Rauchen - Nichtrauchen - was für ein Streß

Rauchen - Nichtrauchen - was für ein Stress

Hallo,
wie Ihr es am Titel erkennen könnt bin ich Raucher, manchmal Nichtraucher ach egal was auch immer.
Es macht mir sehr zu schaffen mir ständig die Glimmstängel in den Mund zu stecken und mich zu vergiften.
Habe in dem letzten halben Jahr mehrmals aufgehört, mit Kursen die von 100 € bis 299 € gekostet haben, jedes mal mit guten Vorsätzen, manchmal hat es ein Monat gehalten aber meistens mit sehr viel selbst Disziplin. Irgendwann kommt der Moment der Langenweile, Stress, ach egal ein Grund habe ich immer gefunden um mir wieder eine anzustecken. Ich muss schon sagen es ist ein riesen Stress für den Körper wie auch für den Geist.
Würde gerne erfahren ob es dem einem oder anderem ähnlich geht, vielleicht kann man sich gegenseitig helfen.

Gruß Peter

Würde gerne erfahren ob es dem einem oder anderem ähnlich
geht, vielleicht kann man sich gegenseitig helfen.

Hi Peter

Ich verstehe dich allzugut.

Ich habe zwei oder drei Jahre gebraucht, bis ich damit fertig war. Und das auf Kosten meiner Gesundheit.

Es ist eine Sucht, die vom rein Körperlichen ausgeht und somit für mentale Argumente taub ist. Er will rauchen und damit basta. So ist die Antwort des Körpers.

Ich weiß nicht was dir helfen wird, jeder muß vielleicht seine eigene Methode finden, aber wenn man die ersten Schritte ohne zu Rauchen geschafft hat, entsteht so wie du es auch richtig beschreibst, eine Leere ohne Sinn. Dann muß man den Mut haben dieses Neuland das Seins das sich vor einem eröffnet, zu konfrontieren, - egal was kommt.

Dann öffnet sich langsam ein neuer Weg, eine neue Lebenshaltung wird geboren und man findet sich als eine neue Perönlichkeit, mit neuen Interessen, vielleicht auch neuen Freunden usw.

also, nicht aufgeben :wink:

gruß
rolf

Hallo Peter

Ich habe mir das rauchen abgewöhnt mit Hilfe des Buches von Allen Carr.

Ist alles eine Kopfsache wenn du fest daran glaubst das du keine Enzugserscheinungen hast wirst du auch keine verspüren.

Dein Suchtgedächtnis erinnert dich nur immer wieder daran und gaukelt dir vor.Ach wie schön es doch war mit dem rauchen.

Du brauchst aber die Zigaretten gar nicht.

Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt es ein sogenanntes:Rauchfrei-Starterpaket Artikelnummer:31350100.

-In dem Paket ist ein sogenannter „Relax“-Ball zur Ablenkung und Entspannung

-Eine Dose voller Pfefferminzpastillen

-Für die Jacke ein „rauchfrei“-Anstecker

-Ein Kalender für die ersten 100 Tage mit Abbildungen und praktischen Tipps

-Ein Tischaufsteller „rauchfreie Umgebung“

-Broschüre „Ja,ich werde rauchfrei“

Das ganze kostet auch nichts auch kein Porto.

Kopf hoch du schaffst das schon.

Freundliche Grüsse vom Zitronenfalter

Hallo,

wie Ihr es am Titel erkennen könnt bin ich Raucher, manchmal
Nichtraucher ach egal was auch immer.
Es macht mir sehr zu schaffen mir ständig die Glimmstängel in
den Mund zu stecken und mich zu vergiften.

Vielleicht hast Du bei dieser Angelegenheit auch nur einen falschen Ursachenbezug im Zusammenhang mit dem, was Du dann als „Streß“ dabei bezeichnest.
Du meinst offensichtlich, das Rauchen an sich würde für diesen Streß ursächlich verantwortlich sein.
Das ist es tatsächlich aber nicht.

Das, was als „Streß“ eine Begriffszuordnung bekommen hat, ist in Wirklichkeit ja nichts anderes als eine Ausdrucksform von „Angst“.
Und jede beliebige „Angst“ wird wiederum erst gemacht.

