Raus aus dem negativen!

Hallo!

Nach einem Jahr, indem es hart zuging- psychisch- bin ich momentan an einem Punkt, wo ich mich einfach mal wieder gut fühlen will!!

Da ich Therapiebegleitung habe- weiss ich auch, daß es nun an mir liegt, mich positiver zu „polen“.
Ich bin kein Mensch, der -wie viele andere- Lust hat, sich am Morgen im Spiegel zu sagen " das Leben ist schön- es gibt keine Probleme"- von diesem in meinen Augen auch oft verdrehen von Tatsachen- halte ich nix ( mag sein, daß da meine eher negative Haltung wieder durchkommt :wink: )

Nun- jedenfalls möchte ich nun hier mal fragen, was ihr mir empfehlen könntet- damit ich wieder anfange glücklicher in meinem Leben zu sein!

Ich bin es so leid, daß es mir schlecht geht- ich unter manchen- nicht änderbaren Umständen- leide…so manches einfach scheinbar nicht annehmen kann/ will…

Natürlich ist meine eher negative Tendenz zB auch anhand der Foren zu sehen, in denen ich bin/lese…dort hänge ich auch irgendwie immer in den „schwereren Themen“ fest…-- was ich mehr und mehr reduziert habe- auch da- ich will einfach nicht mehr…

Leider - und ich hatte ja schon mal von zu belastenden Freunden gesprochen, die ich stückchenweise loswerden will-- habe ich aber auch immer wieder das Problem-- entweder es hat alles von sonem überlockeren Fun-charakter ( was mir dann wieder zu oberflächlich ist- zu langweilig)- oder es hat eben gleich wieder Schwere…

Andersrum, denke ich- bevor ich mich nun nach aussen richte-- sollte zuerst mal ICH hergehen und IN mir drin das Leben mti einem Lächeln ansehen lernen…

Was tut man, wenn man aus diesem Weg aussteigen will- einfach wieder positiv- mit nem glücklichen Gefühl durchs Leben gehen-- für sich ??

Kitty

N’Abend Kitty,

du hast einen positiven Vorsatz, das ist doch schon mal was :smile:

Es ist schon einige Jahre her, aber ich habe selbst erfahren dürfen, was es heißt, keinen Funken Spaß am Leben zu spüren, alles als negativ, überflüssig zu empfinden. Selbst die tägliche Nahrungsaufnahme war ein Qual. Also die pure Negativität. Ein Lachen neben mir hat mich genervt oder verletzt…

Vielleicht waren es die ersten Schritte in ein positiver beleuchtetes Leben gewesen, ich kann dir nur ganz laienhaft erzählen, dass du eigentlich nur die Augen und Ohren auf machen, wach durch die Welt laufen musst.

Ich habe irgendwann angefangen, mich darüber zu freuen, wenn mir jemand mit einem Lächeln auf den Lippen den Vortritt beim Einsteigen in den Bus gab oder einfach so jemand mich anlachte… oder wenn mich jemand beim Einkaufen freundlich ansprach, ob ich ihm/ihr wohl etwas vorlesen könnte, weil er/sie die Brille nicht dabei hat… was auch immer. Ich hab angefangen, die ganz kleinen Dinge als die wichtigen zu sehen (mir fällt grad auf, das könnte ich mal wieder anfangen… allzu oft, regt man sich über vieles auf und bemerkt dabei das viele Schöne nicht mehr…)… und damit war ich eigentlich jeden Tag irgendwie glücklich.

Ich hab es damals so für mich formuliert: ich hab mich täglich neu in das Leben verliebt.

Ich bin kein Mensch, der -wie viele andere- Lust hat, sich am
Morgen im Spiegel zu sagen " das Leben ist schön- es gibt
keine Probleme"- von diesem in meinen Augen auch oft verdrehen
von Tatsachen- halte ich nix ( mag sein, daß da meine eher
negative Haltung wieder durchkommt :wink: )

nö - das hab ich auch nicht gewollt und auch nciht getan, aber ich hab auch irgendwann nicht mehr allzu ängstlich in den Spiegel geschaut und das wiederum hat mir Auftrieb gegeben…

Natürlich ist meine eher negative Tendenz zB auch anhand der
Foren zu sehen, in denen ich bin/lese…dort hänge ich auch
irgendwie immer in den „schwereren Themen“ fest…-- was ich
mehr und mehr reduziert habe- auch da- ich will einfach nicht
mehr…

dann lass es. Ich hab nach einigen Jahren lernen können, dass ich nichts mehr tu, was ich nicht wirklich will. Man macht sich damit nicht immer Freunde, aber auf die, die das nicht akzeptieren können, verzichte ich dann lieber.

Das sind ein paar, ganz kleine Tipps - ich habe keine Ahnung,ob sie allgemeingültig sind… aber vielleicht helfen sie dir…

Grüße
Demenzia

Wahrscheinlichkeiten und Möglichkeiten
Hallo,

Andersrum, denke ich- bevor ich mich nun nach aussen richte–
sollte zuerst mal ICH hergehen und IN mir drin das Leben mti
einem Lächeln ansehen lernen…

Ich beglückwünsche Dich zu deinem Denkansatz! Motto: Ich denke, also bin ich. Akzeptiere dich, d.h. schütze dich. Danach respektiere Dich. Sehr knapp formuliert. Zugegeben. Der Weg zu sich selbst, ist eben nicht so direkt. Den eigentlichen Weg wird jeder selbst erkunden. (MÜSSEN?) Unwahrscheinlich. Wahrscheinlich WILLENTLICH.

