Rauchen und Schatten auf der Lunge

an die vernünftigen Geniesser

Stimmt das Argument, dass ein Zigaretten Raucherin (weiblicher Organismus!) sorglos paffen kann, solange kein Schatten auf der Lunge zu erkennen ist (jährlicher Check)? Oder fällt doch irgendwan die Nase, bzw. das Bein ab???

vielen Dank
Peter

Hallo,
was hat die Lunge mit Aterienverkalkung/Gefäßerkrankungen zu tun ?

Gruss
Enno

Also mein lieber Enno

Wenn ich Spock wäre, würde ich jetzt meine linke Augenbraue hochziehen… :wink:

Also so spontan fällt mir das Stichwort Raucherbein ein.
Genauer kann Dich sicher einer der medizinisch ausgebildeten Gäste dieses Forms informieren.

viele Grüsse
Peter
PS: Ich habe nichts dagegen, dass Du Deinen Wissendurst über mein Posting befriedigst :-/

Gegenfrage(n)
Hallo!

Was ist, wenn just zum Zeitpunkt des Checks sich eine Verschattung (oder beim Namen genannt: Karzinom) gebildet hat, aber nur noch zu klein ist, um erkannt zu werden?
Und wenn es sich dabei blöderweise um ein kleinzelliges Bronchialkarzinom handelt, was dann? Diese Dinger wachsen leider besonders schnell und haben eine sehr schlechte Prognose.

Stimmt das Argument, dass ein Zigaretten Raucherin (weiblicher
Organismus!) sorglos paffen kann, solange kein Schatten auf
der Lunge zu erkennen ist (jährlicher Check)?

Ist das das einzige Krankheitsbild, das vom Rauchen ausgelöst werden kann?
Ich denke da auch z.B. an Speiseröhren-, Magen-, Mundboden-, Kehlkopf-, Nieren- und Blasenkrebs, an Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, chronische Bronchitis, Lungenemphysem, Lungenfibrose, Hypertonie, Magenulcus, Angina Pectoris, Herzinsuffizienz, periphere Arterielle Verschlußkrankheit mit dem sogenannten Raucherbein (nichts anderes als ein Absterben der Beine)…undundund

Das fiel mir jedenfalls spontan ein, könnte man noch ergänzen.
Kann sie all diese Folgen mit einer Röntgenaufnahnme der Lunge ausschließen?

Gruß,
Sharon

Hallo,
hmm, ums deutlicher zu formulieren - ich sehe nicht, daß „der Schatten auf der Lunge“ (letztlich Resultat einer chronischen Bronchitis & Verengung der Bronchien) irgendwie als Kriterium herhalten kann, ab wann es kritisch wird. Das „Raucherbein“ (letztlich zugesetzte äußere Beinaterien) kann bedeutend früher auftreten, wenn z.B. eine widerstandsfähige Lunge aber vorbelastete Aterien vorliegen. Gleiches gilt für Hirnschlag, Herzinfarkt und was man sich sonst noch alles einfangen kann (BTW ich bin Raucher).

Gruss
Enno

Hi Peter,

Rauchen ist NIE ein vernünftiger Genuß !!!

Davon abgesehen ist das Argument

Stimmt das Argument, dass ein Zigaretten Raucherin (weiblicher
Organismus!) sorglos paffen kann, solange kein Schatten auf
der Lunge zu erkennen ist (jährlicher Check)?

Totaler Unsinn, weil Rauchen, wie Sharon ja schon angedeutet hat,

  1. Nicht jeder Tumor in Röntgenaufnahmen sichtbar ist
  2. Wenn ein Tumor sichtbar wird, es schon zu spät ist
  3. Rauchen viel, viel mehr Schäden anrichtet als „nur“ Lungentumore.

Übrigends sind Lungenkrebspatienten volkswirtschaftlich relativ angenehm, weil die Lebenserwartung nach der Diagnose nur noch wenige Monate beträgt und in vielen Fällen eine Explantation des betroffenen Gewebes nicht mehr in Frage kommt…

Wenn du „vernünftig genießen“ willst, lies ein gutes Buch oder mach einen Spaziergang im Wald und leiste dir für das gesparte Geld für die Zigaretten einen Wellness-Urlaub.

