Ich hab die Schaltung schön dimensioniert und nachgebaut und versucht meinen 5-Zellen NiCd-Akku zu entladen. Hat erst schön funktiert, der Lastwiderstand hat zwar fast geglüht (hab ich leider etwas zu grenzwertig ausgelegt) und als ich nach ein paar Stunden wieder in den Raum kam, Stand das angeschlossene Multimeter bei 2,5V. Das ist natürlich nicht so gesund für den Akku, deshalb frage ich mich jetzt was schiefgelaufen ist. Im Datenblatt der Z-Diode steht, das sie einen Sperrstrom von kleiner 10uA hat, wenn man das mal die Verstärkung des Transistors nimmt (mal 300 angenommen) ist man schon bei 3mA. Das scheint mir zuviel, deshalb wurde dann wohl auch der Akku tiefentladen.
Würde hier eine Art Pull-Down-Widerstand parallel zu Base-Emitter evtl. abhelfen?
Oder fällt jemandem sonst etwas ein was ich eventuell falsch gemacht oder vergessen habe zu beachten?
Würde hier eine Art Pull-Down-Widerstand parallel zu
Base-Emitter evtl. abhelfen?
JA.
Ich bekomme es nicht hin. Selbst mit einem 1kOhm Widerstand parallel zur Base-Emitter-Strecke habe ich noch 0,75V an der Basis, das bedeutet, dass durch die Z-Diode mit Z-Spannung von (jetzt) 4,3V bei ca. 3V noch über 0,7mA fließen. Ist das normal? Im Datenblatt ist keine Sperrkennlinie drinnen, aber müsste der Strom nicht wesentlich kleiner sein?
wenn ich mir die kennlinien der 3,3 und der 4,7 volt z-diode so anschaue, und mir den vermutlichen verlauf einer 4,3volt z-diode „errate“ (auch interpolieren genannt *g*), kommt der gemessene wert von tuvok durchaus hin (3volt bei 0,7mA). die begründung liegt einfach in dem recht flachen kennlinienverlauf.
@tuvok: auf die schnelle würde ich eine umdimensionierung der widerstände vorschlagen: der vorwiderstand vor der z-diode etwa 100ohm, der widerstand der parallel zur basis-emitter-strecke des transistors liegt auf etwa 220ohm dimenionieren. problem dabei allerdings: selbst wenn der schalttransistor schon gesperrt hat, fliesst über die z-diode und die beiden widerstände immernoch ein strom von ca 3ma, der die akkus weiterhin entleert, diese schaltung ist also auch nicht für dauerhaft unbeaufsichtigtes entladen geeignet.
als lösung selbstgebastelt bliebe eigentlich nur die verwendung einer schaltung welche mindestens spannungsreferenz, operationsverstärker, optokoppler, schalttransistor und einigen widerständen besteht. wobei der schalttransistor auch gleich die versorgung des OPs und der restlichen schaltung kappt wenn die akkus entladen sind, und die schaltung somit keinerlei stromaufnahme mehr hat.
schalttransistor auch gleich die versorgung des OPs und der
restlichen schaltung kappt wenn die akkus entladen sind, und
die schaltung somit keinerlei stromaufnahme mehr hat.
Irgendwie fällt mir keine Möglichkeit ein, wie eine OPV-Schaltung sich selber den Strom abdreht. Hänge ich nur, oder gibt es da keine einfache Möglichkeit?
Irgendwie fällt mir keine Möglichkeit ein, wie eine
OPV-Schaltung sich selber den Strom abdreht. Hänge ich nur,
oder gibt es da keine einfache Möglichkeit?
die lösung hat mich auch einiges grübeln gekostet, da ich nix fertiges, bzw keine bastelanleitung gefunden hab.
nur ein op ist nicht ausreichend, du benötigst mindestens noch einen transistor (der in der versorgungsspannungsleitung des ops liegt), einen weiteren transistor der das ausgangsignal des ops invertiert, und damit den ersten transistor steuert.
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\ / | |
_v___/_ | |
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| | |
A \ |--------| ±+
K | | |---- | |
K |--------| OP | | |LAST
U /| | |---- | |
v |--------| ±+
| | |
| | |
| | |
GND --------------|---------------|--------------------------|
iss mein erster malversuch hier - hoffe ist einigermassen erkennbar *g*
du musst natürlich noch vorwiderstände bei den transistoren einfügen, und den oberen transistor mittels taster zum starten überbrücken (oder auch einen ausreichend grossen elko). die eingänge des ops musst du mittels widerständen so verschalten, das der ausgang des ops bei zu geringer spannung (akku leer) den ausgang auf GND fallen lässt.
schalttransistor auch gleich die versorgung des OPs und der
restlichen schaltung kappt wenn die akkus entladen sind, und
die schaltung somit keinerlei stromaufnahme mehr hat.
Irgendwie fällt mir keine Möglichkeit ein, wie eine
OPV-Schaltung sich selber den Strom abdreht. Hänge ich nur,
oder gibt es da keine einfache Möglichkeit?
Doch geht schon, sogar mit 2 Transistoren. Allerdings benötigt man noch eine Starttaste.
Meine ursprüngliche Schaltung war für eine Zelle ausgelegt, also Ladeschlussspannung 0.9V. Da muss man schaltungstechnisch etwas anders rangehen.
Du brauchst das Ding jetzt aber für 5 Zellen, also Ladeschlussspannung 4.5V ?
iss mein erster malversuch hier - hoffe ist einigermassen
erkennbar *g*
Super, danke, ich denke ich werde demnächst mal versuchen die Schaltung auf der Basis aufzubauen. Damit dürfte es ja dann eigentlich keine großen Probleme mehr geben. (Hoffentlich )
Damit dürfte es ja dann
eigentlich keine großen Probleme mehr geben. (Hoffentlich )
nöö, die schaltung hat sich schon einige hundertmale bewährt. je nach präzision deiner referenzspannung, die du auf einen eingang des ops „schiebst“, ist der abschaltpunkt jederzeit reproduzierbar mit nur wenigen milivolt toleranz, zu erreichen.
wenns etwas einfacher sein darf, greife ich nochmal peter seine idee auf: geh von meiner grundschaltung aus, und kick den op wech. an die basis des unteren transistors schliesst du einfach einen spannungsteiler bestehend aus 2 widerständen an (1 widerstand zum ausgang des oberen transistors, 1 widerstand auf gnd). ausgehend davon, das der untere transistor bei einer spannung von weniger als 0,6volt sperrt, würde ich anfangs mit folgenden werten anfangen:
R(basis-versorgungsspannung) ca 11 Kohm
R(basis-gnd) ca 1,5 Kohm
genaue werte musst du experimentell ermitteln bzw nutze einen trimmer um den genauen abschaltpunkt zu finden.