Was tut man, wenn man aus diesem Weg aussteigen will- einfach
wieder positiv- mit nem glücklichen Gefühl durchs Leben
gehen-- für sich ??

„Mit einen glücklichen Gefühl durchs Leben gehen“ ist das Ergebnis des Denkprozesses. Jedenfalls nicht der Weg.

guvo

Hi Kitty,

eine „praktischen“ Tipp habe ich nicht, allerdings glaube ich, dass Du Dein Leben und Dich nur dann positiver erleben kannst, wenn Du Dich selbst liebst.

Ich vermute, dass hinter Deiner Einstellung letztlich eine Unzufriedenheit mit Dir selbst steckt.

Versuche, Dinge und Dich so zu akzeptieren, wie es ist - zumals das, was Du eh nicht ändern kannst. Tu´ Dir selbst Gutes, dazu gehört zwingen, Dich von Menschen fernzuhalten, die Dir nicht gut tun. Wenn Du merkst, dass Dir etwas nciht gut tut, dann stehe dazu und schütze Dich, indem Du weggehst. Damit tust Du was Gutes für Dich anstatt „auszuhalten“, zu dulden und zu erleiden. Liebe Dich und tu´ Dir Gutes. Verwöhn´ Dich Mal und nimm´ Dich in den Arm, wenn es schon kein anderer macht . . .

Hallo Kitty…

Mach doch Workshops mit!In der Volkshochschule gibt es ja sehr sehr günstiges…
Trommelworkshop z.B. ist sehr gut; da kannste sowohl „auf die Pauke hauen“ als auch dich innerlich mit den Vibrationen der Trommel einen(Djembe ist ein relativ einfaches).
Oder hier in München gibt es so Stadtführungen wie „Stattreisen“ oder „Weis(s)er Vogel e.V.“ gegen ganz geringes Entgeld.
Da kannst du auch andere nette Menschen kennenlernen.Und die ganzen Leute die dir nicht guttun wirst du dann auch bald nicht mehr brauchen.Das geht nicht von heute auf morgen und ist ein Entwicklungsprozess, aber je mehr du die Dinge die dir guttun kostest desto weniger lässt du es dir schlechtgehen!

Gruss Firdevsii

Hallo,

ich empfehle Dir sehr das Buch „Mutter Erde trage mich“ von Gila van Delden.
Sie schreibt wie sie ihre eigene Trauer und das negative Leben anhand von Affirmationen wieder umgekrempelt hat. Affirmationen sind Dinge die das Unterbewusstsein betreffen. Lasse Verneinungen in Gedanken und Sätzen weg. Das ist erst einmal gar nicht so einfach, aber nach ein paar mal üben geht das. Z.B. sagt man zu einem Kind „mach das nicht“. Das Unterbewustsein reagiert aber nicht auf verneinungen. Also den Satz ins positive kehren und sagen „ich möchte daß Du damit aufhörst“.
Affirmationen können kleine Hilfen im Alltag sein. Schreib Dir kleine Zettel wie: „es geht mir finanziell gut“ - steck diesen in Deinen Geldbeutel, „ich kann tief und erholsam schlafen“ - leg ihn unter Dein Kopfkissen und les ihn jeden Abend bevor Du das Licht ausmachst.
Setz Dir Ziele, die Du in einem gewissen Zeitraum erreichen willst und lebe dafür. Du hast dadurch wieder einen Anspron, der Dich weiter bringt

Veränderung und Bewegung
Hallo Kitty,

die Situation, die Du beschreibst, kenne ich auch.

Zu der Zeit, als ich im Kopf darüber entschieden hatte, etwas zu
verändern, musste ich mich irgendwie in Bewegung setzen und ich habe
angefangen zu laufen.

Rückblickend muss ich sagen, dass die Bewegung mir gut getan hat,
Energie für die allgemeine Änderung zu haben.

Vielleicht gibt es da ja etwas, was Dir Spaß macht?

Viel Glück von amelie

Hallo Kitty!
Spät, aber vielleicht liest du dies doch noch. Auch ich kenne diese Phasen, ich hatte sie des öfteren. Ich fand mich dann endgültig wieder im Sport, d.h. ich laufe regelmässig alle 2 tage - ein gefühl, als ob ich allen schweren Gedanken weglaufen würde - und ich gehe oft reiten, sooft es mein Geldbeutel erlaubt. Der Kontakt zu diesen grossen freundlichen Tieren heilt jede Seele, im Beisein mit Pferden verfliegt jeder negative Gedanke, schon aus dem Wissen, dass man auf sie jeden Gedanken überträgt (Beweis: man kann per Gedankenübertragung „reiten“, ohne sonstwas zu machen)…
Vielleicht gibt es sonst eine Tätigkeit, die dir gut tut oder gefallen würde - das wichtigste ist wirklich „in Bewegung kommen“, dann kommen auch die Gedanken in Bewegung, in positive Richtung.
Alles Gute dir!