Rauchfreie Grüße,
Jochen

ausgezeichnet!
Hallo zusammen

Die Problematik des erkennen des Schattens und seiner Bedeutung sind mir klar geworden.

Alle anderen Ausführungen zum rauchen (ich bin gelegentlicher Zigarreten Passivraucher und fackle so alle 1-2 Wochen eine Havanna ab) sehe ich wie Tucholsky „Ich glaube nur an Statistiken die ich selber gefälscht habe“.

Nochmals vielen Dank für die klaren Informationen.

viele Grüsse
Peter

Hallo Vernünftiger Geniesser,

Stimmt das Argument, dass ein Zigaretten Raucherin (weiblicher
Organismus!) sorglos paffen kann, solange kein Schatten auf
der Lunge zu erkennen ist (jährlicher Check)? Oder fällt doch
irgendwan die Nase, bzw. das Bein ab???

lass Dir von der nichtrauchenden Tochter einer ehemaligen starken Raucherin, die nach Herzinfarkt aufhören musste, erzählen:

Meine Mutter rauchte 44 Jahre meines Lebens.
Wenn ich von ihr nach Hause kam, schlief ich extrem unruhig und schnarchte die ganze Nacht. Probleme mit der Luft zum Beispiel beim Treppensteigen hatt ich, so lange ich denken kann.

Aber nicht so schlimm, wie meine Mutter, die ein Lungenemphysen zurückbehalten hat. Soviel zu sorglos.

viele Grüße
Angelika

Off Topic
Salü Angelika

Der Hauptgrund das ich so wirklich ungern Fragen zu oder über das Rauchen stelle, sind die (Moral-) Apostel die einem Vorträge halten!

Ich erhielt von anderen Benutzer, sehr exakte, klare, umfassende und strukturierte Informationen. Und das erst noch kostenlos! Das ist nicht nur fantastisch, sondern wird immer kostbarer in dieser Welt.

Daher hoffe ich inständig, dass ich weiterhin von diesem Engagement profitieren kann, ohne von (selbsternannten) Philosophen und Fanatikern „zugemüllt“ zu werden. Mit bedauern für Dein Leiden und der Bitte um Verständnis

mit freundlichen Grüssen
Peter

PS:
Ein kluger Amerikaner meinte vor langer Zeit „Ich bin zwar nicht Ihrer Meinung, aber ich würde mein Leben dafür riskieren das sie Ihre Meinung vertreten können“.

Hi Peter,

Der Hauptgrund das ich so wirklich ungern Fragen zu oder über
das Rauchen stelle, sind die (Moral-) Apostel die einem
Vorträge halten!

Genau das Wie deiner Frage provoziert ungemein, auch auf einer moralischen Ebene zu antworten. Insbesondere das einleitende

an die vernünftigen Geniesser

impliziert ja, das Du („in Maßen“) rauchende Menschen in Bezug auf diesen Genuß als vernünftig bezeichnest. Was vernünfitg ist, kann man nicht auf wissenschaftlicher Ebene diskutieren. Man kann beweisen, dass Rauchen in hohem Maße gesundheitsschädlich ist und man kann Risikofaktoren für verschiedene Läsionen angeben. Die dazu von dir angezweifelten Statistiken sind sehr gut betätigt, was man daran erkennt, dass die Tabakindustrie es bisher noch nicht geschafft hat, die Ergebnisse einschlägiger Studien zu widerlegen. Ob man nun ein willkürlich(!) gewähltes Risiko für Erkrankungen als „vernünftig“ einstuft, ist nun wirklich eine moralische Frage. Die Tatsache aber, dass hier oft und offensichtlich versucht wird, die moralische Entscheidung durch die Risikountersuchungen zu begründen, ist absurd. Denn: Wenn man sich anschaut, was Rauchen alles anrichtet bzw anrichten kann, dann steht außer Frage, dass Rauchen nach unseren üblichen ethisch/moralischen Vorstellungen auf gar keinen Fall akzeptabel ist.