Ich meine daher, daß nicht nur Du diesen „Streß“ in diesem Zusammenhang deswegen so empfindest, weil eine ja ganz offensichtliche und bereits in die „Gesetzgebung“ eingreifende „Feindbildungskampagne“ entstanden ist, die dann - wegen der damit verbundenen manipulativen Folgen - bis hin zu den „besten Freunden“ auch in deren Haltung so vertreten wird.
Der „Streß“ daran ist daher nichts anderes, als der Ausdruck dieser de facto nicht mehr bestehenden eigenen Willensfreiheit dabei.

Nicht daß ich das Rauchen empfehlen würde. Nur es ist mit Sicherheit weniger „gesundheitsgefährlich“ als diese Feindbildungskampagne.
Entstanden ist diese ja deswegen (in den USA), weil die medizinische Forschung aufgrund falscher Theorieannahmen über den Menschen an sich bis heute zu keiner Ursachenfindung der körperlichen Krankheiten gekommen ist und als „Ersatzursache“ dann halt „Schuldige“ an den Pranger stellt, um nicht selber in den Blickpunkt der Kritik zu geraten.

Grüße

Gert

P.s.: Ich rauche übrigens seit nun bald vierzig Jahren (filterlos) und mein letzter ernst zu nehmender Arztbesuch war bei meiner Blinddarmoperation vor etwa dreissig Jahren…

Ich meine daher, daß nicht nur Du diesen „Streß“ in diesem
Zusammenhang deswegen so empfindest, weil eine ja ganz
offensichtliche und bereits in die „Gesetzgebung“ eingreifende
„Feindbildungskampagne“ entstanden ist, die dann - wegen der
damit verbundenen manipulativen Folgen - bis hin zu den
„besten Freunden“ auch in deren Haltung so vertreten wird.
Der „Streß“ daran ist daher nichts anderes, als der Ausdruck
dieser de facto nicht mehr bestehenden eigenen Willensfreiheit
dabei.

Die Willensfreiheit des Fragestellers hat offenbar entschieden, mit dem Rauchen aufhören zu wollen. Vielleicht nicht direkt beim Rauchen, aber rein prinziiell ist es ethisch wie medizinisch anfechtbar, einen Suchtkranken seiner „Willensfreiheit“ zu überlassen.

Entstanden ist diese ja deswegen (in den USA), weil die
medizinische Forschung aufgrund falscher Theorieannahmen über
den Menschen an sich bis heute zu keiner Ursachenfindung der
körperlichen Krankheiten gekommen ist und als „Ersatzursache“
dann halt „Schuldige“ an den Pranger stellt, um nicht selber
in den Blickpunkt der Kritik zu geraten.

Da gibt es in der Tat noch viele offene Fragen: Sind Barbecues die Ursache von Raucherbeinen? Haben Berufskraftfahrer besonders häufig Teerlungen? Ist Lungenkrebs auf den übermäßigen Verzehr von Meeresfrüchten zurückzuführen?

P.s.: Ich rauche übrigens seit nun bald vierzig Jahren
(filterlos) und mein letzter ernst zu nehmender Arztbesuch war
bei meiner Blinddarmoperation vor etwa dreissig Jahren…

Das ist zu beglückwünschen und angesichts der Kassenlage unseres Gesundheitssystems zu begrüßen. Du stirbst mit gutem Beispiel voran.

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Nicht daß ich das Rauchen empfehlen würde. Nur es ist mit
Sicherheit weniger „gesundheitsgefährlich“ als diese
Feindbildungskampagne.

Ob du rauchst oder nicht ist mir völlig egal. Selbstmord ist ja nicht verboten. Du vergißt aber in egostischer Weise, daß Rauch eine Geruchsbelästigung ist, bei ich nicht gewillt bin, mich der unfreiwillig aussetzen zu müssen. Was würdest du sagen, wenn ich in ein Restaurant gehe und Buttersäure versprühe?

Gruß
dataf0x

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Die Willensfreiheit des Fragestellers hat offenbar
entschieden, mit dem Rauchen aufhören zu wollen. Vielleicht
nicht direkt beim Rauchen, aber rein prinziiell ist es ethisch
wie medizinisch anfechtbar, einen Suchtkranken seiner
„Willensfreiheit“ zu überlassen.

Ich habe mal eine eigene Untersuchung ganz privat aus reinem Interesse gemacht und dabei festgestellt, daß +/-99% aller beliebig körperlich Erkrankter regelmäßig in der Nase bohren.
Die Korrelation ist enorm, möglicherweise ist das ja die Ursache.
Auch eine Sucht möglicherweise, bei der man über eine Kontrolle der diesbezüglichen Willensfreiheit nachdenken solte, hm?

