Ich suche nach einer Möglichkeit, an den Vergasern der Yamaha RD250/350LC (4L0/1/2) Unterdruck abzugreifen, um einen Scottoiler anzuschließen. Die Alternative wäre, ein Loch in den Ansaugstutzen zu bohren, aber ich bin eher ein Gegner der zerstörenden Umbauten. Haben die Vergaser der RD einen Unterdruckanschluß, der womöglich nur mit einem Stopfen oder einer Schraube verschlossen ist?
Tach Gunther,
hast Du keinen Unterdruckbenzinhahn?Wenn ja,T-Stück rein und Oiler anschliessen,fertig ist die Laube.
Meine GT 250 und RD 250A haben einen.
Gruß Klaus
Leider nicht. Klar, der Unterdruck herrscht im Vergaser und im gesamten Ansaugtrakt, aber bislang habe ich noch keine Öffnung an den Mikunis gefunden, durch die ich Zugang dazu bekommen könnte…
Tach Gunther,
dann mußt Du wohl oder übel den Vergaserflansch anbohren und den Schraubnippel einsetzten ( liegt doch beim Scotoiler bei,wenn ich mich nicht irre).Dürfte aber kein Problem werden,da ja nur minimale " Luftmassen" in der Leitung zum Oiler bewegt werden.
Gruß
Klaus
dann mußt Du wohl oder übel den Vergaserflansch anbohren und
den Schraubnippel einsetzten
Tja, das wollte ich dann gerade nicht. Ich habe bei meinen Nachforschungen schließlich erst eine Lösung gefunden, als ich die Vergaser ausgebaut habe. Für den Fall, daß es jemanden hier interessiert: Am linken Vergaser sitzt ein Choke-Knopf. Dieser betätigt ein Ventil, das mehr/weniger Luft in den Ansaugtrakt strömen läßt. Um eine aufwendige Synchronmechanik für den Choke zu sparen, sind beide Vergaser mit einem Schlauch verbunden, so daß das Chokeventil die Luftzufuhr für beide Vergaser steuern kann. In diesen Schlauch habe ich das T-Stück eingebaut.
Geile Idee!
Ich kenne diesen Verbindungsschlauch,den hab ich auch an meinen 2-taktern.Ich wusste aber nicht,daß da Unterdruck drin herrscht.
Jetzt-schlauere-Grüsse
Klaus