Daher hoffe ich inständig, dass ich weiterhin von diesem
Engagement profitieren kann, ohne von (selbsternannten)
Philosophen und Fanatikern „zugemüllt“ zu werden.

Das hoffe ich auch! Trotzdem.

Freundliche Grüße und nimm’s nicht so tragisch!
Jochen

rauchen führt nicht zu lungenkrebs, aber zum tode!
hi jochen,

rauchen ruft herzinfarkte, schlaganfälle, raucherbeine und eine million andere leiden hervor.
aber eines nicht: tatra!!! lungenkrebs!!!
eines der populärsten irrtümer der medizin.

aber vielleicht krepieren die raucher immer vorher, bevor sie lungenkrebs durch da rauchen bekommen.
da jetz bestimmt wieder eine riesendiskusion folgt, suche ich mal die begründungen raus.

liebe grüße

strubbel

Hallo,

Rauchen ist NIE ein vernünftiger Genuß !!!

alles eine Frage, wie man „Genuß“ definiert *g*. Für mich ist das primär etwas, um die Sinne zu erfreuen - nicht notwendigerweise und sogar meistens nicht vernünftig resp. rational begründbar. Damit wäre „vernünftiger(er) Genuß“, Genuß unter Einbeziehung rationaler Aspekte im Kontext des Rauchens wohl konkreter und besser beschrieben durch „maßvoll“.

Gruss
Enno

Hi Strubbel,

Guckst du hier:

ein paar Reviews:

Shields PG. Molecular epidemiology of smoking and lung cancer.
Oncogene. 2002 Oct 7;21(45):6870-6. Review.

Hecht SS. Cigarette smoking and lung cancer: chemical mechanisms and approaches to prevention. Lancet Oncol. 2002 Aug;3(8):461-9.

Hurt RD, Ebbert JO. Preventing lung cancer by stopping smoking.
Clin Chest Med. 2002 Mar;23(1):27-36, vii.

Christiani DC. Smoking and the molecular epidemiology of lung cancer.
Clin Chest Med. 2000 Mar;21(1):87-93, viii.

Boyle P, Maisonneuve P. Lung cancer and tobacco smoking. Lung Cancer. 1995 Jun;12(3):167-81.

Loeb LA, Ernster VL, Warner KE, Abbotts J, Laszlo J. Smoking and lung cancer: an overview. Cancer Res. 1984 Dec;44(12 Pt 1):5940-58.

und ein paar wahllos rausgegriffene Origibnalarbeiten:

Hwang SJ, Cheng LS, Lozano G, Amos CI, Gu X, Strong LC.
Lung cancer risk in germline p53 mutation carriers: association between an inherited cancer predisposition, cigarette smoking, and cancer risk. Hum Genet. 2003 Aug;113(3):238-43. Epub 2003 Jun 11.

Ebbert JO, Yang P, Vachon CM, Vierkant RA, Cerhan JR, Folsom AR, Sellers TA. Lung cancer risk reduction after smoking cessation: observations from a prospective cohort of women. J Clin Oncol. 2003 Mar 1;21(5):921-6.

Yoshino I, Fukuyama S, Kameyama T, Shikada Y, Oda S, Maehara Y, Sugimachi K. Detection of loss of heterozygosity by high-resolution fluorescent system in non-small cell lung cancer: association of loss of heterozygosity with smoking and tumor progression. Chest. 2003 Feb;123(2):545-50.

Ruano-Ravina A, Figueiras A, Barreiro-Carracedo MA, Barros-Dios J. Occupation and smoking as risk factors for lung cancer: a population-based case-control study. Am J Ind Med. 2003 Feb;43(2):149-55.

Witschi H. Induction of lung cancer by passive smoking in an animal model system. Methods Mol Med. 2003;74:441-55.

Heidenreich WF, Wellmann J, Jacob P, Wichmann HE. Mechanistic modelling in large case-control studies of lung cancer risk from
smoking. Stat Med. 2002 Oct 30;21(20):3055-70.