Eine „wissenschaftliche“ Ursachenfeststellung ist ja unantastbar, nicht wahr, da kommen gleich Aggressionen hoch, wie man sieht.
Darüber redet „man“ doch lieber nicht, nicht wahr?

Was sag´ ich immer: Angst , wo man hinschaut…

Ich habe mal eine eigene Untersuchung ganz privat aus reinem
Interesse gemacht und dabei festgestellt, daß +/-99% aller
beliebig körperlich Erkrankter regelmäßig in der Nase bohren.
Die Korrelation ist enorm, möglicherweise ist das ja die
Ursache.
Auch eine Sucht möglicherweise, bei der man über eine
Kontrolle der diesbezüglichen Willensfreiheit nachdenken
solte, hm?

Eine „wissenschaftliche“ Ursachenfeststellung ist ja
unantastbar, nicht wahr, da kommen gleich Aggressionen hoch,
wie man sieht.
Darüber redet „man“ doch lieber nicht, nicht wahr?

Was sag´ ich immer: Angst , wo man hinschaut…

Wo Du in meinem Beitrag Aggressionen siehst, ist mir ein Rätsel.
Eine wissenschaftliche Ursachenfeststellung ist gewiss nicht unantastbar, aber um sie anzutasten muss man schon eine gleichermaßen fundierte Argumentation vorweisen. Stand der Forschung ist, dass Rauchen eine Suchtkrankheit ist, Nasenbohren nicht. Du kannst jederzeit eine medizinische Publikation anfertigen, um dies zu wiederlegen. Ich rechne Dir da aber nicht allzu große Chancen zu, weil die meisten „Angstmacher“ mehr Kompetenz aufweisen als Du.
Im übrigen liefert uns dein Verständnis der menschliche Willensfreiheit jährlich tausende Drogentote. Dass Du mit einer „weichen“ Droge deine Gesundheit schädigst, sei Dir gegönnt. Aber gleichsam pauschal die Existenz von Suchkrankheiten zu leugnen und Abhängikeit als bürgerliches Grundrecht umzudeklarieren, ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die ein einmaliger Fehler körperlich und seelisch zugrunde gerichtet hat.
In diesem Beitrag findest Du massenweise Aggressionen.

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Ich habe mal eine eigene Untersuchung ganz privat aus reinem
Interesse gemacht und dabei festgestellt, daß +/-99% aller
beliebig körperlich Erkrankter regelmäßig in der Nase bohren.
Die Korrelation ist enorm, möglicherweise ist das ja die
Ursache.
Auch eine Sucht möglicherweise, bei der man über eine
Kontrolle der diesbezüglichen Willensfreiheit nachdenken
solte, hm?

Eine „wissenschaftliche“ Ursachenfeststellung ist ja
unantastbar, nicht wahr, da kommen gleich Aggressionen hoch,
wie man sieht.
Darüber redet „man“ doch lieber nicht, nicht wahr?

Was sag´ ich immer: Angst , wo man hinschaut…

Wo Du in meinem Beitrag Aggressionen siehst, ist mir ein
Rätsel.
Eine wissenschaftliche Ursachenfeststellung ist gewiss nicht
unantastbar, aber um sie anzutasten muss man schon eine
gleichermaßen fundierte Argumentation vorweisen.

Hallo Richard,

ich muß Dir natürlich zugestehen, daß Du - weil wir uns hier noch nie getroffen haben - die umfassende Argumentation, mit der die obige verkürzte Aussage von mir vorgebracht wurde, nicht kennen kannst.

Dann mußtest Du natürlich aus meinem Beitrag nur so etwas wie „Polemik“ (falsch) heraus gelesen haben.

Auf meiner VIKA findest Du den Link, unter dem Du, wenn Du willst, diese gesamtheitliche Argumentation darüber als Diskussionsvorschlag einsehen oder auch herunter laden kannst.
Oder auch nicht, natürlich.

Die Diskussion darüber ist schon längst abgehandelt, nicht hier in diesem Forum, aber sie ist hier auch bekannt, und daher war mein Beitrag sozusagen ein „Zwischenruf“ zur Erinnerung.
Natürlich in erster Linie auch eine Antwort auf die gestellte Frage.

