Rauchentwöhnung durch Hypnose?

Kann mir jemand sagen, was dagegen spricht? Irgendwie klingt das ja fast zu einfach…

Hallo!

Kann mir jemand sagen, was dagegen spricht? Irgendwie klingt
das ja fast zu einfach…

Mir fällt nichts ein, was dagegen spräche. Allerdings ist bei jeder Form der Rauchentwöhnung ein unbedingter Wille notwendig. Mir persönlich wäre das Geld für diese Sitzungen einfach zu schade. Habe es schon zwei Mal nach mehrjähriger „Karriere“ einfach so geschafft (beide Male wegen Schwangerschaft).

Neulich kam im TV so ein Vergleichstest (seriös?), da kamen sie auf das gleiche Ergebnis: Ohne Willen passiert NICHTS!

LG
Jana

Danke :smile:
Der Wille ist da, aber eben auch die Angst vor den psychischen Entzugserscheinungen, Stressgefühl (davon hab ich eh schon zuviel), Fressattacken.
Geld für die Sitzungen sollte wohl nicht das Problem sein - das spare ich dann ja hoffentlich an Tabaksteuer ein.

Kann mir jemand sagen, was dagegen spricht? Irgendwie klingt
das ja fast zu einfach…

Hypnose erreicht wahrscheinlich nur den unterschwelligen Willen einer Person und kann lediglich oberflächliche Gewohnheiten beeinflussen. Da es sich aber hier um eine Sucht handelt, die im Physischen (in den Zellen) begründet ist, dürfte Hypnose allein nicht ausreichen.

gruß
rolf

Tu es !

Hi DeeDee,

Kann mir jemand sagen, was dagegen spricht? Irgendwie klingt
das ja fast zu einfach…

lass dich von den Antworten hier nicht davon abbringen, mit einer Hypnosetherapie freizukommen zu wollen !
Es spricht nix dagegen, aber es wird auch nicht „einfach“ .

Hypnose kann dir helfen, deinen Willen zu wecken und zu bündeln der unterschwellig schon vorhanden sein muss, sonst würdest du nicht gefragt haben .

Also los, deine Chancen sind gut ! Wenn du es nicht versuchst wirst du nie erfahren, ob du hättest frei sein können .

Angst vor den Entzugserscheinungen brauchst du nicht zu haben, sie sind nicht halb so schlimm wie du glaubst. Und gegen den physischen Entzug nimmst du Nikotinpflaster .
Das hilft tatsächlich erst mal die ersten Tage, die abschliessende Entgiftung dauert etwa zwei Tage und ist vergleichbar mit heftigem Kater .

Jedenfalls bekommst du das Rauchen nur auf dem psychischen Weg wieder weg.

Ich wühle mich auch gerade durch das Thema und werde auch zur Hypnose gehen, falls meine eigene Methode nicht durchschlägt wie gewünscht .
Wobei mir die Kosten sch…egal sind, die einfachste Klinikbehandlung eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles kostet mehr als egal wie viele Hypnosesitzungen .

Gib dir eine Chance und gehe zu einem Hypnosetherapeuten, und sei es nur zur Beratung .

Freue mich auf deinen Erfahrungsbericht

SomeOne

hallo

Der Wille ist da, aber eben auch die Angst vor den psychischen
Entzugserscheinungen, Stressgefühl (davon hab ich eh schon
zuviel), Fressattacken.

dann solltest du dich alternativ mal hier umsehen: http://www.allencarr.de. auch wenn es von den amis kommt (und das buch „endlich nichtraucher“ amimäßig überzogen und für die meisten hier wirkungslos ist): das seminar ist einfach klasse. es dauert ca. 6 std und kostet ungefähr soviel wie 2 monate lang pro tag 2 schachteln zigaretten (349,- €).
und wenn du innerhalb von 3 monaten rückfällig wirst, bekommst du sogar das geld zurück. und/oder eine nachschulung. also eigentlich null risiko.

der gag an dem 6-stündigen seminar, bei dem man übrigens rauchen durfte, war für mich, daß ich nach 2 std. nicht mehr wußte, warum ich rauchen sollte. ja, es ist gehirnwäsche, was da passiert. aber ganz subtiler art ( nicht etwa mit ekligen raucherlungenbildern oder androhung eines schrecklichen todes!)

ich bin seit 3 jahren rauchfrei. problemlos, d.h. ohne großartige ersatzhandlungen wie naschen u.a.
und vor allem: ohne bedauern (also: ich muß auf das rauchen nicht qualvoll verzichten).

probiers aus. kurse gibt es in jeder etwas größeren stadt.

viel erfolg - mit welcher methode auch immer
ann

Hallo,

Danke :smile:
Der Wille ist da, aber eben auch die Angst vor den psychischen
Entzugserscheinungen, Stressgefühl (davon hab ich eh schon
zuviel), Fressattacken.

Mir hat es sehr geholfen, mich genau daran zu erinnern, wann ich besonderen Appetit auf eine Zigarette hatte. Dabei habe ich für mich festgestellt, dass ich ein Genuss- und Geselligkeitsraucher war. Zum Beispiel brauchte ich tagsüber im Büro vielleicht nur zwei/drei Zigaretten. Das lag daran, dass ich umständlich vor die Tür gehen musste. Ich bin Chefsekretärin - das fällt auf, wenn da alle Nase lang niemand das Telefon bedient oder mein Chef mangels Kaffee verdurstet. Es war mir also peinlich.

In Kneipen aber oder bei einem schönen Kaffee auswärts war es ein Must, ein Piefchen danach anzuzünden.

Diese Gelegenheiten habe ich eine ganze Weile lang einfach gemieden. Bin nicht ausgegangen oder ähnliches - einige Wochen lang. Mein Mann war Nichtraucher, daheim sollte ich also auch nicht rauchen. Und mein Sohn fand es total stinkend und verweigerte sogar Küsse.

Das alles zusammen motiviert aufzuhören!!!

Von Fressattacken oder Gewichtszunahme und ähnlichem habe ich beide Male absolut nichts abbekommen. Das sind Märchen von Leuten, die sich anstatt Zigarette kiloweise Süßkram einwerfen - kein Wunder also.

Körperlich ging es mir einige Tage sehr schlecht bis hin zu Brechen. Psychisch war nach etwa einem Monat genug Stabilität vorhanden. Und jetzt schnupper ich ganz gerne mal so passiv mit, aber wirklichen Jieper hatte ich nicht mehr!

Ich drück Dir die Daumen.

Achso: Meine letzte Schachtel mit der letzten Zigarette und einem Feuerzeug liegt eingeschweißt gut sichtbar in meinem Bücherregal. Da steht das Datum drauf, an dem ich aufgehört habe :smile:

LG
Jana