Moin!
mein Opel Vectra ist noch ein Jahr in der Finanzierung bei der
Opel-Bank,
aus privaten Gründen will und muß ich wohl diesen abstoßen und
zurückgeben.
Ist das möglich?
Grundsätzlich heißt es ja, das alles möglich ist. In diesem Punkt stimmt das auch 
Hat wer Infos, oder Tipps?
Wie so oft führen mehrere Wege zum Ziel.
Die einfachste Möglichkeit wäre, das Du mit der finanzierenden Bank in Kontakt trittst. Laß Dir ausrechnen, was noch an Ablösung für den Kredit offen ist. Zahle die Ablösung, im Gegenzug bekommst Du den Fahrzeugbrief und kannst frei darüber verfügen.
Eine weitere Möglichkeit wäre, den Wagen an einen Gebrauchtwagenhändler abzustoßen. Die übernehmen dann die Ablösung. Das läuft dann so, das man Dir ein Angebot für das Auto machen wird. Von der Dir angebotenen Summe zieht man dann die Restschuld bei der Bank ab, um die Ablösung der Finanzierung kümmert sich dann der Händler. Du bekommst nur das ausgezahlt, was nach Ablösung des Kredits übrigbleibt.
Wenn Du gleichzeitig ein anderes Auto bei einem Händler kaufst und das Auto in Zahlung gibst, wird auch in diesem Fall der Hänbdler i.d.R. bereit sein, die Ablösung zu übernehmen. Entsprechend weniger wird man Dir als Anzahlung bei der Inzahlunggabe anrechnen.
Letztlich hättest Du auch die Möglichkeit, Dir anderweitig eine kurze Zwischenfinanzierung zu besorgen. Ob Privat oder von einer Bank bleibt natürlich Dir überlassen.
Grundsätzlich gilt aber, das Dir die Bank, die Dein Auto finanziert hat, den Fahrzeugbrief erst aushändigt, wenn Du den Kredit abgelöst hast. Daher wirst Du nicht darum herum kommen, Dir irgendwie das Geld dafür zu beschaffen. Es ist äußerst unrealistisch, das Dir die Bank erst den Brief aushändigt und dann, wenn Du irgendwann das Auto verkauft hast, sich das Geld geben läßt.
Ich hoffe, geholfen zu haben. Wenn noch Fragen sind, beantworte ich diese im Rahmen meiner Möglichkeiten gern 
Gruß vom
Dicken MD.