Wenn ich hier daher noch einmal feststelle, daß die seitherigen wissenschaftlichen Ursachenbegründungen nicht nur keine sind, sondern in sich den Grund dafür darstellen, daß es alle diese scheinbaren „Probleme“, wie „Sucht“ u.v.a.m. überhaupt gibt, dann mag das so verkürzt als „Polemik“ erscheinen, ist es aber nicht.
Nach einigen „Schrecksekunden“ ist es letztlich dann noch immer ganz einfach verstanden worden, daß und vor allem warum das so ist.

Hoffe, die möglichen Mißverständisse sind damit geklärt.

Grüße
Gert

Kenne ich auch…
Hallo Peter,

wenns jetzt nicht klappt, klappts später…lach !!
(Drück dir mal feste die Daumen…)

Auch ich kämpfe mit den Fluppen, schrecklich !!

Jeeeden Abend, wenn ich ins Bett gehe spulen meine Gedanken den Film der Filme ab…"Ab morgen rauche ich nicht mehr " !!!

Pustekuchen, funktioniert einfach nicht !

Hust, hust…, vielleicht ist es Schicksal.

Selbstmord auf Raten, der schwache Wille…,und genau deeer ist sooo stark.

Komisch, nicht wahr ??

Wir gehen alle unseren Weg, und wollen einfach nicht loslassen.

Wünsche dir viel Glück…

Katrinchen

[MOD: Antwortartikel ohne inhaltliche Veränderung verschoben]

ich muß Dir natürlich zugestehen, daß Du - weil wir uns hier
noch nie getroffen haben - die umfassende Argumentation, mit
der die obige verkürzte Aussage von mir vorgebracht wurde,
nicht kennen kannst.

Dann mußtest Du natürlich aus meinem Beitrag nur so etwas wie
„Polemik“ (falsch) heraus gelesen haben.

Ich halte es für üblich, Diskussionen auf einen Thread zu beschränken.
Ich war und bin der Meinung, dass Deine beiden anfänglichen Artikel der Suchtproblematik - welcher Ursache man sie auch immer zuschreibt - nicht gerecht werden, weil sie an der Lebensrealität von Suchtkranken (in deiner Terminologie wohl „Menschen, die willentlich Stoffe aufnehmen, um ihr Wohlbefinden zu steigern“) vorbei geht. Meine Antworten waren daher die gerechtfertigte Reaktion auf das Geschriebene.
Da Du jetzt das Dokument auf deiner Vika in die Diskussion eingeführt hast, hat sich allerdings herausgestellt, dass deine Stellungnahme in der Tat Produkt eines seriös gemeinten Diskurses sind, und Aggressionen dagegen folglich ungerechtfertigt sind.
Ich habe jedoch das Dokument in Auszügen gelesen und muss sagen, dass ich es in seiner Intention als unglaubwürdig, in der Argumentation als fachlich fragwürdig und in seinem Standpunkt als unhaltbar betrachte. Man sehe mir nach, dass ich darüber keine weitere Diskussion führen möchte, zumal diese ja offenbar schon abgehandelt ist.

(in deiner Terminologie wohl
„Menschen, die willentlich Stoffe aufnehmen, um ihr
Wohlbefinden zu steigern“) …

Man sehe mir nach, dass
ich darüber keine weitere Diskussion führen möchte, zumal
diese ja offenbar schon abgehandelt ist.

Abgesehen davon, daß Du mir eine Definition unterstellst und mit „Man“ wohl Deine Überheblichkeit signalisieren möchtest (worauf sich die gründet, weißt Du wahrscheinlich aber selber nicht), kann ich mich nicht erinnern, meinen Beitrag mit der Intention geschrieben zu haben, um mit Dir eine Diskussion zu führen.

Die wenigen Zeilen, die ich nun von Dir kenne, genügen mir aber natürlich bei weitem, um mir eine Meinung gebildet zu haben.
Du wirst auch noch drauf kommen, wie sehr Du daneben liegst.
Bist nicht der erste.

