacht zu haben.
Claude

Hallo, Claude!

ich sag hier ja selten was, aber glaubst Du, Du könntest:
1: Eine andere Meinung als Deine gelten lassen?
2: Einfach hinnehmen, daß Garen durch erhitzen einfach für einige „Kochen“ ist?
3: Vorspeise ist kein Salat. OK. Das weiß jeder. Und auch Du weißt, wie’s gemeint ist. Warum also Diskussion?

Deine Beiträge würden sich erfrischender lesen und (zumindest bei mir) die Ernsthaftigkeit unterstreichen, wenn sie in gutem Ton verfasst wären.
Ich finde Deine Rezepte und Tipps Klasse, Deine Kommentare bescheuert.
Versuch mal, da Abhilfe zu schaffen. Es gibt noch andere, gute Köche.
Ich fänds erfrischend.

Dich grüßt,

Marcus

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Kein Gedanke an böses Blut.

Dennoch: Zwei Punkte sind bei der Ratatouille meiner Meinung nach entscheidend, und zwar

    • die spezifischen Zutaten
    • die deftige Zubereitung mit Olivenöl

Gemüse wird überall auf der Welt und auch in Frankreich gekocht (in Salzwasser). Gerade die „Französische Küche“, die zu Weltruhm gelangt ist, zeichnet sich bei einigen Gemüsebeilagen durch gekochtes Gemüse aus. Natürlich stimme ich in soweit zu, als daß die Franzosen solch zubereitetes Gemüse häufig „abfällig“ als „a l’anglaise“ bezeichnen. Das Kochen von Gemüse nennt sich meiner Kenntnis nach auch „blanchieren“, ich könnte einmal spekulieren, welchen sprachlichen Stamm dieses Wort hat…

Die „Baskische Gemüsepfanne“ habe ich in einer Rezeptsammlung der berühmtesten Spanischen Rezepte stehen. Natürlich ist es wie bei ganz vielen Rezepten schwierig, diese nur einer Nationalität zuzuordnen - Türkei/Griechenland, Spanien/Frankreich etc. Zur Herkunft, Namensgebung oder anderem kann ich bei diesem Rezept nichs sagen - ich habe die Information einfach 1:1 aus der entsprechenden Quelle übernommen.

Als Anregung wollte ich eben nur geben, daß man aus der Ratatouille außer einer Gemüsebeilage eine Menge mehr machen kann - eben so wie im Ausgangsposting beschrieben z.B. mit Käse überbacken o.ä.

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Hallo Marcus,

angedünstet (oder doch gekocht ?) wurden ganz leicht Zwiebelscheiben mit Knoblauch.
Das Fleisch wurde hinzugegeben, gesalzen , gepfeffert, dazu etwas Kümmel.
Als das Fleisch leicht am gelieren war wurde es mit etwas Tomatenmark, frischen hackten, enthäuteten Tomaten, leicht gebunden und mit etwas Weißwein abgelöscht. Dazu noch etwas Brühe.
Das Fleisch dünstete (oder kochte es ?) langsam während 2 Stunden vor sich hin.
Die Speise war ein TRAUM.
Hätte ich jedoch statt „dünsten“ das Fleisch „gekocht“, wäre das Fleisch Leder gewesen. Auch nach Stunden noch.
Soviel zu einem Posting „Dünsten ist in Deutschland Kochen, auch auf … ! ! :wink:).
Rote Schatten gingen an mir vorbei, aber den blauen habe ich , fast, ignoriert.
In jedem Kochbuch steht der Unterschied.
Um nun den „Kulturbanause“ , dieser Speise, den Appetit noch ganz verderben zu können:
Es waren Kutteln, besser bekannt als Pansen !
Es gibt Begriffe wie „Dünsten“, „Kochen“, „Schmoren“, etc. die jeder, auch besserer Koch als ich kennt. Wer keinen „blauen Dunst“ hat, sollte sich jedoch auf eine sichere Seite begeben. Vielleicht könnte da ein Lesen einer Fachliteratur behilflich sein, bevor solche Begriffe als falsch dargestellt werden. Andere haben dafür Jahre eine Ausbildung gemacht und mischen sich nicht in anderen Berufen ein von denen sie keine Ahnung haben.
Wobei ich hier mir nicht erlaube eine QUALI in Abrede zu stellen, nur…
Wo sollte der Schuster bleiben? Ich erlaube mir kein Urteil über EDV, Bäcker, Metzger oder andere, auch wenn ich meine es besser zu wissen.
Mein Fach ist das meine und kein anderes.
Claude
PS: Ich kenne meinen Beruf seit 1961. Seither ist nichts an mir vorbei gegangen. Dafür ist mein Beruf mehr als vielseitig. Nur, ich schreibe aus dem Bauch und nicht aus Büchern oder aus was ich mal im Internet gelesen habe.
Praktiker sind nun so. Und, ich habe doch nur aus der Praxis geschrieben und geantwortet! Sollte ich nun LIEBER so und so schreiben ? mich entschuldigen das ich etwas „BRUTALOS“ schreibe , woher weiß ich das es falsch ankommt ?, lebe im Ruhrgebiet und da ist die Sprache so.

Hallo Claude

Praktiker sind nun so. Und, ich habe doch nur aus der Praxis
geschrieben und geantwortet! Sollte ich nun LIEBER so und so
schreiben ? mich entschuldigen das ich etwas „BRUTALOS“
schreibe , woher weiß ich das es falsch ankommt ?, lebe im
Ruhrgebiet und da ist die Sprache so.

Ich lebe auch im Ruhrgebiet, meine Sprache ist nicht so.
Praktiker ist für Dich eine Entschuldigung, wenn Du keine Ahnung von den Fakten hast, das kann man aber lernen.
Deshalb muß man nicht andere runtermachen, so toll ist ein exBundesbahnkoch ja auch nicht.
Das kenn ich von Dir von Anfang an, Du willst es wohl nicht anders.
Reiß Dich bitte im Zukunft etwas zusammen, sonst werde ich solche Beiträge löschen.
Gruß
MOD Rainer