Es handelt sich um eine Frage Eltern-Kind, wobei das Kind offensichtlich erwachsen wird…
Meine Tochter wird im Mai 18 und hat seit 10 Tagen einen Freund. Seitdem ist wie ausgewechselt. Wenn sie ausgeht, kommt sie auch unter der Woche um 23.30 nach Hause und am Wochenende erst um 2.00. Ausgeschlafen ist sie dann am nächsten Morgen nicht und lenken kann ich sie auch nicht mehr.
Dabei macht sie Abitur…nicht einfach, wie ich darauf reagieren soll.
Muss ich da einfach durch? Für eure Ratschäge wäre ich dankbar.
Wenn sie ausgeht, kommt
sie auch unter der Woche um 23.30 nach Hause und am Wochenende
erst um 2.00.
Äh ja… und wo ist das Problem? 23:30-7:00, das sind 7,5h. Gut, sollte man nicht jeden Tag machen, aber an sich nicht problematisch. Am WE um 2:00 zu hause ist doch völlig harmlos.
Hört sich nicht weiter schlimm an und mit ähnlichen Zeiten haben ich ein 2,2 Abi gemacht (und da war das Abi noch härter als heute…).
und lenken kann ich sie auch nicht mehr.
Ich würd’ mal sagen Deine „Kleine“ wird erwachsen, lass sie doch. Wenn sie bis jetzt noch nicht mal abends bis halb zwölf draußen sein durfte, scheint sie mir eh’ zu sehr unter’m Pantoffel zu stehen.
irgendwie kamen mir beim Lesen Deines Postings viele Fragen in den Sinn.
Seitdem ist wie ausgewechselt.
Wie war sie denn vorher? Ausgehen statt bis 23:30 nur bis 23:00? Oder brav um 19 Uhr zum Sandmännchen daheim? Wie hattet Ihr den „Ausgang“ bisher geregelt? Kam sie da zuverlässig und pünktlich heim?
Wie ist sie sonst in Punkto Zuverlässigkeit? Sprich, vergisst sie in trauter Runde mit ihren Kumpels schonmal die Zeit oder steht sie meistens pünktlich auf der Matte oder gibt Bescheid?
Und wenn sie erst am Abend um halb 12 heimkommt - ist sie dann morgens aus dem Bett zu kriegen? Und tagsüber fit? Was sagen die Schulnoten dazu?
Was sagt überhaupt die Tochter selber dazu? Sprich, entschwindet sie mit den Worten „bin dann mal weg“ und taucht zu unbekannter Zeit wieder auf? Oder redet Ihr vorher drüber, mit wem und wohin sie unterwegs ist und wann und wie sie heimzukommen gedenkt?
Muss ich da einfach durch? Für eure Ratschäge wäre ich
dankbar.
Wie hast Du denn bisher reagiert?
Eigentlich sind’s nur Fragen geworden, aber vielleicht magst ja zu der einen oder anderen mal was schreiben, so dass wir wissen, wie’s Euch in der Vergangenheit ging Denn einen 180°-Wechsel im Erziehungsstil ist nie gut *fg*
ich denke auch, dass das für eine 17-jährige vollkommen normale Zeiten sind.
Meine Tochter wird im Mai 18 und hat seit 10 Tagen einen
Freund. Seitdem ist wie ausgewechselt.
Inwiefern denn ausgewechselt? Nur in Bezug auf das Wegbleiben? Wie ist denn Euer Verhältnis zueinander? Erzählt sie, was sie macht? Weißt Du, mit wem sie unterwegs ist? Kennst Du ihren Freund - und was hältst Du von ihm? Damit meine ich nicht, dass Du ihr vorschreibst, ob sie mit ihm zusammen sein darf oder nicht, sondern einfach, was Du persönlich von ihm hältst. Macht er einen (dem Alter entsprechenden!) ‚guten‘ Eindruck auf Dich? Dann würde ich mir absolut keine Gedanken machen.
Gedanken würde ich mir nur dann machen, wenn sie sich komplett von Dir zurückzieht, Ihr vor diesem Freund aber ein absolut offenes Verhältnis zueinander hattet. Wobei es in ihrem Alter auch absolut normal ist, eben nicht mehr alles den Eltern zu erzählen.
Ich denke, dass sie einfach erwachsen wird und außerdem so viel Zeit wie möglich mit ihrem Freund verbringen möchte. Darf sie ihn denn über Nacht auch mit nach Hause bringen bzw. bei ihm übernachten? Das wäre auch noch eine Möglichkeit, in seiner Nähe zu sein, ohne dass sie jeden Tag ewig lange unterwegs ist (und zudem könntet Ihr den Freund so besser kennen lernen). Okay, ob die beiden dann so viel mehr Schlaf bekommen, ist fraglich *g*, aber zumindest hätte sie so das Gefühl, dass ihre Eltern die Beziehung und ihr Erwachsenwerden akzeptieren und sie darin unterstützen - was (vermutlich) wiederum zur Folge hätte, dass sie Euch gegenüber offen bleibt (ich gehe jetzt davon aus, dass sie das bisher war) und eher für Gespräche bzgl. Eurer Sorgen wegen Weggehen-Abi bereit ist (womit ich nicht meine, dass Ihr es ihr dann ‚verbieten‘ könnt/sollt, sondern einfach das Thema ansprechen - vielleicht werden Eure Bedenken dann ja sogar ausgeräumt).
Eigentlich wollte ich ja nur die Bestätigung, dass das normal ist und ich mir keine Sorgen machen muss…
Sie ist meine Älteste. Bis vor kurzem war sie eben noch wie 15 und jetzt ist sie 18, irgendwie plötzlich.
Heute habe ich ihr erlaubt -nachdem ihr mich beruhigt habt-, dass sie mit 3 Freundinnen und einem Freund Filme anschauen darf und in dem Vereinsheim auch übernachten. Falls sie und ihre Freundin es sich aber anders überlegen, hole ich sie auch ab.
Und sie war nur bis 22.00 bisher weg.
Sie vergisst die Zeit, wenn sie mit Freunden jetzt unterwegs ist.
Der Freund ist nett und ich bin mit ihrer Wahl sehr einverstanden
Morgens ist sie sehr verkatert, wenn sie nicht genügend geschlafen hat und ist fast nicht wachzukriegen. Auswirkungen auf die Schulnoten sind noch nicht feststellbar, da es ja erst 14 Tage so geht.
Und unser Verhältnis ist immer noch offen und sie hat sich nicht zurückgezogen, d.h. sie sagt, wo sie ist und mit wem. Nur das wie lange hat sie definitiv noch nicht im Griff.
Sie weiss, dass ich manchmal erst die Gedanken sortieren muss, bis ich entscheide. Wobei das mit meinen Entscheidungen eher zu Ende geht…ist schon klar. Dann muss sie selbst entscheiden…Das ist schon eine 180 Grad Kehrtwendung in der Erziehung. Aber die Mutter ihrer besten Freundin sieht keine Bedenken, sie dort übernachten zu lassen und so habe ich halt meine Meinung geändert und nichts mehr dagegen.
und über die Gefahren bei Glatteis habe ich dann doch sehr gelacht…