Rauchen und Saufen ist schädlich, das wissen alle, aber keiner schert sich was drum. Und wenn sich doch mal jemand erdreistet, einem Minderjährigen darauf hinzuweisen, das er nicht raucehn oder trinken solle, dann wird man als Erwachsener doch nur blöd angemacht.
Und außerdem finde ich die Regierung in den Punkten Alkohol und Tabak nicht konsequent genug.
Da wird versucht die Werbung zu verbieten, ok, im TV gibt kaum noch Tabakwerbung, jedenfals nicht direkt. Nur noch bei den diversen Sportübertragungen, kommt man an der Tabakwerbungnicht vorbei.
Und mit dem Alkohol, wollte man es mal versuchen, ist aber gescheitert.
Meinetwegen soll an ruhig, die Herstellung, den Vertrieb und den konsum von Alkohol und Tabak unter Strafe stellen. Und wenn die Staatsgewalt dann tatsächlich die gewalt hat dann wird es auch was.
Aber im Augenblich sieht es doch so aus.
Die Polizei jagd und fängt auch ein par illegale Zigarettenhändler, nimmt diese auch fest. Und was mach die Justiz, läßt das Pack wieder laufen. So macht es einfach keinen Sinn.
Und außerdem finde ich die Regierung in den Punkten Alkohol
und Tabak nicht konsequent genug.
Na Du bist ja naiv, der Staat kassiert damit rund 15 Milliarden im Jahr, glaubst Du ernsthaft, darauf wollte der Finanzminister verzichten?
Nie, woher soll das Geld denn sonst kommen?
Gruß
Rainer
verbote haben (sic) überhaupt keinen sinn bei drogen. der einzige effekt ist das anwachsen der kriminalität und das abgleiten der süchtigen in den untergrund und in prostitution, menschenhandel usw. also mit einem wort lauter dinge, die uns allen (auch die, die wir nicht direkt betroffen sind) unangenehm auffallen wird. der organisierten kriminalität muß das wasser abgegraben werden. verzicht auf drogen muß finanziell belohnt werden.
also:
abgabe von harten drogen durch ärzte.
legalisierung von drogenbesitz. steuerabgaben für ALLE weiche drogen.
bonusregelungen der krankenversicherungen für nichtdrogenkonsumenten.
angebot von entzugskuren, finanziert durch die „drogensteuer“.
hab mal eine Studie gelesen, nach der durch die höhere Sterblichkeit von Alkoholikern bzw. starken Rauchern trotz aller Kosten für das Gesundheitswesen die ökonomische Bilanz positiv ausfällt, da sie
1.zu Lebzeiten satt Steuern abführen
2. früh sterben (im statistischen Durchschnitt) und daher weder Rentenkassen noch Krankenkasse lange in anspruch nehmen können.
Ich meine, es ist eher ein Ärgernis ganz anderer Art. Es ist etwas, was man offensichtlich auch mit harten Strafen (siehe Prohibition in USA) nicht in den Griff bekommt, sondern nur durch Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse. Also zeigt der Drogenmissbrauch an, dass „etwas stinkt im Lande Dänemark“ (die Dänen mögen mir verzeihen) in diesem Land. Und das ist unangenehm…
Nicht strafen, ungerechte Hilfe streichen!
Fast jede Versicherung behandelt zur Zeit
schon besondere Risikogruppen, insbesondere
Menschen mit Risikosportarten, als unerwünscht,
z.B. durch Ausschluß aus der
Erwerbsunfähigkeitsversicherung.
Warum sollte man nicht für Rauchern (was ja
sehr leicht medizinisch nachprüfbar ist)
bei den gesetzlichen Krankenkassen die
Hilfe bei definitiven Raucherkrankheiten
zumindest teilweise abbauen?
Sie könnten ja meinetwegen gerne eine private
Zusatzversicherung gegen Raucherbein und Teerlunge
abschließen, so lange sie nicht Nichtrauchern
auf die Tasche fallen …
Wer glaubt, der Vorschlag sei zu drastisch,
der führe sich vor Augen, wie das Gesundheitswesen
sich in den letzten … sagen wir … zwanzig
Jahren verändert hat. Es wird einen weiteren Abbau der
Leistungen geben, da führt kein Weg dran vorbei.
Die einzige Frage ist, an welchen Stellen
abgebaut werden soll.
Hallo Marco
Versicherungen sind glücklich über Raucher, die sterben eher.
Das spart viel Geld.
Wart mal ab, vielleicht kommt unsere Regierung noch drauf, Rentner zum Rauchen zu zwingen *g*
*wink*
Rainer
hi
ohne Spaß: Mein Vater, Psychiater und Experte für Altersdemenz, sagt immer, dass wer mit 50 noch kein lungenkrebs hatte mit dem Rauchen anfangen soll. Das Nikotin ist irgendwie gut gegen Demenz und/oder Alzheimer. Wissenschaftlich hab ich natürlich keine Ahnung.
gruesse
Raoul
Angeblich will die Bundesregierung ja den rauchern an den Kragen und besonders Kindern und Jugendlichen den Zugang erschweren.
Preiserhöhungen spülen aber nur Geld in die Kassen, mehr nicht.
So lange noch überall Zigarettenautomaten hängen ist alles andere nur unehrlich.
…Staat kassiert damit rund 15
Milliarden im Jahr, glaubst Du ernsthaft, darauf wollte der
Finanzminister verzichten?
Dem kann ich nur zustimmen. Ohne die Süchtigen wäre unser Staat bankrott. Außerdem lebt vom Drogenkonsum ein Wirtschaftszweig. Bars leben nunmal vom Alkoholverkauf.
Es hat in diesem Staat jeder das Recht, sich über die Drogen Alkohol und Nikotin zu informieren und somit darf er die Drogen konsumieren oder nicht. Verbote bringen nichts, wie Datafox schon erwähnt hat. Und wo bleibt die so sehr gepriesene Freiheit des Menschen, wenn er nur zum guten Handeln gezwungen wird?
Dieser Gedanke lenkt uns zu der Frage der Euthanasie. Wenn eine Person sterben möchte, weil sie das Leben im Bett nicht mehr ertragen kann, so soll sie auch so frei sein dürfen und die Maschienen abschalten lassen.
Rauchen und Saufen ist schädlich, das wissen alle,
wir wissen es, wir wissen aber auch, dass sich der Staat (die Gesellschaft, die Allgemeinheit und damit auch Du und ich) davon ernährt, die Einnahmen voll einkalkuliert, und ziemlich belämmert gucken würde, wenn sie ausblieben. Jetzt ist es ja immerhin so, dass Raucher alle „Gesetzlichen-Krankenkassler“ finanziert. D.h. : ich rauche jetzt für euch alle. Ich bin froh, wenn ich mein Tagwerk vollbracht habe. Und noch mehr, wenn ich gut drüber liege. Es gibt mir ein gutes Gefühl, soviel Menschenleben gerettet zu haben. Ich vermisse aber die dankbarkeit, für meinen Einsatz. Also ein bisschen, ist ja nicht zuviel erwartet. Ich rauche für die Gesellschaft und will nicht mehr beschimpft oder diskriminiert werden. Das verlange ich jetzt!!! von den Nichtrauchern, die sich die Op von mir finanzieren lassen!!!
Dann bin ich dafür, dass alle Sportler ihre blöden Verletzungen auch selbst zahlen müssen! Alle Vereinsfußballer, die ich kenne, hatten schon mal einen Bänderriss, eine Knieverletzung, oder sonst etwas…
An Lungenkrebs erkrankt man in der Regel nur ein mal!