SEHR informativ!!!
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Hallo Holger!
Zum Thema „Preise“ widmet ein Standardlehrbuch der Betriebswirtschaftslehre
(G. Wöhe) 40 Seiten.
Der Hersteller eines Produktes muss aus den Kosten für Rohstoffe, Personal,
Energieverbrauch u.a. einen Preis ermitteln. Ist er Monopolist hat er freie Hand.
Sind jedoch mehrere Wettbewerber vorhanden, muss er eng kalkulieren, um am Markt
zu bleiben. Der Zwischenhandel erhofft sich eine möglichst große Gewinnspanne.
Der Endverkäufer kann den Verkaufspreis frei gestalten, eine Preisbindung gibt es
nicht. Ist er Monopolist – siehe oben. Bei mehreren Endverkäufern muss er sich der
allg. Preisgestaltung „anpassen“ oder Preisabsprechungen machen (in Deutschl. ver-
boten). Den Preis kann man gestalten nach der Dringlichkeit der Nachfrage und
dem dadurch bedingten Verhalten der Käufer.
z.B. Speiseeis ist im Sommer in Urlaubsgebieten teurer als im Winter in Alaska
eine Rolle Klopapier kostet auf einem Campingplatz in Frankreich 5 Euro
eine Kneipe mitten in der Wüste – es kommt zwar selten jemand vorbei aber
wenn, dann kann man kräftig hinlangen, nach dem 10. Getränk aber weniger.
Transportkosten vom Hersteller zum Endverkäufer spielen m.a. weniger eine
Rolle. Viele Hersteller von Massengütern haben wahrscheinlich Lizenzproduzenten
vor Ort (mit billigen Kosten z.B. für Rohstoffe u. Personal).
Ist die Gewinnspanne eines Endverkäufers sehr hoch, so bekommen Produzent
und Zwischenhandel das natürlich mit und üben ebenfalls mit erhöhten Preisen
„Druck“ aus, um am Gewinn teilzuhaben.
Mit freundlichen Grüßen: er und ich