Hi,
Ich vermute, dass wenn man so spaet angefangen hat, es gar
keine Rolle mehr spielt, was die Lebenserwartung betrifft?
Doch, es spielt immer eine Rolle. Und du hast ja noch fast dein halbes Leben vor dir!!
Man stirbt als Raucher ja nicht nur an den diversen Krebsen (nicht nur Lunge, sondern auch Kehlkopf und Mund) sondern auch an den diversen Herz- und Lungenkrankheiten.
Dass Rauchen die Herzkranzgefäße schwerst schädigen kann, ist bekannt.
Warum manche starke Raucher nicht erkranken, scheint noch nicht restlos geklärt.
Manche bekommen auch „nur“ ein Lungenemphysem, das irreversibel ist, und mit dem man dann mit einem Schlauch in der Nase und einer Sauerstoffflasche im Gepäck rumrennt.
Dazu: die Haut wird schlechter (weil auch die schlechter durchblutet ist), Rauchen verursacht Potenzstörungen (ja - ist so!) und Studien bestätigen, dass mit zunehmendem Alter auch die geistigen Fähigkeiten abnehmen (können), das Geruchs- und das Geschmacksvermögen lässt nach, die Zähne werden gelb und neigen verstärkt zur Parodontitis.
Und der Morgenkuss hat auch nach nur 8 Zigaretten einen geräucherten Geschmack.
Als wirklich starke (bis 60/Tag) Ex-Raucherin bin ich zwar sicher keine militante Rauchgegnerin geworden, es stört mich auch nicht hysterisch, wenn jemand neben mir raucht - ich rieche mittlerweile nur eine einzigen Zigarette, die vor Stunden in einem Raum geraucht worden ist.
Und aus Erfahrung und zusätzlich von einer „Raucherkrankheit“ Betroffene, kann ich nur jedem raten: lass es, wenn du es (noch) lassen kanst.
Gruß, Maresa
(Dialyse ist lebbar)