Boffetta P, Nyberg F, Mukeria A, Benhamou S, Constantinescu V,
Batura-Gabryel H, Bruske-Hohlfeld I, Schmid G, Simonato L, Pelkonen P, Hall J. O6-Alkylguanine-DNA-alkyltransferase activity in peripheral leukocytes, smoking and risk of lung cancer. Cancer Lett. 2002 Jun 6;180(1):33-9.

Rachtan J. Smoking, passive smoking and lung cancer cell types among women in Poland. Lung Cancer. 2002 Feb;35(2):129-36.

Stellman SD, Takezaki T, Wang L, Chen Y, Citron ML, Djordjevic MV, Harlap S, Muscat JE, Neugut AI, Wynder EL, Ogawa H, Tajima K, Aoki K.
Smoking and lung cancer risk in American and Japanese men: an international case-control study. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2001 Nov;10(11):1193-9.

eines der populärsten irrtümer der medizin.

Irren die alle ?

da jetz bestimmt wieder eine riesendiskusion folgt, suche ich
mal die begründungen raus.

Hier hast du ja dann schonmal meine Argumentationsgrundlage.
Ich freu mich aber schon auf deine Quellen.

Beste Grüße!
Jochen

Nun ja…
Hi!

rauchen ruft herzinfarkte, schlaganfälle, raucherbeine und
eine million andere leiden hervor.
aber eines nicht: tatra!!! lungenkrebs!!!
eines der populärsten irrtümer der medizin.

Sehr viele Inhaltsstoffe einer Zigarette sind kanzerogen. Daneben lernte ich in Radiologie, daß die Tabakpflanze Radioaktivität „aus dem Boden zieht“ (verzeiht meine unwissenschaftliche Ausdrucksweise *g*, aber mir fehlen grad die richtigen Begriffe). Raucher „verstrahlen“ sich sozusagen auch noch.

Mal abgesehen davon führt auch die Inhalation diverser anderer Substanzen (Quarzstaub, Silikon, Asbest u.a) zu einer Entzündungsreaktion und damit zu einer Umwandlungsreaktion des Gewebes (Metaplasie), die oft ebenfalls zu einem Karzinom führen kann.

Auf deine Begründungen bin ich sehr gespannt!

Gruß,
Sharon
die übrigens auch eine Raucherin ist *gesteh und grins*

Kommt ein Mann zu Arzt. Sagt der: „Meine Güte, sie sehen aber schlecht aus. Ich habe ihnen doch voriges Mal gesagt, sie sollen nur noch 5-10 Zigaretten am Tag rauchen!“ - Sagt der Mann: „Das hab ich ja gemacht… aber vorher war ich Nichtraucher!“.

*Schenkelklopfer*
Jochen

hi sharon,

es ist in keinem laborversuch gelungen, krebs durch nikotin im tierversuch hervorzurufen.
ich sagte ja, alles, aber kein lungen krebs.
seit 1900 rauchen die leute viel mehr, aber die zahl der erkrankungen ist nicht gestiegen, aber die der gefäßerkrankungen.
südafrika, neuseeland und australien haben mehr raucher, aber weniger lungenkrebs.
in japan rauchen 85% der bevölkerung, aber kaum lungenkrebs!
franzosen rauchen viel mehr als deutsche, haben aber nicht mehr lungenkrebs.
inuit(eskimos) rauchen wie die schlote, haben aber fast kein lungenkrebs
in schadstoffarmen regionen der schweiz tritt vermehrt lungenkrebs auf.
aber z.b. verklumpen offensichtlich die blutplättchen durch nikotin usw.
nehme an, raucher sterben eher, bevor die meisten lungenkrebs bekommen können.
würden alle deutsche aufhören zu rauchen, würde unser sozialsystem zusammenbrechen.
denn raucher sterben eher und belasten nicht so die kassen.

strubbel
(hat noch nicht einen einzigen zug geraucht!)