Hallo,

nun, vielleicht hast du das falsch verstanden, ich habe nicht nach dem Weg des Weiterrauchens gefragt, weil das mittlerweile jedem bekannt sein sollte, daß es ungesund ist und einfach in vieler Hinsicht sehr unangenehm ist, sondern nach den Wegen des Aufhörens.
Wenn du ein überzeugter Raucher bist und bist glücklich damit, dann muß man es respektieren, man muß aber auch die Nichtraucher und auch die, die es werden wollen respektieren und sie wenn möglich unterstützen (wenn man mag und kann)
Trotz allem vielen Dank für deinen Beitrag

Gruß
Peter

Hallo,

nun, vielleicht hast du das falsch verstanden, ich habe nicht
nach dem Weg des Weiterrauchens gefragt, weil das mittlerweile
jedem bekannt sein sollte, daß es ungesund ist und einfach in
vieler Hinsicht sehr unangenehm ist, sondern nach den Wegen
des Aufhörens.

Na ja, meine Antwort bezog sich ja auch auf die Ursache des Stresses , den Du so zentral heraus gestrichen hast. Und wenn Du das noch einmal genau liest, war meine Antwort weder eine „Empfehlungs-“ noch eine „Bekämpfungsargumentation“.

Ich muss schon sagen es ist ein riesen Stress für den Körper wie
auch für den Geist.
Würde gerne erfahren ob es dem einem oder anderem ähnlich geht,
vielleicht kann man sich gegenseitig helfen.

Oder hab´ ich das falsch verstanden?

Grüße
Gert

Abgesehen davon, daß Du mir eine Definition unterstellst

Ich gebe durchaus zu mich mit der Aufstellung einer Definition in deinem Namen eines unfairen Diskussiosstils bedient zu haben, begründet mit der gereizten Atmosphäre dieses Threads. Dieses Vorgehen ist gerade deshalb so unfair, da es dir aufgrund deiner vorangegangenen Beiträge schwer fallen muss, glaubhaft zu bestreiten, dass diese Definition deinem Weltbild entspricht. Dass du das nicht einmal versucht hast, lässt den Ansatz der Selbsterkenntnis durchblicken. Ich
empfehle dir, dich solch hinterhältigen Angriffen in Zukunft zu entziehen indem du weniger Schießscheiben aufstellst.

und
mit „Man“ wohl Deine Überheblichkeit signalisieren möchtest
(worauf sich die gründet, weißt Du wahrscheinlich aber selber
nicht),

Auch wenn es anders erscheint, dies ist eine öffentliche Diskussion kein persönlicher Dialog. Sich mit „man“ unpersönlich an das Publikum zu wenden ist daher nicht ungewöhnlich oder überheblich sondern Mittel der Form. Für ein gelungenes Beispiel an Überheblichkeit halte ich hingegen:

Du wirst auch noch drauf kommen, wie sehr Du daneben liegst.

und das „Zugeständnis“ an mich, deine herausragenden Diskurse in der Vergangenheit nicht verfolgt zu haben.

Das was du als Überheblichkeit zu erkennen glaubst, sehe ich treffender als „Ablehnung“ bezeichnet. Die Ablehnung trifft dabei in keiner Weise deinen Standpunkt, sondern die selbstverständliche Art und Weise, in der du ernst zu nehmende Fakten ignorierst und durch unbegründete Thesen ersetzt. Ursache dieser Ablehnung ist die Durchschaubarkeit deiner Argumentation. Wenn man sich auf dem Psychologie-Brett bewegt, sollte man (Überheblichkeit?) darauf gefasst sein, dass die dort tätigen Autoren in der Lage sind, Beiträge und anderes Material (wie „DER PROBLEMFALL MENSCH“) unter dem Aspekt der fachlichen Ausrichtung dieses Brettes zu lesen:
Da unterstellst du den Vertretern der Ansicht, das der Konsum von Drogen gesundheitsschädlich ist und krankhaft abhängig macht, zunächst einmal Angst vor einer mysteriösen Lobby. Ich kann nicht mehr behaupten in dieser Frage objektiv zu sein, aber ich glaube nicht, dass nach objektiven Kriterien bei diesen Menschen Angstsymptome festzustellen sind. Vielmehr beruht diese Unterstellung auf deinem Bedürfnis, mit deinem Standpunkt Mut zu assoziieren. Eine „Holzhammer-Methode“ zur Steigerung des Selbstwertgefühls, ebenso wie die Einbildung, einer von Wenigen auf dem Pfad der Erkenntnis zu sein.
Rückschläge und Widersprüche zwischen den eigenen Erwartungen und dem, was sich davon erfüllt, gehören zum Leben dazu. Um damit zurechtzukommen, ist jeder Mensch darauf angewiesen, sich Erklärungsmodelle für alles zurechtzulegen, was er im eigenen Leben für unzureichend hält. Wer dabei aber nach dem Motto vorgeht „Die Realität hat sich geirrt“ und versucht durch missionarische Verbreitung von Fehlurteilen Schwächen zu Tugenden zu erklären, kann nicht erwarten, von seinen Mitmenschen ernstgenommen zu werden (natürlich wirst du abstreiten, von Leuten, die du für verblendete Gesundheitszombies hältst, ernstgenommen werden zu wollen, die Existenz deines Aufsatzes hat dies aber bereits widerlegt). Die Glaubwürdigkeit vor sich selbst hat derjenige schon längst verloren. Ein parawissenschaftliches oder politisches Brett würde deinen Thesen sicher mehr Freiraum bieten.

