Hallo, ich möchte mir gerne eine Deckenbeleuchtung aus weißen LEDs konstruieren. Leider habe ich nicht den leisesten Schimmer, wie ich die Candela der LEDs ansatzweise in Watt der Glühbirnen / Leuchtstoffröhren umrechnen kann, d.h. wieviel Candela benötige ich, um die gleiche Helligkeit einer 60 Watt Glühbirne zu erreichen. Hat jemand Erfahrungen damit?
Schaffst Du nie, ist viel zu teuer und die Lichtausbeute ist bescheiden
Aber ich habe als Nachtlicht in meinem Flur 3 blaue LED´s instaliert, die strahlen gegen die Wand und ich spare mit das an und ausschalten der Hauptbeleuchtung.
Hi, nimm lieber die üblichen Lämpchen. Diese sind zum Zehnerpotenzen billiger, einfacher zuverdrahten.
Ausserdem besteht beim Mensch ein psychologische Abhängigkeit von Beleuchtungsstärke und Lichtfarbe - Hohe Beleuchtungsstärke (einige 1000 Lux = Tageslicht) ==> bläuliches Licht hoher Farbtemperatur wird bevorzugt. Geringe Belchtungsstärke wie bei Dir = Licht geringer Farbtemperatur = leicht gelblich wird bevorzugt.
Wenn Du also die LED Beleuchtung realisierst, has die blau/weißes Licht und geringe Beleuchtungsstärke, was unangenehm wirkt. Hochleistungs LED blenden ausserdem, du müsstest mit Lichtschluckenden Blenden bzw. Schreuscheiben arbeiten.
Dann würde ich schon eher eine Beleuchtung per Faseroptik bauen (zentrale Hochleistungslampe mit Kühlung, Kaltlichtspiegel und Filterscheibe, die das IR herausfiltert, dann eine Optik , die das Licht in ein Faserbündel einspeist. Die Fasern dann zu der gewünschten Austrittsstelle führen. Normalerweise kann man die Enden der Faser anschmelzen, so dass sie rund werden und das Licht besser verteilen. (Geld sollte aber wie bei LED keine Rolle spielen)
Schaffst Du nie, ist viel zu teuer und die Lichtausbeute ist
bescheiden
Aber ich habe als Nachtlicht in meinem Flur 3 blaue LED´s
instaliert, die strahlen gegen die Wand und ich spare mit das
an und ausschalten der Hauptbeleuchtung.
hi,
das geht schon, aber es ist nicht ganz so angenehm. hell genug wird es, aber das licht ist irgendwie wenig ergonomisch, und macht gereizt. hab dsas mal probiert, mit vielen superhellen led. der effekt ist aehnlich wie bei kalt-weissen leuchtstoffroehren. arbeiten ja, lesen igitt. und auf die dauer echt aetzend. vermutlich muesstest du das summenspectrum der farben anpassen, also praktisch viele blaue und rote da mit reinmixen. fuer eine dauer-not-beleuchtung dagegen ist nix zu sagen, kellerlampen wuerde ich damit gleich ganz schalterlos bauen, zentral mit der treppenhausbeleuchtung zusammengelegt spart das viele kabel und kann ruhig unnuetz angehen. die verbrauchen ja kaum strom.
multi-led-lampen gehen netterweise auch nicht gleich ganz kaputt, es „sterben“ erstmal nur wenige „facetten“, die lampe altert. nicht wie halogen oder leuchtstofflampen, die irgendwann aus bleiben…
auch gut gehen uebrigens CCFL (kalt-kathoden-leuchtroehren), die in tft-displays drin sind. halten auch sehr lange, sind sehr hell, und klein einzubauen. damit koennte man z.b. die fussbodenleisten beleuchten, waere sehr „spacy“. oder rund um tueren, oder als flaechenstrahler nebeneinander. die elektronik muss allerdings nahe dabei, wegen emv. derzeit geben die aber mehr licht ab als led, und sind billiger. besorg dir mal soeine im computerladen, z.b. vobis, die haben meist „moddingzubehoer“.
mfg, gunni