Hi,
der Frager hat nun mal Hekatron-Melder. Insofern war Dein Ratschlag, die Batterie trotzdem zu wechseln, wirklich überflüssig.
Wenn ich nach allgemeinen Ratschlägen gefragt werde, ist der Wichtigste: Nur RWM mit VdS-Prüfung und von namhaften Herstellern verwenden.
Zweitens: regelmäßige Sicht- und Funktionsprüfung. Nach Möglichkeit auch mal real, d.h. mit Rauch (oder Rauchersatz) prüfen.
Wer dies macht, braucht sich um den Batteriewechsel keinen Kopf mehr zu machen.
Feuerwehren empfehlen, sich bez. des Batteriewechsels an die Herstellerangaben zu halten. Eine Einjahresfrist wird hilfsweise genannt.
Ich habe keinen Zugriff auf DIN 14604 und kann daher auch nicht nachsehen, was sie zum Zeitraum der Batteriewarnung sagt. Ich kann aber nicht wirklich glauben, daß darin nur eine Spanne von sieben Tagen angegeben ist. Kannst Du mir genaueres sagen?
Aber unabhängig davon ist es einfacher und schneller mal den Prüfknopf zu drücken, als die Batterie zu wechseln.
Und wer an den jährlichen Batteriewechsel denkt, denkt auch an die Funktionsprüfung. Was spricht gegen eine Prüfung nach längerer Abwesenheit?
Ich halte daher auch weiterhin ein starres Batteriewechselintervall für überflüssig und werde auch als Brandschutzingenieur mit diesem Rat nicht vorsichtiger werden.
Im übrigen gibt es auch RM die nicht nach der DIN 14604 gebaut
und geprüft sind.
D.h.diese Geräte zeigen einen Batteriewechsel nicht an.
Natürlich gibt es noch den Prüfknopf an den Geräten und
dennoch ist ist mir nach dem Jährlichen Batteriewechsel
wohler.
Sorry, aber wer solche Melder einsetzt, hat auch mit festem Wechselintervall wenig Grund sich wohl und sicher zu fühlen…
Aber in einem gebe ich Dir trotzdem recht: wer sich wohler damit fühlt, soll die Battereien ruhig jährlich wechseln. Die Kosten sind ja erträglich.
Gruß Stefan