kann ich mich nicht erinnern, meinen Beitrag mit der
Intention geschrieben zu haben, um mit Dir eine Diskussion zu
führen.

Natürlich nicht…Aber dass man (in dem Fall ich) ein wenig Zeit darauf ver(sch)wendet, das war dir schon recht. Soviel zum Thema Durchschaubarkeit.

Hallo Richard,

ich nehme jetzt nicht konkret und einzeln auf Deine vorgebrachten Kritikpunkte Bezug, weil ich Deine Argumentation natürlich gesamtheitlich verstehe und Dir völlig zugestehe, daß sich diese Deine Sicht aus meinen Einträgen hier so ergeben haben muss.

Wenn ich also bloß sage, daß Du gewissermaßen „unschuldig zum Handkuss gekommen bist“, dann ist das sicher kein unmittelbar sehr einleuchtender Versuch einer „Gegendarstellung“, es ist aber doch so.

Es ist nämlich so, daß ich nach nun fast zehnjähriger Miteilung dieser Zusammenhänge die „Erstreaktionen“ darauf zur Genüge kenne und erlebt habe, sie ihrem Grund nach natürlich auch verstehe (sie sind ja in sich in dieser Sicht als vorherzusehen erklärt), aber kein Verständnis mehr dafür aufwende.
Das ist dann auch keine Geringschätzung des anderen, wie das dann immer falsch interpretiert wird.

Vereinfacht ist es vielleicht so deutlicher: Es steht ohnedies alles, was darüber als Denkgrundlage und -vorschlag zu sagen wäre, in diesem Manuskript.
Wenn´s einer - aus welchen Gründen immer - ablehnt oder sich nicht damit auseinander setzen will, dann ist das für mich völlig in Ordnung.
Ich habe nicht die Absicht, jemanden damit - wie Du das meintest - „missionieren“ zu wollen.

Andererseits würden aber dann genau solche Reaktionen: „Ich lehne dieses Konzept ab, Du hast mir quasi eine „Privatvorlesung“ nach meinen „Wünschen“ darüber zu halten“, mich in einer solchen „Rolle“ erscheinen lassen.
Ein Dritter würde sicher nach kürzester Zeit mit genau diesem Vorwurf in der Diskussion auftauchen.
Alles schon erlebt.

Und vor mir selber kann ich diese Haltung zwischenzeitlich deswegen auch einnehmen, weil von vielen anderen Seiten bereits die Bestätigung gekommen ist, daß „man“ mich als Person gar nicht braucht, um von diesem Vorschlag ausgehend, dann selber seine eigene Denkgrundlage weiter zu entwickeln.

Warum ich es in Form eines „Trivialkonzeptes“ gebracht habe und nicht an die „Wissenschaft“ in der entsprechend „angepaßten“ Form adressiert habe, ist auch dort begründet.

Also: Ich nehm´ Dir Deine „Reaktion“ in keinster Weise krumm und Du wirst mit dem hier von mir Gesagten nach Deinem Gutdünken umgehen.
Und ich hoffe, daß wir damit unser „Scharmützel“ hier zum geeigneten Abschluß gebracht haben.

Natürlich wird es mich nicht davon abhalten, auch weiterhin gelegentliche „Zwischenrufe“ dieser Art zu tätigen, wenn wieder mal wo was kompliziert gemacht wird, was eigentlich ganz einfach wäre.

Vielleicht „sieht“ man sich auf diese Weise ja wieder mal wo.

Grüße

Gert