hi jochen,

quelle sind aussagen vonm direktor des krebsforschungszentrums heidelberg vor bereits einigen jahren.
ebenfalls vor einigen wochen wurde von einem experten in einer fernsehsendung auf die eher höhere gefahr des blasenkrebses durch andere inhaltsstoffe hingewiesen. hab aber vergessen wer und wo. diese gefahr ist wohl angeblich wesentlich höher, als alles andere, aber noch nicht med. bewiesen.
nichtraucher erkranken auch an lungenkrebs, selbst jene, die nie passiv rauchen mussten.
ich denke, die gefahr eines schlaganfalls und eines herzinfarktes oder eines leckeren raucherbeins ist drastisch höher und sollte ausreichen, über sein leben nachzudenken…

liebe grüße

strubbel
$:o)

Hallo Strubbel,

ich hatte dich so verstanden:
„Rauchen verursacht keinen Lungenkrebs“

Das halte ich für falsch - sehr wohl verursacht Rauchen Lungenkrebs. Rauchen ist sogar einer der Hauptfaktoren, die das Risiko einer Lungenkrebserkrankung bestimmen.

Daß der ehemalige Direktor des DKFZ (den kannte ich persönlich - er ist jetzt verstorben, so das dieses Amt momentan kommissarisch von Peter Lichter geleitet wird, den ich ebenfalls persönlich kenne Link: http://www.DKFZ.de) kann ich mir nicht vorstellen. Über den Krebsinformationsdienst (der von der DKFZ-Seite verlinkt ist) kannst du ebenfalls nochmal klar nachlesen, daß auch diese Experten den Zigerattenrauch als Hauptursache für Lungenkrebs sehen:
http://www.krebsinformation.de/ka_lungenkrebs.html)

Ich zitiere mal:
„In erster Linie sind dies schädigende Substanzen, die mit der Atemluft in die Lunge gelangen. Viele solcher Substanzen sind heute bekannt. Der mit weitem Abstand wichtigste Risikofaktor ist der Zigarettenrauch, der allein über 100 schädigenden Substanzen enthält. Das Risiko steigt in Abhängigkeit von der Anzahl der gerauchten Zigaretten pro Tag bis zum 20-30-fachen eines Nichtrauchers. Das Risiko nimmt außerdem zu mit der Zeit, während der eine Person in ihrem Leben raucht. Etwa jeder zehnte Raucher erkrankt im Laufe seines Lebens, im Durchschnitt 30-40 Jahre nach Beginn mit dem Rauchen. Auch durch das Passivrauchen wird das persönliche Risiko etwas erhöht (1,3-fach bis 1,4-fach). Zigarettenrauch ist die wesentliche Ursache von 80-90% der Lungenkrebserkrankungen bei Männern und von 30%-60% bei Frauen. Die oben erwähnte steigende Zahl erkrankender Frauen wird mit zunehmendem Zigarettenkosum in Verbindung gebracht. Bei Pfeifenrauchern oder Zigarrenrauchern ist das Risiko für Lungenkrebs etwas geringer als beim Zigarettenrauchen, aber noch extrem hoch im Vergleich zu dem des Nichtrauchers.“

ebenfalls vor einigen wochen wurde von einem experten in einer
fernsehsendung auf die eher höhere gefahr des blasenkrebses
durch andere inhaltsstoffe hingewiesen.

Achtung : Obwohl Rauchen die Hauptursache für Lungenkrebs ist, ist es 1. nicht die einzige und 2. kann es trotzdem sein, dass Rauchen häufiger andere Erkrankungen hervorruft. Das sind jeweils ganz unterschiedliche Aussagen, die darf man nicht vermischen.

nichtraucher erkranken auch an lungenkrebs, selbst jene, die
nie passiv rauchen mussten.

Eben, weil Rauchen nicht die einzige Ursache ist. Grundsätzlich können alle Krebsarten spontan auftreten (und das tun sie auch). Durch entsprechendes Verhalten kann man nur das Risiko einer Erkrankung steigern.

ich denke, die gefahr eines schlaganfalls und eines
herzinfarktes oder eines leckeren raucherbeins ist drastisch
höher und sollte ausreichen, über sein leben nachzudenken…

Beides überleben die meisten. Lungenkrebs endet immer tödlich.

Beste Grüße!
Jochen

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